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Weltpremiere am Tag der Deutschen Einheit

Weltpremiere am Tag der Deutschen Einheit

Robes BMFL Wash feierte am 3. Oktober seine Weltpremiere: Bei den zentralen Feierlichkeiten zum 25. Tag der Deutschen Einheit setzten 48 der brandneuen Washlights gemeinsam mit je 48 BMFL Blade und Robin Pointe die 150.000 qm große Szenenfläche rund um die Frankfurter Untermainbrücke lichtstark in Szene.

In drei Showakten inszenierte das Berliner Künstlerkollektiv Phase 7 um Sven Sören Beyer gemeinsam mit der Agentur Roth & Lorenz sowie Screen Visions die jüngere Geschichte der Bundesrepublik: vom geteilten Deutschland über Mauerfall und Wiedervereinigung bis heute. Passend zum Motto des Abends „Grenzen überwinden“ fand das 45-minütige Spektakel auf der Frankfurter Untermainbrücke, die mit einem Bühnenaufbau inklusive 600 Quadratmetern LED-Wand ausgestattet worden war, und den angrenzenden Flussabschnitten des Mains statt.

Lichtdesigner Björn Hermann war als Teil von Phase 7 von Anfang an beteiligt und setzte für die Ausleuchtung der 150.000 Quadratmeter großen Szenenfläche sowie für das TV-Kameralicht hier erstmals den brandneuen BMFL Wash, den BMFL Blade sowie den Robin Pointe von Robe ein.

„Neben der optimalen Ausleuchtung der riesigen Aktionsfläche für das Publikum vor Ort, mussten auch alle Kamerabilder – Schauspieler, Chor, Moderatoren und die Aktionsfläche selbst – für die Live-Übertragung des Hessischen Rundfunks ausgeleuchtet werden“, erläutert Björn Hermann die Herausforderung. „Hierfür waren Lampen gefragt, die hell genug sind, um große Szenen auszuleuchten und dabei einen möglichst kameragerechten Weißwert aufweisen."

Zur flächigen Ausleuchtung der riesigen Szenerie ließ Hermann 16 Layher-Türme à zehn Meter mit jeweils drei mal BMFL Wash und Blade bestücken. „Mit dem BMFL Blade ließen sich nicht nur alle Positionen ausleuchten, sondern auch sehr große Distanzen von bis zu 150 Metern abdecken“, so der Lichtdesigner.

Vier der Türme wurden direkt auf der Untermainbrücke platziert – jeweils zwei an jedem Brückenende. Damit sorgte Hermann für Seiten- und Gassenlicht auf der Hauptbühne und leuchtete Teile der Wasserfläche aus. Die verbliebenen zwölf Layher-Türme platzierte er gleichmäßig im Abstand von jeweils ca. 100 Metern rechts und links des Mainufers, nördlich und südlich der Brücke, jeweils drei Türme pro Abschnitt.

Am BMFL Wash schätzt der international renommierte Lichtdesigner „das geringe Gewicht der Lampe, ihre Lichtstärke und die Tatsache, dass sie einen guten CRI-Wert aufweist, der die Lampe von Haus aus kamerafreundlich macht“.

Für die Fernsehkameras, die bei der Show zum Tag der Deutschen Einheit auch mit Supertotalen aus großer Höhe arbeiteten, schuf Hermanns Lichtdesign entsprechend große Bilder. 48 Robin Pointe flankierten die mächtige LED-Wand auf der Untermainbrücke (links/rechts zweimal zwölf in Reihe) und ließen sie optisch elegant nach links und rechts Richtung Ufer auslaufen.

Das Team von Björn Hermann bestand aus Mark Brunkhard (Head Operator), Henning Schletter (Kameralicht und Followcalls), Markus Ruhnke (Weißlicht Operator) sowie Denis Hessberger und Yannis Krützfeld (Showlight Operators). Die Pool Group stellte Licht, Ton und Traversen. Stageco verantwortete den Bühnenbau. Screen Visions steuerte die LED-Elemente bei.

Foto: Philipp Klak

www.lmp.de

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