Business News

Business News Schlagzeilen

Corona: Vabeg und TÜV Saarland bieten Infektionsschutz-Seminare an

19/04/2021

EVVC-Report zum Mehrwert von Veranstaltungszentren verfügbar

19/04/2021

Corona: JBL unterstützt Künstler mit Gage, Equipment und Reichweite

15/04/2021

Emirates Team New Zealand holt America’s Cup mit EtherCAT-Unterstützung

15/04/2021

Corona: IGVW-Studie erreicht Crowdfunding-Ziel

08/04/2021

Corona: Umfrage des VPLT zeigt ernüchternde Ergebnisse

06/04/2021

Corona: Drive-in-Schnellteststation an ISS Dome gestartet

26/03/2021

Kölnton eröffnet Niederlassung in Berlin

25/03/2021

Corona: Innovationsverbund Future Meeting Space startet neues Forschungsthema

25/03/2021

Corona: CTS Eventim setzt nach Krisenjahr auf Live-Kultur-Neustart 2021

24/03/2021

IST erweitert kostenfreies Angebot um das Thema „Digitalisierung der Eventbranche“

19/03/2021

BrandEx veröffentlicht Bestenlisten

19/03/2021

DTHG sucht Nachfolgekonzept für Stage Set Scenery

19/03/2021

Stage Set Scenery wird eingestellt

19/03/2021

Corona: Doku- und Konzertformat „Stay Live“ startet bei ZDFkultur

18/03/2021

Corona: VDVO startet Förderprogramm Push’21

18/03/2021

Corona: Veranstalter distanzieren sich von Hamburger Clubs Docks und Große Freiheit

16/03/2021

Corona: IVW - Nun also noch ein Verein

14/03/2021

Corona: Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

13/03/2021

Corona: Hazefluid soll Veranstaltungsbranche bei Öffnungsstrategien unterstützen

12/03/2021

Spreefreunde launchen EDE-Studios

12/03/2021

Hella eröffnet neues Entwicklungszentrum in Rumänien

10/03/2021

Harting und MIT vereinbaren neue Kooperation

09/03/2021

Corona: Verbände fordern Erstattungen der Sozialversicherungsbeiträge bis Ende 2021

09/03/2021

Neutrik acquires Connex

06/03/2021

Corona: Vabeg und TÜV Saarland bieten Infektionsschutz-Seminare an

Mit der Weiterbildungsreihe „Infektionsschutzbeauftragter/Hygienebeauftragter“ möchte das Infektionsschutz-Team der Vabeg Eventsafety Deutschland GmbH sein Know-How über Referenten an Interessierte weitergeben. Die Schulung wird für die Branchen „Events/Veranstaltungen und Veranstaltungsstätten“ und „Gastronomie und Beherbergung“ angeboten.

 

Die Ausbildungen werden von Vabeg Eventsafety in Kooperation mit TÜV Saarland Consulting durchgeführt und können auch in Webinaren mit einem TÜV-Zertifikat abgeschlossen werden. Weitere Informationen sind unter www.infektionsschutzkonzept.de zu finden.

 

www.vabeg.com

 

EVVC-Report zum Mehrwert von Veranstaltungszentren verfügbar

Veranstaltungszentren erzielen enorme Effekte in ihren Kommunen und Regionen - von der Sicherung von Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft über die fiskalischen Effekte der Steuereinnahmen bis hin zur Imagebildung für Städte und Gemeinden. Der Großteil der rund 1.800 Veranstaltungszentren in Deutschland ist in kommunaler Hand und wird mittels Zuschüssen aus städtischen Kassen mitfinanziert.

 

Dennoch sind sie immer gewinnbringend, da die Umwegrentabilität, die Wertschöpfung, das Steueraufkommen, der öffentliche und der hohe sozioökonomische Nutzen für die Menschen, die Stadt und die Region das strukturell bedingte betriebswirtschaftliche Defizit im Allgemeinen weit übersteigen.

 

Insbesondere in der derzeitigen Corona-Pandemie, durch die die Veranstaltungszentren leer und die Türen zu den Sälen geschlossen bleiben, werden die positiven Effekte dieser Häuser schmerzlich vermisst: Hotelbetten stehen leer, Gastronomie, Einzelhandel sowie zahlreiche Dienstleister und Solo-Selbstständige kämpfen mit erheblichen Einbußen und stehen teilweise vor der Insolvenz.

 

Auch wenn sich die Veranstaltungsformate ändern, Erlebnisse, Präsenz und der digitale Austausch nach der Pandemie in Teilen erhalten bleiben und diesbezüglich anspruchsvoller werden, wird der persönliche Austausch nach wie vor nicht ersetzbar sein. „Kommunikation, persönliche Zusammenarbeit und Live-Erlebnisse sind ein Teil der menschlichen Natur und Veranstaltungszentren werden hierfür auch in Zukunft die ideale professionelle Bühne bieten“, ist Ilona Jarabek, Präsidentin des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC), überzeugt.

 

Warum Veranstaltungszentren im Einzelnen wichtige Mehrwerte bieten, zeigt der EVVC in dem Report „Veranstaltungszentren - unverzichtbar und gewinnbringend“ auf. Die Broschüre kann als Printprodukt unter www.evvc.org/article/evvc-report bestellt oder online als PDF abgerufen werden.

 

www.evvc.org

 

Corona: JBL unterstützt Künstler mit Gage, Equipment und Reichweite

Corona: JBL unterstützt Künstler mit Gage, Equipment und Reichweite

Die Lautsprecher-Marke JBL unterstützt mit ihrem „Back to Stage“-Contest junge Künstler. Bands und Musiker aus Deutschland können noch bis Mitte Mai 2021 jede Woche 3.000 Euro in bar und Equipment im Wert von über 1.000 Euro gewinnen. Die wöchentlichen Gewinner erhalten außerdem die Möglichkeit, in Online- und sozialen Medien, ihre Musik einem breiten Publikum vorzustellen.

 

Wer an der Aktion „Back to Stage“ teilnehmen möchte, kann sich über die Webseite www.jbl-back-to-stage.de anmelden und einen Song hochladen. Eine Fachjury wählt unter allen Teilnehmern die wöchentlichen Gewinner aus. Der beste Act bekommt zusätzlich einen exklusiven Recording-Workshop der Metropolis Studios in London geschenkt.

 

(Fotos: JBL/Audio Pro Heilbronn Elektroakustik GmbH)

 

www.audiopro.de

 

Corona: JBL unterstützt Künstler mit Gage, Equipment und ReichweiteCorona: JBL unterstützt Künstler mit Gage, Equipment und Reichweite

Emirates Team New Zealand holt America’s Cup mit EtherCAT-Unterstützung

Emirates Team New Zealand holt America’s Cup mit EtherCAT-Unterstützung

Das Emirates Team New Zealand (ETNZ), Mitglied der EtherCAT Technology Group (ETG), hat erneut den America’s Cup, die älteste Sport-Trophäe der Welt, gewonnen.

 

Die Rennen wurden mit einer neuen Bootsklasse ausgetragen, die mittels schwenkbarer Tragflächen mit hochdynamisch steuerbaren Klappen über 100 km/h auf bzw. über dem Wasser erreicht. Die Tragflächen werden hierzu hydraulisch bewegt und wie viele andere Funktionen an Bord über EtherCAT geregelt.

 

EtherCAT wurde vom ETNZ als zentrales Bussystem an Bord ausgewählt, um schnelle Reaktionszeiten zu erreichen und andere Systeme über Gateways ins EtherCAT-Netzwerk einzubinden.

 

Das Emirates Team New Zealand ist seit 2016 aktives Mitglied der ETG und unterstützte die Organisation zuletzt mit der Ausrichtung eines EtherCAT-Seminars in der Teamzentrale im Hafen von Auckland (Neuseeland).

 

(Foto: Luca Butto/EtherCAT Technology Group)

 

www.ethercat.org

 

Corona: IGVW-Studie erreicht Crowdfunding-Ziel

Die Finanzierung der laut IGVW "größten Marktstudie der deutschen Veranstaltungswirtschaft" ist gesichert: Das Ziel der avisierten 55.000 Euro, zu sammeln innerhalb von fünf Wochen, wurde mehr als erreicht. Neben den über die offizielle Plattform generierten 50.200 Euro habe die IGVW per direkter Überweisung noch weitere rund 6500 Euro zweckgebundene Fördergelder von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen erhalten.

Start der Datenerhebung durch das R.I.F.E.L. Institut ist der 13. April 2021. Man wolle "eine komplette Landkarte der Veranstaltungswirtschaft" zeichnen und die Befragung dafür in verschiedene Themenkomplexe unterteilen. Dazu gehören allgemeine Angaben zum Unternehmen beziehungsweise der selbstständigen Tätigkeit, spezifische Aussagen über die eigene Rolle in der Veranstaltungswirtschaft generell und auf den konkreten Einsatzbereich innerhalb der Branche bezogen, das Umsatzvolumen und die Einschätzung der aktuellen Situation ebenso wie Beschäftigungsverhältnisse und Kooperationen mit anderen Agierenden der Veranstaltungswirtschaft.

Die Ergebnisse der Studie sollen die Basis für künftige Gespräche mit der Politik sein: "Für zielgerichtete Hilfsleistungen auf Länder- und Bundesebene muss die Veranstaltungswirtschaft mit all ihren Besonderheiten so vollumfänglich wie möglich erfasst werden", so die IGVW.

www.igvw.org

Corona: Umfrage des VPLT zeigt ernüchternde Ergebnisse

Der VPLT hat hat jetzt die Ergebnisse seiner jüngsten Trendumfrage zum Stimmungsbild in der Veranstaltungsbranche veröffentlicht. Die anonymen Umfrage in der DACH-Region ließ auch Kommentare zu, die zum Teil den Ernst der Lage deutlich machen.

Als Auswirkungen der Corona-Krise gaben demnach rund 40 Prozent der Unternehmen an, dass sie Mitarbeiter verloren haben. Als Hauptgründe nannten die Befragten "Perspektivlosigkeit in Branche und Betrieb" oder "zu geringer Verdienst in der Kurzarbeit". Rund 24 Prozent der Befragten gaben an, dass sie absehbar Mitarbeiter entlassen müssen, circa 40 Prozent könnten dies noch nicht einschätzen. Für ein Drittel der Umfrageteilnehmer habe sich die Arbeitszeit, etwa in Teilzeit, verändert.

Kritisiert wurden auch unzureichende oder nicht wirksame finanzielle Hilfen von staatlicher Seite, die teilweise nicht einmal ankämen. "Mehr als 80 Prozent der Befragten nehmen seit Beginn der Krise Kurzarbeitergeld in Anspruch, bei rund 55 Prozent waren die Mitarbeiter zu 70 bis 100 Prozent in Kurzarbeit. Nur wenige haben die Kurzarbeit inzwischen beendet", so der VPLT. Man beklage nach wie vor fehlende Planungssicherheit und Zukunftsperspektiven.

Rund zwei Drittel der Berfragten waren bei den Überbrückungshilfen I, II oder III antragsberechtigt. Bei einem Großteil dauerte die Auszahlung der Gelder zwischen einem und fünf Monaten. 50 bis 60 Prozent der Befragten gaben allerdings, dass das Geld bei allen abgefragten Hilfen einschließlich Novemberhilfe, Novemberhilfe Plus, Dezemberhilfe und Dezemberhilfe Plus nicht ausreiche. 27 Prozent hätten einen KfW-Kredit beantragt und erhalten.

Der VPLT kritisiert erneut das Fehlen eines Sonderprogramms für die am längsten im Lockdown befindliche Branche sowie das laut Umfrage immer noch existierende Drittel, welches nicht antragsberechtigt ist. Wiederholt wurde der Vorschlag, speziell für die Veranstaltungswirtschaft die Sozialversicherungsbeiträge weiter voll zu erstatten. Auch das Angebot an Ausbildungsplätzen ginge dramatisch zurück - Gründe seien wiederum Kosteneinsparungen und Kurzarbeit. Mittlerweile geht man auch erst von einem möglichen Restart der Veranstaltungsbranche 2022 aus. Viele erwähnen die dafür wichtige flächendeckende Impfung und Herdenimmunität. Wenige Prognosen gehen hier von Ende 2021 aus, Pessimisten sprechen in der Umfrage sogar von 2026.

Allerdings wollen knapp 80 Prozent der Branche treu bleiben - noch.

www.vplt.org

Corona: Drive-in-Schnellteststation an ISS Dome gestartet

Corona: Drive-in-Schnellteststation an ISS Dome gestartet

Am ISS Dome in Düsseldorf ist eine Drive-in-Schnellteststation an den Start gegangen. Düsseldorfer Bürger*innen können dort ab sofort einen kostenlosen Corona-Schnelltest in Anspruch nehmen. Dieser wird durchgeführt, während die Besucher*innen in ihrem eigenen PKW verbleiben. Für Personen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad anreisen, wird zudem ein Walk-in-Schnelltest angeboten. Ein Termin kann über das Online-Portal unter www.corona.duesseldorf.de/schnelltest vereinbart werden.

 

Für die Anfahrt mit dem PKW können Besucher*innen folgende Adresse nutzen: DEG-Platz 1, 40472 Düsseldorf. Die Schnellteststation (Drive-in und Walk-in) ist im hinteren Bereich des ISS Dome (vor dem VIP-Eingang) eingerichtet. Vor Ort ist die Wegeführung entsprechend ausgeschildet. Die Schnellteststation ist montags bis freitags von 7 bis 20 Uhr, samstags von 9 bis 18 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 15 Uhr geöffnet.

 

(Fotos: D-Live)

 

www.issdome.de

www.d-live.de

 

Corona: Drive-in-Schnellteststation an ISS Dome gestartetCorona: Drive-in-Schnellteststation an ISS Dome gestartet

Kölnton eröffnet Niederlassung in Berlin

Kölnton, Spezialist für temporäre Kommunikationslösungen, ist ab sofort mit einer Niederlassung in der Bundeshauptstadt vertreten. Somit steht das komplette Kölnton-Produktportfolio - darunter Funkgeräte, Führungsanlagen, Intercom-, Konferenz- und Dolmetschertechnik sowie drahtlose Sendestrecken - lokal zur Verfügung.

 

„Die Nähe zu unseren Kunden spielte bei der Gründung der ersten Kölnton-Filiale eine entscheidende Rolle“, so Stefan Stärkel, Geschäftsführer der Kölnton Rental GmbH. „Unsere branchenerfahrenen Mitarbeiter und die kurzen Wege garantieren nun auch in Berlin einen effektiven Service und schnelle Reaktionszeiten.“

 

www.koelnton.de

 

Corona: Innovationsverbund Future Meeting Space startet neues Forschungsthema

Corona: Innovationsverbund Future Meeting Space startet neues Forschungsthema

Der Innovationsverbund Future Meeting Space betrachtet mit seinem neuen Forschungsschwerpunkt 2021 die Herausforderungen der Post-Corona-Epoche. Die zentrale These: Das Ökosystem von Veranstaltungen werde sich massiv und nachhaltig verändern.

 

Die vom German Convention Bureau e.V. (GCB) und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO gegründete Initiative begibt sich gemeinsam mit insgesamt vierzehn Forschungspartnern auf die Suche nach Einflussfaktoren und Wirkungszusammenhängen und analysiert die Chancen dieser Veränderung, um daraus am Ende konkrete Zukunftsszenarien abzuleiten. Der Innovationsverbund will durch sein Engagement dazu beitragen, die weltweite Spitzenposition des Tagungs- und Kongressstandortes Deutschland zu stärken und Marktanteile für die Zukunft zu sichern.

 

Business-Events spiegeln laut GCB die Entwicklungen in unserer Gesellschaft wider und setzten gleichzeitig Impulse für Innovation und Veränderung. Mit der Corona-Pandemie habe die Welt der Meetings, Tagungen und Kongresse einen rasanten und tiefgreifenden Wandel erfahren. „Der Anteil an hybriden Events wird künftig stark steigen und die Anforderungen an Locations und den Raum massiv verändern“, ist Matthias Schultze, Managing Director des GCB, überzeugt. „Gleichzeitig wird der Wert persönlicher Begegnung an authentischen, realen Orten neu definiert - darin liegt großes Potenzial für die Zukunftsfähigkeit des Tagungs- und Kongressstandortes Deutschland.“

 

Die im Verlauf des Forschungsprozesses zu analysierenden Einflussfaktoren auf das Ökosystem von Veranstaltungen seien vielfältig. Neben dem Megatrend Nachhaltigkeit und der smarten Verknüpfung von physischen und virtuellen Orten spiele etwa auch das räumliche und soziale Umfeld von Business-Events eine wesentliche Rolle - von der Renaissance des ländlichen Raumes über das veränderte Mobilitätsverhalten der Menschen bis hin zur Neuentwicklung von Innenstädten. Da Veranstaltungen eine hohe Relevanz im Kommunikationsmix von Organisationen besitzen, übten auch gewandelte Arbeitsmodelle einen wichtigen Einfluss aus, darunter beispielsweise die Zunahme von mobilem Arbeiten oder neue Co-Working-Modelle.

 

Schließlich veränderte sich auch die Art und Weise, wie Menschen lernen oder Wissen weitergeben. Angesichts dessen, dass Veranstaltungen als wichtige Plattformen für den Wissenstransfer dienen, blieben sie auch von diesem Wandel nicht unberührt. „Fakt ist: Das Ökosystem von Veranstaltungen wird sich verändern. Entscheidend für den Erfolg in diesem System ist dabei die vorbehaltlose Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen von Kund*innen und Teilnehmer*innen“, sagt Dr. Stefan Rief, Institutsdirektor und Leiter des Forschungsbereiches Organisationsentwicklung und Arbeitsgestaltung am Fraunhofer IAO. „Sie entscheiden, wofür sie in Zukunft ihre Zeit aufwenden - und diese Entscheidung wird deutlich bewusster getroffen.“

 

Wie stark der neue Forschungsschwerpunkt von Future Meeting Space die Veranstaltungswelt derzeit bewegt, zeigt sich auch im vielfältigen Kreis der Forschungspartner, den die Initiatoren gewinnen konnten. Insgesamt vierzehn Organisationen unterstützen Future Meeting Space in diesem Jahr: AllSeated als Virtual Venue-Partner, Bayern Tourismus Marketing, Deutsche Bahn, Deutsche Hospitality, Encore, Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V., Jena Kultur, Cologne Convention Bureau, Nürnberg Convention, Radisson Hotel Group, 7 Cities, Stadt Münster und Weframe. Darüber hinaus engagiert sich die International Congress and Convention Association als Strategic Industry Partner des Innovationsverbundes.

 

www.gcb.de

 

Corona: CTS Eventim setzt nach Krisenjahr auf Live-Kultur-Neustart 2021

CTS Eventim setzt nach dem Corona-Krisenjahr 2020 auf einen Neustart von Kulturbetrieb und Live-Events 2021. „Durch unser umfassendes Kostenmanagement vom Anbeginn der Krise und dank unseres soliden Wirtschaftens in den Jahren zuvor sehen wir uns bestens positioniert, wenn das Leben auf die Bühnen zurückkehrt und damit auch unser Geschäft“, sagte CEO Klaus-Peter Schulenberg bei der Vorlage der Zahlen für das Geschäftsjahr 2020. „Die Zeichen stehen gut, dass angesichts einer immer breiteren Verfügbarkeit von Impfstoffen sowie Schnelltests und dem Fortschritt der Impfkampagnen unsere Branche in den nächsten Monaten den Pfad in Richtung Normalität einschlägt.“

 

Demnach ging der Konzernumsatz 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1,443 Mrd. Euro) um 82,2 Prozent auf 256,8 Mio. Euro zurück. Das normalisierte EBITDA lag durch Einsparungen und Erträge aus Versicherungsentschädigungen sowie staatliche Personal- und Fixkostenzuschüsse insbesondere auch außerhalb Deutschlands bei -2,9 Mio. Euro (Vorjahr: 286,5 Mio. Euro). Im 4. Quartal 2020 verringerte sich der Konzernumsatz im Vorjahresvergleich um 92,4 Prozent auf 28,1 Mio. Euro (Vorjahr: 368,6 Mio. Euro). Das normalisierte EBITDA belief sich auf 14,8 Mio. Euro (Vorjahr: 109,5 Mio. Euro).

 

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringerte sich der Umsatz im Segment Ticketing im Gesamtjahr 2020 um 73,7 Prozent auf 126,6 Mio. Euro (Vorjahr: 481,6 Mio. Euro). Das normalisierte EBITDA sank von 220,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf -23,6 Mio. Euro. Hierin sind Versicherungsentschädigungen in Höhe von 10 Mio. Euro enthalten. Im 4. Quartal 2020 verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von 174,7 Mio. Euro um 88,9 Prozent auf 19,5 Mio. Euro, während das normalisierte EBITDA bei -11,0 Mio. Euro lag (Vorjahr: 101,2 Mio. Euro).

 

Im Segment Live-Entertainment verringerte sich der Umsatz im gesamten Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 86,1 Prozent auf 136,8 Mio. Euro (Vorjahr: 985,8 Mio. Euro). Das normalisierte EBITDA lag bei 20,7 Mio. Euro (Vorjahr: 66,1 Mio. Euro). Hierin sind Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 50,8 Mio. Euro enthalten. Im 4. Quartal 2020 ging der Umsatz um 95,4 Prozent von 204,4 Mio. Euro auf 9,5 Mio. Euro zurück. Das normalisierte EBITDA betrug 25,8 Mio. Euro (Vorjahr: 8,3 Mio. Euro). Der Cash-Bestand lag zum Jahresende 2020 bei 741,2 Mio. Euro.

 

„Schockstarre hat es bei uns zu keinem Zeitpunkt gegeben“, so Klaus-Peter Schulenberg weiter. „Von Anbeginn war klar: Wir werden mit unseren Teams gestärkt aus dieser Krise hervorgehen, indem wir unsere Kernkompetenzen Technologie und Branchen-Know-How konsequent weiterentwickeln.“ Als direkte Antwort auf die Gefahren durch Corona entwickelte CTS Eventim Software-Lösungen, um die Gesundheit von Veranstaltungsbesuchern zu schützen. Algorithmen steuern dabei die Platzvergabe und achten automatisch darauf, dass Abstände eingehalten werden. Mit der neuen Technologie von Eventim.CheckIn können Besucher von Events zudem ihre Daten per Handy vorab oder direkt beim Einlass einer Veranstaltung erfassen.

 

Seit Ende 2020 unterstützt CTS Eventim außerdem die Gesundheitsbehörden in Deutschland und Österreich mit einer Software-Lösung bei der Organisation der Terminvergabe von Corona-Schutzimpfungen. Das System, das auf der Ticketing-Software basiert, ist auf hohe Nachfragespitzen ausgelegt. In wenigen Minuten können damit mehrere 10.000 Termine vergeben werden. Das Produktportfolio wird zudem seit 2020 von einer eigenen Streaming-Plattform ergänzt, die für Ticketverkauf und Zugangskontrolle mit den Eventim-Systemen verknüpft ist. Sie ist nun bei über einem Dutzend Landesgesellschaften im Einsatz.

 

Im Krisenjahr 2020 trieb CTS Eventim auch den internationalen Ausbau des Promoter-Netzwerks Eventim Live voran. So wurde die Schweizer Gadget ABC Entertainment Group aufgesetzt, eine Partnerschaft mit US-Promoter Michael Cohl geschlossen und die Mehrheitsübernahme an der Barracuda-Gruppe in Österreich vollzogen. Seit Beginn 2021 ist die Agentur DreamHaus mit Matt Schwarz an der Spitze Teil des Netzwerks, das jetzt 36 Veranstalter in 15 Ländern umfasst.

 

Beim Ticketing konnte CTS Eventim darüber hinaus neue Partnerschaften im Spitzensport vereinbaren, so für die Handball-Europameisterschaften 2022 und 2024 sowie die Basketball-Europameisterschaft im kommenden Jahr. Sportmarkt-Spezialist Eventim Sports schloss mit den Fußballclubs Werder Bremen und Hannover 96 langfristige Partnerschaften im Ticketing und weiteren Bereichen.

 

www.eventim.de

 

IST erweitert kostenfreies Angebot um das Thema „Digitalisierung der Eventbranche“

IST erweitert kostenfreies Angebot um das Thema „Digitalisierung der Eventbranche“

Die Digitalisierung ist branchenübergreifend ein beherrschendes Thema. Beim digitalen Forum Event im Februar 2021 widmeten sich Experten dem Thema „Digitalisierung der Eventbranche“. Diese Vorträge stellt die IST-Hochschule für Management nun allen Interessierten kostenfrei im Bereich „Studium für alle“ (www.ist.de/studiumfueralle) zur Verfügung.

 

In insgesamt drei Vorträgen widmen sich die Referenten - Vera Viehöfer (Director Live-Marketing im Ereignishaus und Fachvorstand im FAMAB-Kommunikationsverband), Chris Cuhls (Eventregisseur, Konzeptioner und Show-Producer) sowie Katrin Taepke (Bloggerin bei MICEstens digital) - der gesamten Bandbreite des Themas „Digitalisierung der Eventbranche“: von Faktoren der Live-Kommunikation über digitale Tools bis zu Herausforderungen in Zeiten von Corona.

 

Weitere Inhalte aus den Richtungen „Kommunikation & Wirtschaft“, „Tourismus & Hospitality“, „Sport & Management“, „Fitness“ sowie „Gesundheit & Wellness“ stehen ebenfalls für alle Interessierten zur Verfügung. Aus den Lehrinhalten der Studiengänge und Weiterbildungen werden sowohl Online-Vorlesungen, Web-Based Trainings und Podcasts, als auch digitale Studieninhalte und weitere Lehrvideos angeboten.

 

Auch in Zukunft soll das „Studium für alle“ kontinuierlich um neue Inhalte ergänzt werden, die Einblicke in das vielfältige Studienangebot von IST-Hochschule und IST-Studieninstitut gewähren.

 

Fotos: Vera Viehöfer, Chris Cuhls, Katrin Taepke. (Copyright: AHA Fotomanufaktur Astrid Haida/Patrick Dembski/MICEstens digital/IST Hochschule für Management)

 

www.ist-hochschule.de

 

IST erweitert kostenfreies Angebot um das Thema „Digitalisierung der Eventbranche“IST erweitert kostenfreies Angebot um das Thema „Digitalisierung der Eventbranche“

BrandEx veröffentlicht Bestenlisten

Am 3. März 2021 öffnete sich der digitale Vorhang für die Verleihung des BrandEx Awards 2021. Beim diesjährigen Hybrid-Event unter dem Motto „Ein Abend unter Freunden“ feierte dabei „BoB“, die Best-of-the-Best-Liste des BrandEx Award, seine Premiere. Die Moderation in der Berliner Eventlocation Spreespeicher übernahm Aljoscha Höhn.

 

Das „BoB“-Ranking entstand mit dem Start des BrandEx 2019 und steht seitdem für eine qualitative Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Award-Jahrgängen und den jeweiligen Einreichern. Die Liste basiert auf einem Punktesystem und resultiert direkt aus den Jurybewertungen. Die Gremien können für jeden Wettbewerbsbeitrag bis zu 1.000 Punkte vergeben. „BoB“ identifiziert so die Unterschiede im Niveau der Kreativleistungen der einzelnen Jahre.

 

Die Bestenliste ermöglicht bereits jetzt eine genaue Übersicht und Vergleichbarkeit der ausgezeichneten Beiträge. Bislang gab es die Ergebnislisten der einzelnen BrandEx-Jahrgänge schon auf der Webseite www.brand-ex.org. In diesem Jahr werden dort erstmals die kumulierten Zahlen aus drei Jahren BrandEx aufgeführt. „BoB“ als „Ewige-Besten-Liste“ erscheint künftig im Jahresrhythmus.

 

Bewertungen finden alle Beiträge auf der Shortlist sowie alle Gewinner. Der BrandEx-Jahrgang 2021 berücksichtigt ausschließlich Gewinnerbeiträge. In dem von der Pandemie geprägten Jahr gab es lediglich die Unterscheidung zwischen Gewinnern und Nichtgewinnern, auf eine Shortlist haben die Veranstalter verzichtet. Die 38 preisgekrönten Beiträge beim BrandEx Award 2021 wurden von der Jury mindestens mit 750 Punkten bewertet.

 

Beim BrandEx Award 2021 verzeichneten die Veranstalter 101 Wettbewerbseinreichungen. Auszeichnungen gab es für herausragende Projekte der Live-Kommunikation in fünf Gewinnerclustern: Architecture, Planning/Craft/Production, Crossmedia, Event und Formats. Anders als in der Vergangenheit, wurden am Abend des 3. März 2021 weder Gold-, Silber- noch Bronze-Trophäen verliehen. Alle Preisträger erhielten für ihre Erfolgsprojekte den weißen BrandEx Special Award.

 

Aus den vorliegenden Daten der bisher durchgeführten BrandEx Awards ergibt sich folgendes Top-Ten-Ranking der erfolgreichsten Beiträge in den letzten drei Jahren:

1. „The Macallan Visitor Experience“, Einreicher: Atelier Brückner GmbH, 2019, Kategorie: Best Brand Architecture, 905 Punkte

2. „OBI Wohnen & Interieur 2019“, Einreicher: Framework GmbH, 2020, Kategorie: Best Stand S, 880 Punkte

3. „BMW Vision iNEXT World Flight“, Einreicher: Vok Dams Events GmbH, 2020, Kategorie: Best Live PR, 879 Punkte

4. „Swarovski Light Festival“, Einreicher: Insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH, Kategorie: Best Festival, 2021, 875 Punkte

5. „Der schöne Wahnsinn“ für Palmberg Büroeinrichtungen + Service, Einreicher: Voss+Fischer GmbH, Kategorie: Best Stand L, 2019, 874 Punkte

6. „Kinder Ice Cream Frozen Store“, Einreicher: FischerAppelt, Live Marketing GmbH, Kategorie: Best Store Concept, 2020, 869 Punkte

7. „Vision Urbanetic World Premiere“, Einreicher: Oliver Schrott Kommunikation GmbH, 2019, Kategorie: Best Live PR, 868 Punkte

8. „Ledvance-New Next Level“, Einreicher: Studio Bachmannkern GmbH, 2019, Kategorie: Best Stand L, 867 Punkte

8. „Sounds of Silence“ für das Museum für Kommunikation Bern, Einreicher: Idee und Klang GmbH, 2020, Kategorie: Best Thematic Exhibition, 867 Punkte

9. „Samsung Windows into the Future“, Einreicher: Cheil Germany GmbH, 2020, Kategorie: Best Brand Activation, 866 Punkte

10. „WOW Museum - Room for Illusions“, Einreicher: Aroma AG, 2021, Kategorie: Best Brand Architecture, 853,8 Punkte

 

Eine weitere Ableitung aus der „BoB“-Liste betrifft die erreichte Gesamtpunktzahl pro Einreicher beim BrandEx Award. Hier ergibt sich bisher folgendes Ranking der erfolgreichsten Einreicher:

1. Cheil Germany GmbH, 6.494 Punkte

2. FischerAppelt, Live Marketing GmbH, 4.781,75 Punkte

3. JN Jangled Nerves GmbH, 4.682,6 Punkte

4. Insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH, 4567 Punkte

5. Studio Bachmannkern GmbH, 3.989,2 Punkte

6. Pure Perfektion GmbH, 3.774 Punkte

7. Atelier Brückner GmbH, 3.289 Punkte

8. Aroma AG, 3.278,6 Punkte

9. Onliveline GmbH, 2.978 Punkte

10. Schachzug - Agentur für Markenkommunikation GmbH, 2.399,5 Punkte

 

www.brand-ex.org

 

DTHG sucht Nachfolgekonzept für Stage Set Scenery

Nach der Entscheidung der Messe Berlin, die Stage Set Scenery einzustellen, ist die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft e.V. (DTHG), non-kommerzieller Partner der im Jahr 2019 letztmalig veranstalteten Stage Set Scenery, auf der Suche nach neuen Konzepten.

 

„Wir werden uns daran machen, eine zeitgemäßere und zukunftorientiertere Kommunikationplattform und neue Veranstaltungen zu erstellen“, heißt es in einer Pressemitteilung der DTHG. „Sie müssen unserer agilen Branche gerechter werden und Schwellen endgültig hinter sich lassen. Unsere Stärke liegt in der Grenzüberschreitung und Entdeckung. Unsere Wurzeln sind im Theater, an dem Ort, an dem technische und künstlerische Innovationen wie nirgends sonst kreativ zusammenfinden. Es ist aber nicht mehr der einzige Ort, an dem das passieren kann.“

 

Unter Beobachtung der Pandemie-Lage solle umgehend ein alternatives Konzept entwickelt werden, um schon im Juni 2021 wieder den Austausch von Fachwissen, die Begegnung von Herstellern und professionellen Anwendern zu ermöglichen. Darüber hinaus soll in 2022 die im letzten Jahr ausgefallene Bühnentechnische Tagung in Ulm nachgeholt werden.

 

www.dthg.de

 

Stage Set Scenery wird eingestellt

Die Stage Set Scenery wird nicht wie geplant vom 15. bis 17. Juni 2021 stattfinden. Nach intensiver Prüfung der Zukunftsfähigkeit der Fachmesse und Kongress für Theater-, Film- und Veranstaltungstechnik hat die Messe Berlin entschieden, die Veranstaltung einzustellen. Die Stage Set Scenery fand vom 18. bis 20. Juni 2019 das letzte Mal statt und wird als solche in Zukunft nicht fortgeführt.

 

„Mit der Stage Set Scenery haben wir seit 2015 versucht, am Standort Berlin einen internationalen Branchentreffpunkt und gewerkeübergreifenden Austausch für diejenigen zu etablieren, die sonst hinter den Kulissen für die perfekte Inszenierung sorgen“, so Dr. Martin Buck, Bereichsleiter Travel & Logistics bei der Messe Berlin. „Trotz positiver Entwicklung ist die Veranstaltung leider hinter den Erwartungen zurückgeblieben.“

 

„Wir bedauern diese Entscheidung sehr. In diesen aktuell wirtschaftlich herausfordernden Zeiten mussten wir diese allerdings leider treffen, da wir nicht davon ausgehen können, dass die Stage Set Scenery in diesem und den kommenden Jahren die notwendigen Ergebnisse erzielen wird“, so Buck weiter. „Im Namen des Teams der Stage Set Scenery möchte ich mich bei unseren Partnern, Ausstellern und Besucher*innen für die engagierte Unterstützung und Zusammenarbeit sowie den produktiven Austausch in den letzten Jahren herzlich bedanken.“

 

Die traditionell im Rahmen der Stage Set Scenery stattfindende Kostümschaffendentagung der Gesellschaft der Theaterkostümschaffenden (GTKos) wird pandemiebedingt digital stattfinden. Weitere Informationen sollen zeitnah unter www.gtkos.com veröffentlicht werden.

 

www.stage-set-scenery.de

 

Corona: Doku- und Konzertformat „Stay Live“ startet bei ZDFkultur

Corona: Doku- und Konzertformat „Stay Live“ startet bei ZDFkultur
Corona: Doku- und Konzertformat „Stay Live“ startet bei ZDFkultur

Mit der Konzert- und Dokureihe „Stay Live“ soll ein Zeichen für die Livemusikkultur gesetzt werden. In drei Musikclubs treffen in insgesamt zwölf Episoden Musiker*innen auf prominente Künstler*innen. Alle Protagonist*innen des neuen Formats - egal ob Newcomer*in, Popstar oder Clubpersonal - verbindet dabei die Liebe und Leidenschaft für Clubkonzerte, die aktuell vielen Menschen so sehr fehlen.

 

„Stay Live“ bietet einen Mix aus exklusiven Gigs der aufstrebenden Bands und persönlichen Gesprächen auf Augenhöhe - über Musik, die Szene und das Leben als Künstler*in in Zeiten der Corona-Pandemie und darüber hinaus.

 

„Für uns stehen immer die Musiker*innen im Mittelpunkt. ‘Stay Live’ ist deshalb ein Format, das wir sehr gern unterstützen“, sagt Tina Sikorski, Geschäftsführerin der Initiative Musik. „Die von uns supporteten Newcomer*innen und Bands aus ganz unterschiedlichen Genres werden mit prominenten Künstler*innen zusammengebracht und erhalten so die größtmögliche Aufmerksamkeit für ihre Musik und ihre derzeitige oft herausfordernde Situation. Das passiert genau dort, wo viele Karrieren beginnen: in legendären Musikclubs, die aktuell um ihre Existenz kämpfen und in denen dank ‘Stay Live’ endlich wieder Musik stattfindet.“

 

In „Stay Live“ kommen unter anderem auch die finanziellen und strukturellen Herausforderungen für die Musikbranche zur Sprache. Denn Konzerte, die momentan zum Großteil wegfallen, zählen zu den wichtigsten Einnahmequellen in der Musikwirtschaft - nicht nur für die Musiker*innen, sondern auch für die beteiligten Menschen aus der Livemusikbranche, zum Beispiel soloselbstständige Licht- und Tontechniker*innen.

 

Das neue Konzert- und Dokuformat ist eine Zusammenarbeit von ZDFkultur mit der gemeinnützigen Fördereinrichtung Initiative Musik. „Stay Live“ wird in der ZDF-Mediathek als Teil von #BEATCOVID veröffentlicht. Unter diesem Hashtag bündelt ZDFkultur digitale Ausstellungs-, Konzert- und weitere Kulturformate. Die Online-TV-Produktion „Stay Live“ wird von Turbokultur für ZDFkultur realisiert. Die Regie für die „Stay Live“-Konzertmitschnitte übernahm Marc Schütrumpf (Die Ärzte, Patti Smith, David Bowie, Nena, Deichkind). Die Regie für die Begegnungen führten Christin Freitag, Marlon Rueberg, Max Langfeldt, Arrigo Reuss und Nora Gantenbrink.

 

Initiative Musik, eine gemeinnützige Fördereinrichtung für die deutsche Musikbranche, koordiniert und finanziert die Newcomer*innen-Konzerte im SO36 Berlin, UT Connewitz Leipzig und Uebel & Gefährlich Hamburg. Die Mitwirkung der Initiative Musik wird durch Projektmittel der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ermöglicht.

 

Erste „Stay Live“-Episoden:

 

Berlin, SO36 (ab sofort verfügbar)

mit Dÿse + Bernd Kurtzke (Beatsteaks); Finna + Peaches; Ilgen-Nur + Joy Denalane; Sofia Portanet + Inga Humpe (2Raumwohnung)

 

Leipzig, UT Connewitz (Veröffentlichung am 1. April 2021)

mit Blond + LaFee; Gewalt + Drangsal; Hope + Deine Lakaien; Klan + MIA.

 

Hamburg, Uebel & Gefährlich (Veröffentlichung am 15. April 2021)

mit Danger Dan + Thees Uhlmann; Deine Cousine + Udo Lindenberg; Madeline Juno + LEA; weitere Künstler*innen werden noch bekanntgegeben

 

(Fotos: ZDF/Anne Wilk/Svea Pietschmann)

 

www.initiative-musik.de

 

Corona: Doku- und Konzertformat „Stay Live“ startet bei ZDFkulturCorona: Doku- und Konzertformat „Stay Live“ startet bei ZDFkultur

Corona: VDVO startet Förderprogramm Push’21

Bernd Fritzges, Vorstand des Verbands der Veranstaltungsorganisatoren (VDVO e.V.), hat am 12. März 2021 während einer Hybrid-Veranstaltung auf der ITB Berlin Now den offiziellen Start von Push’21 bekanntgegeben. Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung und Befürworterin der Initiative, sprach für den Verband der Veranstaltungsorganisatoren das einleitende Grußwort.

 

Push’21 soll dabei helfen, die Herausforderungen der Meeting- und Eventbranche durch den massiven, pandemiebedingten Umsatzeinbruch zu meistern und gleichzeitig sich verändernde Veranstaltungsformate durch die fortschreitende Digitalisierung zu unterstützen.

 

Mit der Initiative Push’21 werden im Projektzeitraum 2021 nachhaltige, co-kreative, partizipative, kollaborative und hybride Event- und Meetingformate mit einer Fördersumme von insgesamt einer Million Euro unterstützt. Zu den förderfähigen Kosten von Push’21 zählen beispielsweise Mieten für Locations und Tagungsräume oder Gebühren für die Nutzung von Technik.

 

Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Auch eine Mehrfachförderung ist möglich. Die Fördersätze richten sich nach Art und Größe der Veranstaltung und können abhängig von der Zahl der Teilnehmenden und der Location eine Förderquote von bis zu achtzig Prozent erreichen. Die genauen Voraussetzungen für die Teilnahme finden Antragsteller*innen ab sofort unter www.push21.de.

 

Zu den Förderern der Initiative des VDVO zählen unter anderem die Design Offices BHW Hotel Group, der Business-Caterer Aveato, ITB Berlin Now und die Weframe AG, ein Softwarehersteller aus München, der im April eine neue Live-Booking-Engine an den Start bringen will, von der auch die Zuwendungsempfänger*innen von Push’21 profitieren sollen.

 

www.vdvo.de

 

Corona: Veranstalter distanzieren sich von Hamburger Clubs Docks und Große Freiheit

Einen beispiellosen Schlagabtausch lieferten sich Hamburger Veranstalter mit den Clubs "Große Freiheit" und "Docks". Im Kern geht es um das seltsame, wohl Corona-bedingte Verhalten der beiden Clubs in Sachen freier Meinungsäußerung, welche tagelang sowohl die lokale Presse als auch die sozialen Medien beschäftigte. ET.Now bietet hierfür keine weitere Plattform, Interessierte mögen die Vorfälle per Google + Co. recherchieren, Stichwort "Wandzeitung".

Nachfolgend der offene Brief der Veranstalter. Der Zusammenhalt der sonst in Konkurrenz am Markt agierenden Unternehmen ist bemerkenswert:

"Liebes Docks,
liebe Grosse Freiheit 36,

mit großer und wachsender Enttäuschung haben wir in den vergangenen Monaten beobachten müssen, dass ihr zunehmend gefährlichem und demokratiefeindlichem Gedankengut ein Forum bietet. Spätestens mit indirekten Aufrufen zur Gewalt und dem Verweis auf rechtspopulistische und verschwörerische 'Medien', die diesen Namen nicht verdienen, hat unsere Geduld ihr Ende gefunden.

Wir können uns denken, dass ihr eure Botschaften von der Meinungsfreiheit gedeckt seht - und auf die harmloseren Parts eurer Wandzeitung mag das auch zutreffen. Die meisten der indiskutablen Botschaften wurden mittlerweile offenbar entfernt, was uns nicht überrascht und wahrscheinlich nur aufgrund des öffentlichen Drucks geschehen ist. Wir fordern euch hiermit auf, diese Wände umgehend abzubauen und künftig persönliche Meinungsäußerungen klar erkennbar als solche darzustellen, anstatt wie bisher aus der Deckung des Gesamtkonstrukts eurer Spielstätten zu agieren.

Am entstandenen Schaden und unserer konsequenten Ablehnung dieses Gedankenguts ändert das nichts. Indem ihr Falschinformationen streut, instrumentalisiert ihr nicht nur uns und eure eigenen Spielstätten, sondern vor allem die Künstler, die maßgeblich zu eurem vormals guten Namen beigetragen haben. Sehr viele von ihnen, aus dem In- und Ausland, haben uns bereits auf diese Situation angesprochen und sind nicht länger bereit, auf euren Bühnen Musik zu machen - dasselbe trifft natürlich auch auf unsere eigenen Mitarbeiter und Tourneepartner zu. Dies ist ebenso verständlich wie schädlich für euch, da wir Unterzeichnenden für weit über 90 Prozent eures Programms verantwortlich sind.

Aber letztlich ist das gar nicht der entscheidende Punkt: In einer Zeit, in der unsere Branche zusammenstehen sollte, und in der sich unzählige Menschen nach der verbindenden Kraft von Live-Kultur sehnen, sucht ihr anscheinend den Schulterschluss mit Schwurblern, Verschwörern und jenen, die keinen Widerspruch darin sehen, neben Nazis für Demokratie zu demonstrieren. Das können und werden wir nicht länger akzeptieren. Veranstaltungen unter eurem Dach kommen unter diesen Bedingungen für uns nicht infrage - den daraus entstehenden Schaden für alle Gäste und den Kulturstandort der weltoffenen Stadt Hamburg werden wir dafür in Kauf nehmen.

Da wir aber im Gegensatz zu euch nicht der Meinung sind, dass es in diesem Land keine Meinungsfreiheit gibt, möchten wir euch zumindest die Gelegenheit geben, zu dieser Sache Stellung zu beziehen. Wie kam es zu diesen Vorgängen, und kann es eurer Ansicht nach eine Lösung geben, die mehr als ein Lippenbekenntnis ist?

FKP Scorpio Konzertproduktionen
Karsten Jahnke Konzerte
STP Hamburg Konzerte
Inferno Events / Reeperbahn Festival
Neuland Concerts GmbH
ASS Concerts & Promotion
Buback Tonträger und Konzerte
Semmel-Concerts
River Concerts
Kingstar Music
Oha Music
Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft"

Eine sachlche Reaktion oder gar Einigung steht bislang aus.

Corona: IVW - Nun also noch ein Verein

Mit der "Initiative der Veranstaltungswirtschaft e.V." wurde jetzt ein weiterer Verein gegründet. Die Covid19-Pandemie habe nicht nur eine wirtschaftliche Krise für die Veranstaltungswirtschaft verursacht, sondern ihr auch mehrere Problemfelder aufgezeigt, heißt es seitens der Initiatoren. Der Branche fehle vor allen Dingen eine Gesamt-lnteressenvertretung, die unvoreingenommen und unabhängig von Einzelinteressen für die gesamte Veranstaltungswirtschaft in ihrer enormen Vielfalt eintrete.

Es zeige sich aber auch, dass für Selbständige in der Veranstaltungswirtschaft  keine angemessenen sozialen Sicherungssysteme existierten. Besonders Solo-Selbstständige seien durch den pandemiebedingten Stillstand unverhältnismäßig hart getroffen, da die staatlichen Transferleistungen nach SGBII nicht für diese Situation konzipiert worden seien und nicht zur Existenzsicherung  ausreichten.

Aus dieser Notlage heraus haben sich in Deutschland viele Initiativen gegründet, um als Betroffene eine Vertretung gegenüber Politik, Regierungen und Verbänden aufbauen zu können - so nun auch (noch) der Verein "Initiative der Veranstaltungswirtschaft". Maßgeblich aktiv waren an der Gründung  die "Initiative der Veranstaltungswirtschaft  Nordwest" (bereits seit Anfang März 2020 aktiv) und die "Initiative für die Veranstaltungswirtschaft Rheinland-Pfalz" (seit Anfang November 2020 aktiv) beteiligt, beide bereits Träger der Alarmstufe Rot auf Landesebene.

Die beteiligten Initiativen sind bereits seit Längerem über ihre Fachgruppen aktiv, nehmen Stellung zu Entwürfen der Wirtschaftshilfen, erarbeiten Konzepte zur Öffnungsthematik  und organisieren Demonstrationen. Diese Arbeit werde nun auf Vereinsbasis als "Initiative der Veranstaltungswirtschaft" nahtlos fortgesetzt. "Wir sind bundesweit für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft aktiv und vertreten die Interessen unserer Mitglieder gegenüber Politik und Öffentlichkeit", heißt es.

Man lade Vereine, Verbände und alle weiteren Institutionen dazu ein, gemeinsam auf Basis einer Austauschvereinbarung zielgerichtet zusammen zu arbeiten. Ob das nicht unter dem Dach bereits bestehender Vereine wie "Alarmstufe Rot" oder "Forum Veranstaltungswirtschaft" sinnvoller wäre, bleibt abzuwarten.

www.ivw-ev.de

Corona: Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

Corona: Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

In einem offenen Brief hat sich das Forum Veranstaltungswirtschaft, eine Allianz von BDKV, EVVC, ISDV, Livekomm und VPLT (ET.Now berichtete), zu einem möglichen Restart der Veranstaltungswirtschaft nach dem 21. September 2021 an Bundeskanzlerin Angela Merkel gewandt. Nachfolgend der Brief im Wortlaut:

"Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

dürfen wir Sie beim Wort nehmen? Wie Sie mehrfach versprochen haben, soll bis zum 21. September 2021 jeder, der will, ein Impfangebot gegen Corona erhalten haben. Die deutsche Veranstaltungswirtschaft, die bekanntlich von den wirtschaftlichen Folgen der Krise am härtesten betroffen ist, geht aufgrund dieses Versprechens davon aus, dass damit nach dem 21. September 2021 auch alle Voraussetzungen dafür vorliegen werden, dass auch öffentliche Veranstaltungen wieder uneingeschränkt stattfinden können.

Wir fordern Sie, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, daher auf, Ihr Versprechen auch als Öffnungsstrategie für die Veranstaltungswirtschaft zu nutzen und dies entsprechend anzukündigen. Auch wenn das von Ihnen versprochene Impfangebot noch nicht bedeutet, dass es tatsächlich von allen Bürgerinnen und Bürgern in Anspruch genommen wird, darf doch davon ausgegangen werden, dass am 21. September der weit überwiegende Teil unserer Bevölkerung das Angebot angenommen hat. Sofern Veranstaltungsbesuche nach dem 21. September von der Vorlage eines Impfnachweises abhängig gemacht würden, ist für uns nicht ersichtlich, was ab dem 21. September gegen eine 100%ige Öffnung der deutschen Veranstaltungsstätten sprechen sollte. Und da nicht davon ausgegangen werden kann, dass tatsächlich 100% der Bevölkerung unseres Landes das Impfangebot bis zum 21. September angenommen haben werden, könnte der Einlass davon abhängig gemacht werden, dass von nicht geimpften Personen das negative Ergebnis eines zeitnah durchgeführten Antigen-Tests vorgelegt wird. Die deutschen Veranstalter vermögen angesichts Ihres Versprechens nicht zu erkennen, was ansonsten noch geschehen müsste, damit Kultur– und Wirtschaftsveranstaltungen tatsächlich wieder uneingeschränkt stattfinden können und der Wirtschaftszweig endlich die seit Monaten geforderte Perspektive erhielte.

Die meisten Veranstalter haben unter dieser Prämisse ihre seit März 2020 nicht selten bereits zum dritten Mal verlegten Veranstaltungen für den Herbst dieses Jahres bereits im Verkauf. Wenn auch diese Veranstaltungen erneut nur mit Abstandsregeln und damit nur unwirtschaftlich durchgeführt werden könnten, werden die Unternehmen dies trotz der diversen großzügigen Hilfsangebote wirtschaftlich nicht überleben. Dies umso weniger, da die vom Bundesminister für Finanzen so ausdrücklich angekündigte Ausfallfonds und Wirtschaftlichkeitsbonus offenbar ins Stocken geraten ist und im Übrigen für den wirtschaftlichen B2B-Bereich ein entsprechender Fonds noch nicht einmal angedacht zu sein scheint.

Da Veranstaltungsunternehmen das Risiko erneuter Absagen oder der Einschränkungen von unter Vollauslastung geplanten Veranstaltungen nicht ein weiteres Mal tragen können, wird mangels der angekündigten staatlichen Absicherung zunehmend in Betracht gezogen, die Veranstaltungen bereits jetzt schon abzusagen. Die in der Branche täglich zunehmende Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung führt daher dazu, dass immer wieder aufgeschobene Arbeitskündigungen nun zunehmend ausgesprochen werden. Umso mehr ist die deutsche Veranstaltungswirtschaft auf das Vertrauen in Ihr Versprechen angewiesen.

Unter welchen Umständen bis zum 21. September die Öffnung von Veranstaltungen auch schrittweise möglich sein sollte, haben wir Ihnen bereits mit unserem Schreiben vom 08.02.2021 ausführlich dargelegt. Mit unserem Ihnen übersandten Manifest Restart haben wir ein Öffnungskonzept vorgelegt, mit dessen Umsetzung Veranstaltungsräume zu einem sicheren Ort für das Publikum gemacht werden können, sodass die Infektionsgefahr gen null reduziert würde. Gemäß den Versprechen des Bundesgesundheitsministers sowie nahezu aller Länderpräsident sollen nun kurzfristig flächendeckend Schnelltests angeboten werden. Unser Wirtschaftszweig hat bereits in vorgenanntem Schreiben den Vorschlag unterbreitet, für nicht geimpfte und auch nicht getestete Veranstaltungsbesucher vor jedem Veranstaltungseinlass Schnelltests durchzuführen. So könnte nicht nur sichergestellt werden, dass ausschließlich Geimpfte, Getestete oder Genesene Zugang zu den Veranstaltungen erhalten, sondern es würde damit auch eine wichtige Lücke geschlossen werden, die dadurch entsteht, dass nicht jeder die öffentlichen Testangebote nutzen wird. Insofern könnten Veranstalter auch einen wertvollen Beitrag zur Nachverfolgung von Infektionen leisten.

Unseres Erachtens kann unter Gewährleistung dieser Voraussetzungen sowie der zusätzlichen Erarbeitung konkreter Hygienekonzepte und Einhaltung der üblichen Schutzbestimmungen auch außerhalb von Modellversuchen eine schrittweise Öffnung von Veranstaltungsstätten durchaus ermöglicht werden. Wir bitten Sie daher hiermit nochmals, den Ländern auch dies zu empfehlen.

Der hier geschilderte Blick nach vorne würde endlich nicht nur der Veranstaltungsbranche, sondern auch den Menschen in unserem Lande eine Perspektive bieten, die seit so langer Zeit weitgehend auf den Genuss von Kultur verzichten müssen. Die Menschen wünschen sich nichts sehnlicher, als sich endlich wieder im sozialen Miteinander und mit mehr Lebensqualität begegnen zu können. Idealerweise tun sie dies in einem kontrollierten Umfeld, welches die deutsche Veranstaltungswirtschaft mit ihrer Expertise durchaus gewährleisten kann.

Dieser Blick nach vorne bedeutete aber auch eine Perspektive für zehntausende Unternehmen und Millionen von Erwerbstätigen und abhängig Beschäftigten. Sie alle wollen nach achtzehn Monaten der Untätigkeit wieder ihre Berufe ausüben und nicht mehr auf staatliche Förderungen angewiesen sein. Mit einer entsprechenden Ankündigung oder auch nur Empfehlung der Bundesregierung an die Länder erhielten sie schon jetzt die Hoffnung, dass nach langen Entbehrungen und langem Durchhalten spätestens im September 2021 eine Rückkehr zur Normalität möglich sein wird. Damit würde auch Ihre Regierung ein positives Signal in Zeiten setzen, in denen die negativen Nachrichten überwiegen.

Die deutsche Veranstaltungswirtschaft ist der sechstgrößte Wirtschaftszweig unseres Landes. Mit hohen Wertschöpfungseffekten in benachbarten Branchen wie Messe, Tourismus oder Gastronomie ist sie ein zentraler Motor für die Gesamtwirtschaft. Wie aber können Unternehmen eine Perspektive und Planungssicherheit erhalten, wenn es nach derzeit dreizehnmonatigem Veranstaltungs-Lockdown immer noch keine zeitliche Prognose für Verlängerungen von Hilfsgeldern, geschweige denn die Hoffnung auf die Möglichkeit der Berufsausübung gibt?

Wir sind daher davon überzeugt, dass es dringend an der Zeit ist, dass sich Politik und Wirtschaft in dieser Pandemie gemeinsam noch stärker als Teil einer Lösung für dieses Land präsentieren. Mit dem 21. September 2021 haben die Menschen ein klares Ziel, auf das sie sich freuen können und welches die Energie der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter in eine positive Richtung lenkt.

Wir bitten Sie daher darum, gemeinsam mit unserem Wirtschaftszweig ein Zeichen durch Ihre Botschaft zu setzen, dass uns ab Ende des Sommers wieder ein wirkliches Miteinander der Menschen gelingt. Damit wäre eine Aufbruchsstimmung in Deutschland geschaffen, welche zudem die Voraussetzung dafür bieten würde, dass die Menschen die noch vor ihnen liegenden schwierigen Wochen leichter und disziplinierter ertragen werden. Und natürlich erhielte damit auch die Veranstaltungswirtschaft die Perspektive, dass spätestens ab 21. September 2021 tatschlich ein uneingeschränkter Restart möglich sein wird.

Selbstverständlich stehen Ihnen die Unterzeichner jederzeit für weiterführende Gespräche zur Verfügung.

Hochachtungsvoll

Prof. Jens Michow (BDKV)
Timo Feuerbach (EVVC)
Marcus Pohl (ISDV)
Axel Ballreich (Livekomm)
Linda Residovic (VPLT)"

https://forumveranstaltungswirtschaft.org

Corona: Hazefluid soll Veranstaltungsbranche bei Öffnungsstrategien unterstützen

Corona: Hazefluid soll Veranstaltungsbranche bei Öffnungsstrategien unterstützen

In den USA wurde durch die Environmental Protection Agency (EPA) das Luftbehandlungssystem Grignard Pure zugelassen. Es ist das erste seiner Art und kann laut Hersteller mehr als 98 Prozent der in der Luft befindlichen SARS-CoV-2-Viren abtöteten.

 

Die Behandlung der Luft erfolgt dabei durch Hazer, welche die notwendigen Spezifikationen erfüllen. Diese werden dabei entweder zentral in der Klimaanlage installiert, können aber auch dezentral genutzt werden.

 

Das Fluid hat neben seiner Hauptaufgabe, Viren abzutöten, den Nebeneffekt, dass es auch als „normales“ Hazemedium genutzt werden kann. Spezielle Sensoren messen dabei die Mischungsverhältnisse der Raumluft und regeln damit die Zufuhr.

 

Einen Proof-of-Concept gab es bereits im New Amsterdam Theatre auf dem Broadway. Ebenso erfolgten weitreichende Tests und Analysen, unter anderem mit der Harvard Medical School und der Johns-Hopkins-Universität.

 

(Foto: VLLV)

 

www.vllv.de

 

Spreefreunde launchen EDE-Studios

Spreefreunde launchen EDE-Studios

In Deutschland bietet die Berliner Live-Kommunikations-Agentur Spreefreunde mittlerweile fünf Studio-Locations: In Hamburg, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München werden Virtual Studios, Digital Studios, Eventlocation-Studios mit Green Wall, Camera-Tracking, LED-Wall/Curved LED, Extended Reality, Hybrid, Automotive zur Verfügung gestellt. Weitere Studios in ganz Europa sind ebenfalls bei dem Unternehmen buchbar, unter anderem in Wien, Zürich, London, Paris, Brüssel und Madrid.

 

Das Jahr 2021 steht ganz im Zeichen digitaler Events. Damit stellt sich für Organisatoren und Einkaufsabteilungen die Frage: Was kostet eigentlich ein Stück Digital-Event? Eine Antwort liefern die Spreefreunde mit ihren neuen EDE-Packages, die als Grundlage für die Umsetzung digitaler Events Premiere feiern und Leistungen und Preise in ein praxisgerechtes Verhältnis setzen und damit vergleichbar machen sollen.

 

EDE steht für Emotional Digital Event und wurde von den Spreefreunden entwickelt. Erster Anwender war ein deutscher Automobilhersteller, der EDE Anfang Juni 2020 für ein Projekt mit mehreren tausend Teilnehmern in Ingolstadt nutzte. Es folgten weitere Auftraggeber, unter anderem aus den Bereichen Automotive, Medien und High-Technologies.

 

„EDE kombiniert Content und Show-Acts zu einem Mix aus Live- und Digitalkommunikation, der sich beliebig skalieren lässt und alle Module zu einem Produkt zusammenführt“, erklärt Tim Krannich, Geschäftsführer der Spreefreunde. „Wir sind bei der Planung davon ausgegangen, was für erfolgreiche Digital-Events erforderlich ist, und haben die Bestandteile gewichtet und segmentiert. Aus diesen Überlegungen sind Angebotspakete entstanden, die direkt nutzbar sind und von uns mit marktgerechten Preisen versehen wurden. Die Kombinationen sind aber variabel, sodass sich über optionale Leistungen wieder eine individuelle Skalierbarkeit ergibt.“

 

Für die Umsetzung der EDE-Packages kooperieren die Spreefreunde unter anderem mit der Production Resource Group AG (PRG), einem der führenden Anbieter für die technische Ausstattung und Produktion von Events. Zur Grundausstattung aller Packages zählt eine professionelle Produktion in einem Studio oder einer Eventlocation. Bestandteile sind die Studionutzung inklusive Betriebs- und Nebenkosten, die technische Ausstattung und Realisierung. Buchbar sind die EDE-Packages auch in einer Wunschlocation bzw. einem anderen beliebigen Standort als mobile Version oder als Hybrid-Event.

 

Zu den Ausstattungsmerkmalen aller EDE-Fullservice-Packages gehört die Lieferung von Musik-Acts - entweder live oder als Einspielung bzw. als Zuschaltung - sowie die Integration von Vorträgen und Interviews. Weitere Bestandteile der Fullservice-Pakete sind die Streaming-Regie inklusive Recording und USV, ein CD-konformes Motion-Design mit „Bauchbinden“, Pausenanimation und Transitions sowie die Bühnenausstattung. Geboten wird hier ein Standard-Setup an Ausstattung für das Produktionsteam vor Ort. Eine den Corona-Schutz- und Hygienevorschriften entsprechende Crew-Verpflegung gewährleistet die Cateringbox „Day“. Ebenfalls eingeschlossen sind alle Auslagen und Reisekosten für die Produktionscrew und das Engagement eines zertifizierten Hygienebeauftragten.

 

Zu den EDE-Fullservice-Packages zählt auch die Stellung eines zentralen Projektansprechpartners sowie die Entwicklung eines Kurzkonzepts als „rotem Faden“, des Ablaufplans und des Briefings der beteiligten Dienstleister. Eine zehn Stunden umfassende Vor-Ort-Betreuung (je Produktionstag) schließt die technische Betreuung ebenso ein wie die Bereitstellung eines Projektleiters und eines Regisseurs. Obligatorisch sind COVID-19-Schutzmaßnahmen. Ein entsprechendes Maßnahmenpapier wurde von einem Betreiber mehrerer Impfzentren erstellt.

 

Das Equipment enthält immer eine Grundausstattung an LED-Licht, Funkstrecke mit Headsets und Monitoring, Beschallung, Intercom für Bild-/Videoregie, Full-HD-Studiokameras, Vorschau-Displays, eine große LED-Videowand mit 2,8-/3,8-mm-Auflösung, Grafikswitch, Video-Zuspieler, PPT-Laptop, Vorschauer und USV.

 

Variabel sind auch die Serverkapazitäten. In einer der kleinsten Versionen handelt es sich um drei Stunden Servernutzung für 300 PAX zuzüglich einer CD-konformen Website inklusive I-Frame, Hosting und Microsite. Die Erhöhung der Serverkapazitäten und andere Dienstleistungen können auch innerhalb der Packages nachträglich gebucht werden. Die Server sind datenschutzkonform, die DSGVO findet bei allen eingesetzten Tools Anwendung.

 

Alle zusätzlichen Leistungen wie Event-Plattformen inklusive Statistiken und Auswertungen, Apps, Interaktionstools wie Gamification, Matchmaking, Avatar, Emoji, Kollaborationswerkzeuge, Social Media, Kulissenbau, Video-/Fotodokumentation, Maske, CO2-Ausgleich und mehr sind über EDE optional integrierbar.

 

(Grafik: Spreefreunde)

 

www.spreefreunde.com

 

Hella eröffnet neues Entwicklungszentrum in Rumänien

Der Automobilzulieferer Hella baut seine Software- und Elektronik-Aktivitäten weiter aus. So wurde am Standort in Craiova in Rumänien ein neues Test- und Entwicklungszentrum eröffnet. Mit diesem Schritt will Hella Raum für die weitere Expansion schaffen.

 

Aktuell beschäftigt das Unternehmen in Craiova rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihr Schwerpunkt liegt vor allem auf der Entwicklung von Steuergeräten und Software. Diese Kompetenzen sollen ausgebaut und um weitere ergänzt werden. Dazu plant Hella, in den nächsten Jahren rund 250 weitere Arbeitsplätze in Craiova aufzubauen.

 

„Anspruchsvolle Software und Fahrzeugelektronik sind schon heute unverzichtbare Triebfedern der Mobilität. Sie werden in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen und zweifelsohne zu entscheidenden Schlüsselfaktoren werden“, erläutert Björn Twiehaus, der in der Hella-Geschäftsführung den Elektronikbereich mitverantwortet. „Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, nun unser neues Technologiezentrum in Craiova zu eröffnen. Mit diesem Schritt stärken wir die Rolle des Standortes Craiova im globalen Hella-Netzwerk und bauen zugleich unsere Entwicklungs-Ressourcen weiter aus.“

 

Mit einer Grundfläche von insgesamt über 6.400 Quadratmetern bietet das neue Gebäude auf dem Gelände des Electroputere Parc in Craiova ungefähr doppelt so viel Platz wie die bisherigen Räumlichkeiten. Neben einer Arbeitsumgebung mit offenen Bürokonzepten und zwölf Besprechungsräumen verfügt der Neubau ebenso über ein Testlabor sowie eine Tiefgarage für Testfahrzeuge.

 

www.hella.com

 

Harting und MIT vereinbaren neue Kooperation

Harting und MIT vereinbaren neue Kooperation
Harting und MIT vereinbaren neue Kooperation

Die Harting Technologiegruppe hat eine Kooperation mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) bei der Entwicklung innovativer Connectivity+-Lösungen vereinbart und erweitert damit eine seit Jahren bestehende Zusammenarbeit. Harting trat dem Industrial Liaison Program (ILP) des MIT bei, um Mitglied eines der weltweit führenden Innovations-Ökosysteme zu werden.

 

Fotos: Dr.-Ing. Kurt D. Bettenhausen, Vorstand „Neue Technologien und Entwicklung“ bei Harting, und Karl F. Koster, Executive Director, Corporate Relations Industrial Liaison Program des MIT. (Foto-Copyrights: Harting/MIT/David Sella)

 

www.harting.com

www.mit.edu

 

Corona: Verbände fordern Erstattungen der Sozialversicherungsbeiträge bis Ende 2021

Corona: Verbände fordern Erstattungen der Sozialversicherungsbeiträge bis Ende 2021

Bis zum 30. Juni 2021 übernimmt die Bundesagentur für Arbeit (BA) vollständig die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten während der Kurzarbeit zahlen müssen. Bis zum Jahresende 2021 sollen die Beiträge danach nur noch zur Hälfte erstattet werden. Dagegen wehrt sich das Forum Veranstaltungswirtschaft, eine Allianz der fünf maßgeblichen Verbände BDKV, EVVC, ISDV, Livekomm und VPLT.

Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge
Das Forum Veranstaltungswirtschaft hat in zahlreichen Gesprächen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) über eine Sonderlösung für besonders betroffene Branchen verhandelt. "Unser Vorschlag ist es, dass die Bundesagentur für Arbeit zumindest bis Ende des Jahres 2021 für Arbeitgeber der Veranstaltungswirtschaft die Sozialversicherungsbeiträge weiterhin in voller Höhe erstattet", sagt Marcus Pohl, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der selbständigen DienstleisterInnen der Veranstaltungswirtschaft (ISDV). "Hingewiesen haben wir unter anderem auf die verheerenden Auswirkungen für die Unternehmen und ihre Angestellten sowie auf die Entwicklung des Fachkräftemangels in unserer Branche."

Leider hat das BMAS inzwischen mitgeteilt, dass es bei dem Beschluss bleibe, dass ab 1. Juli 2021 nur noch die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge erstattet werde. Für Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft würden jedoch im Falle einer Weiterbildungsmaßnahme die Sozialversicherungsbeiträge vollständig übernommen. Diese Möglichkeit bestand allerdings schon vor der Anfrage des Forums Veranstaltungswirtschaft. Darüber hinaus verwies das Ministerium auf die Hilfen der Überbrückungshilfe III.

Fehlendes Verständnis für die Veranstaltungswirtschaft
"Aus unserer Sicht ist diese Entscheidung verheerend, da sie in der durch die Krise so besonders betroffenen Veranstaltungsbranche zwangsläufig zahlreiche Kündigungen zur Folge haben wird", sagt Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). "Bereits der Verweis auf die Überbrückungshilfe III zeigt, dass die unvergleichliche Notlage unseres Wirtschaftszweigs und der von ihm abhängigen Arbeitnehmer immer noch nicht hinreichend deutlich zu sein scheint. Im Übrigen wird verkannt, dass die Überbrückungshilfe III nur bis zum Juni 2021 läuft."

Sonderlösungen für Sicherung von Arbeitsplätzen
"Zwar wird in der öffentlichen Diskussion gerade intensiv über eine Öffnungsstrategie verhandelt", erläutert Linda Residovic, Geschäftsführerin des VPLT. "Sie betrifft aktuell jedoch vor allem Branchen wie den Einzelhandel. Auch mit einem schrittweisen Wiederanlauf werden wir aufgrund der langen Vorlaufzeiten und den Kapazitätseinschränkungen vor allem bei größeren Veranstaltungen in 2021 in vielen Bereichen noch nicht wirtschaftlich arbeiten können. Die Belastung für die Veranstaltungswirtschaft wird weiterhin enorm hoch bleiben. Nach wie vor gilt daher unsere Forderung nach einem großen Sonderprogramm für die Veranstaltungswirtschaft."

"Eine solche spezifische Sonderlösung ist darüber hinaus nun auch im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge möglich", ergänzt Livekomme-Vorsitzender Axel Ballreich. "Ihre volle Erstattung, die für unsere Veranstaltungsbranche zumindest bis Ende des Jahres 2021 weiterläuft, wäre ein wichtiges Signal und eine sinnvolle finanzielle Unterstützung. Wir benötigen diese Maßnahmen dringend zum Überleben der Unternehmen und für das Sichern von Tausenden Arbeitsplätzen im sechst- größten Wirtschaftszweig Deutschlands."

https://forumveranstaltungswirtschaft.org

Neutrik acquires Connex

Neutrik AG has acquired Connex GmbH, headquartered in Oldenburg, Germany. With this most recent acquisition, the Neutrik Group strengthens its expertise in connectivity solutions.

 

Connex produces and develops components for professional event industry and demanding industrial applications. The company was founded in 1990. Its product portfolio comprises solutions for mobile or stationary applications. These include power distribution systems, fiber optic solutions, video products, ethernet components, splitters, patching systems, stage boxes, cabling and measuring devices.

 

www.neutrik.com