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Martin Audio appoints Spectrum Audio Visual as distributor for Singapore

19/08/2021

Nixer Pro Audio joins Ravenna community

16/08/2021

Zwanzigjähriges Bestehen der Amptown-System-Company-Niederlassung Berlin

11/08/2021

Tecstage investiert in Global-Truss-Rundbogenbühne

09/08/2021

Corona: Impfungen vor Festwiesen-Veranstaltungen in Leipzig möglich

29/07/2021

Corona: IMUC zeichnet Alarmstufe Rot als Kreative mit Haltung aus

29/07/2021

PSD Bank ist neuer Namensgeber des Düsseldorfer Dome

15/07/2021

Mattfeldt & Sänger kooperiert mit Bestvent

15/07/2021

Neumann & Müller ist Service-Partner der Messe Barcelona

14/07/2021

Corona: München feiert „Bayern spielt“-Auftakt

13/07/2021

Multi-Media Systeme spendet Samsung-Touch-Display an Seniorenzentrum

13/07/2021

MyTicket.de kooperiert mit Coras

13/07/2021

Freie Stellen bei Perfect Media Solutions zu besetzen

13/07/2021

GVL engagiert sich beim „Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften in Neustart Kultur“

12/07/2021

Corona: BDKV fordert endringlich Neustart Kultur-Förderung

12/07/2021

Harting mit Innovationspreis ausgezeichnet

09/07/2021

And&, VisitFlanders und Technopolis stellen neue Hybrid-Plattform vor

09/07/2021

Panasonic gründet Connect Europe GmbH

08/07/2021

Corona: Reallabor Leipzig: Keine Ansteckungen nach Kulturveranstaltungen

08/07/2021

Corona: Sportveranstaltungen ja, Rest nein?

07/07/2021

Kern & Stelly übernimmt UC-Geschäftsbereich der eLink Distribution AG

07/07/2021

RM Multimedia restructures and expands

06/07/2021

Genelec seeks talented individuals for new G Innovation Lab

06/07/2021

Präferenz für Präsenz: Studie zeigt Perspektiven für den Neustart von Messen auf

05/07/2021

Musikmanagement-Studium an der HAM Ismaning möglich

05/07/2021

Martin Audio appoints Spectrum Audio Visual as distributor for Singapore

Martin Audio appoints Spectrum Audio Visual as distributor for Singapore

Martin Audio and Generation AV have appointmented Spectrum Audio Visual Pte Ltd as the distributor for Martin Audio products in Singapore, focusing on the installation sector.

 

”It is particularly exciting to welcome Spectrum Audio Visual to the Martin Audio family at this time, especially with the recent launch of Torus, our new constant curvature array”, comments Martin Audio MD, Dom Harter.

 

Spectrum Audio Visual will focus on the installation market in Singapore. Generation AV and Martin Audio will continue to support Entertainment and Touring partners directly where required.

 

(Photo: Martin Audio/Spectrum Audio Visual)

 

www.martin-audio.com

 

Nixer Pro Audio joins Ravenna community

Nixer Pro Audio joins Ravenna community

ALC NetworX, developer of the Ravenna technology, welcomes British pro audio tools and interface experts Nixer Pro Audio as a new Ravenna partner.

 

Based in Dunstable in the UK, Nixer Pro Audio specialises in the design and development of professional AoIP monitoring, mixing and diagnostics solutions. Founder and CEO Nick Fletcher has spent over thirty years designing and building equipment, including over a decade as director of R&D at Cadac.

 

“We already have a number of products built on the Dante protocol, but our new RL Series (launched in June 2021) was specifically designed to have Ravenna capability in response to requests from customers within the broadcast market”, explains Fletcher.

 

RL Series is a range of 1U rack-mounted AoIP mixing and monitoring units available in 64, 128, 192 and 256-channel versions, configurable at purchase to be either Ravenna or Dante. “Given that Ravenna is now an integral part of our product range, becoming a Ravenna partner seemed the logical option in order to keep ourselves and customers updated on all Audio-over-IP developments”, says Fletcher.

 

(Photo: Nixer Pro Audio)

 

www.nixerproaudio.com

www.ravenna-network.com

 

Zwanzigjähriges Bestehen der Amptown-System-Company-Niederlassung Berlin

Zwanzigjähriges Bestehen der Amptown-System-Company-Niederlassung Berlin

Im Jahr 2001 gründete die Amptown System Company (ASC) mit Hauptsitz in Hamburg ihre erste Niederlassung in Berlin. „Es war klar, dass eine Expansion unseres Geschäfts vor allem über zusätzliche Standorte möglich ist“, sagt ASC-Geschäftsführer Malte Polli-Holstein (Foto). „Dass wir Berlin als Standort für unsere erste Niederlassung auswählen würden, lag ebenfalls auf der Hand - Berlin steht für Kultur, Kunst, Wirtschaftsrepräsentanzen und öffentliche Einrichtungen. All diese Institutionen benötigen Medien- und Netzwerktechnik.“

 

In den vergangenen zwanzig Jahren zählten unter anderem die Berliner Philharmonie, die Staatsoper Unter den Linden, das Konzerthaus Berlin, das Drive.-Volkswagen-Group-Forum sowie zahlreiche Regierungseinrichtungen und Ministerien zu den Kunden der ASC-Niederlassung Berlin. Seit 2016 befindet sich die Niederlassung mit ihren fünfzehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zentral im Stadtteil Tiergarten und damit in unmittelbarer Nachbarschaft der meisten Kunden und Projekte.

 

(Fotos: Amptown System Company/Andrea Lang - fotografiehamburg.de)

 

www.amptown-system.com

 

Zwanzigjähriges Bestehen der Amptown-System-Company-Niederlassung BerlinZwanzigjähriges Bestehen der Amptown-System-Company-Niederlassung Berlin

Tecstage investiert in Global-Truss-Rundbogenbühne

Tecstage investiert in Global-Truss-Rundbogenbühne
Tecstage investiert in Global-Truss-Rundbogenbühne

Die Tecstage GmbH & Co. KG aus Freiburg hat nach der Anschaffung von vier F34-Smart-PA-Towern auch in eine 8-x-6-Meter-Rundbogenbühne von Global Truss investiert.

 

Die Bühne kann entweder als Variante mit 8 x 6 Metern oder 6 x 4 Metern aufgebaut werden. Die vorderen Ecken sind mit einem  Lastaufnahmepunkt für PA-Systeme bis zu 250 kg versehen. Es können allgemein Lasten bis zu 1.400 kg eingebracht werden.

 

Alle Bogenteile sind mit einer Kederschiene ausgestattet, welche das Einziehen der Dachplanen ermöglicht. Die Seitenverkleidungen sind aus Gazenstoffen gefertigt, haben insgesamt vier Türausschnitte und können im Sturmfall sicher von unten entplant werden.

 

(Fotos: Global Truss/Tecstage)

 

www.globaltruss.de

www.tecstage.de

 

Corona: Impfungen vor Festwiesen-Veranstaltungen in Leipzig möglich

Corona: Impfungen vor Festwiesen-Veranstaltungen in Leipzig möglich

Die ZSL Betreibergesellschaft mbH, das Deutsche Rote Kreuz und seine Partner starten mit einem offenen Impfangebot im Rahmen der Veranstaltungen auf der Festwiese Leipzig.

 

Die Besucher der Festwiesen-Veranstaltungen von Stand Up 44 mit Felix Lobrecht (am 1. und 2. August 2021) und Alligatoah (am 4. August) können sich ohne Voranmeldung gegen COVID-19 impfen lassen. An den Veranstaltungstagen steht von 13 Uhr bis Veranstaltungsbeginn ein Impfteam im Foyer der Quarterback Immobilien Arena bereit und verimpft den Impfstoff von BioNtech/Pfizer.

 

Die Impfungen erfolgen durch die mobilen Teams von Arbeiter-Samariter-Bund, Johanniter-Unfallhilfe oder Malteser-Hilfsdienst, die vom Deutschen Roten Kreuz koordiniert werden. Das Impfangebot richtet sich an alle, unabhängig vom Veranstaltungsbesuch. Sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen sind möglich. Folgende Unterlagen sind für eine Impfung mitzubringen: Personalausweis, Krankenkassen-Chipkarte und Impfpass.

 

Die Festwiese Leipzig ist der erste Konzertort Sachsens mit einem solchen Impfangebot. Die ZSL Betreibergesellschaft mbH setzt auf einen innovativen Umgang mit der Corona-Pandemie: Seit dem Modellprojekt Restart-19, das in Zusammenarbeit mit dem SC DHfK Handball und der Universitätsmedizin Halle durchgeführt wurde, übernimmt die ZSL hier eine Vorreiterrolle.

 

Zusätzlich zum Impfangebot bleibt bei den kommenden Veranstaltungen das Testzentrum der Median-Klinik im Foyer der Quarterback Immobilien Arena von 13 Uhr bis Veranstaltungsbeginn geöffnet. Für die Veranstaltungsbesuche von Stand Up 44 mit Felix Lobrecht und Alligatoah gelten bestimmte Hygieneregeln, die auf der Website der Quarterback Immobilien Arena aufgeführt sind.

 

Foto (v.l.n.r.): Philipp Franke (ZSL), Olaf Hagenauer (DRK), Matthias Kölmel (ZSL), Karsten Günther (SC DHfK Leipzig). (Copyright: Rainer Justen)

 

www.quarterback-immobilien-arena.de

 

Corona: IMUC zeichnet Alarmstufe Rot als Kreative mit Haltung aus

Corona: IMUC zeichnet Alarmstufe Rot als Kreative mit Haltung aus

Der Interessenverband Musikmanager & Consultants (IMUC) hat am 27. Juli 2021 in Frankfurt die eigens für "Kreative mit Haltung" geschaffene IMUC-Herzblut Medaille an das Bündnis Alarmstufe Rot für deren Verdienste um die notleidende Kultur- und Veranstaltungsbranche. Bedingt durch Corona konnten die Preisträger die Auszeichnung für ihre 2020 gestartete Initiative erst jetzt in Empfang nehmen.

Die bereits zum dritten Mal verliehene Auszeichnung würdigt insbesondere das ehrenamtliche Engagement der sechs Gründungsmitglieder des Bündnisses: Sandra Beckmann (Initiative für die Veranstaltungswirtschaft), Christian Eichenberger (Partyrent), Tom Koperek (LK), Alexander Ostermaier (Neumann & Müller), Christian Seitenstücker (Joke Event) und Nico Ubenauf (Satis + Fy), die u. a. mit Demonstrationen im Regierungsviertel in Berlin und in mehreren Bundesländern auf die existenzbedrohende Lage in der Veranstaltungswirtschaft bundesweit für enorme Aufmerksamkeit gesorgt haben - allen voran die 2020 und 2021 durchgeführte "Night Of Light". Unterstützt wurden die Aktionen nicht nur von betroffenen Vertretern sämtlicher Bereiche der Veranstaltungsbranche, sondern auch von bekannten Künstlern wie Udo Lindenberg, Roland Kaiser, Herbert Grönemeyer, den Toten Hosen und den Ärzten.

Die Bündnisvertreter der Alarmstufe Rot freuten sich über die Wertschätzung für die bisher geleistete Arbeit und sehen die Auszeichnung als Anreiz, weiterhin aktiv zu bleiben und formulierten kurz darauf ihre nächste Forderung: Statt Wahlkampf und politischem Geplänkel sein nun vielmehr eine handlungswillige Regierung gefragt.

Im Kern geht es um die viel diskutierte Haltung zu Corona-Impfung und den Folgen für die Gesellschaft allgemein und die Veranstaltungsbranche im besonderen. Mit dem aktuellen Streit um eine Impfpflicht werden die bisherigen Befürchtungen der Branche übertroffen, heißt es. "Es zeigt sich bereits heute, dass verschiedene Regierungsvertreter mit unterschiedlichsten widerläufigen Haltungen zum Themenkomplex 'Rechte für Geimpfte' in die Öffentlichkeit gehen. Dies bis hin zu dem Ansatz, den privatwirtschaftlichen Veranstaltern die Entscheidung aufzubürden, ob ausschließlich Geimpfte an Veranstaltungen teilnehmen sollen oder nicht. Dies ist Regierungsaufgabe", so die Bündnisvertreter.

Man müsse in der aktuellen pandemischen Ausnahmesituation klare Entscheidungen treffen und einen verbindlichen Handlungsrahmen schaffen. Scheindebatten über eine wie auch immer gestaltete Impfpflicht lenkten von den aktuellen Aufgaben der Politik und den Nöten der Unternehmen und Menschen ab.

Das Bild von der IMUC-Auszeichnung zeigt (v.l.): Florian Böhlendorf (IMUC Vorstand Mitglieder), Timo Holstein (IMUC Vorstand Finanzen), Sandra Beckmann (Initiative für die Veranstaltungswirtschaft), Wolfgang Weyand (IMUC Vorsitzender), Tom Koperek (LK), Detlef Braun (Geschäftsführer Messe Frankfurt), Christian Eichenberger (Partyrent), Michael Biwer (Vice President Guest Events Messe Frankfurt), Nico Ubenauf (Satis & Fy). Ebenfalls Preisträger, aber nicht auf dem Foto: Christian Seitenstücker (Joke Event) und Alexander Ostermaier (Neumann & Müller)

Foto: Bernd Kammerer

www.alarmstuferot.org
www.facebook.com/nightoflight2020
www.instagram.com/alarmstufe_rot_/

PSD Bank ist neuer Namensgeber des Düsseldorfer Dome

PSD Bank ist neuer Namensgeber des Düsseldorfer Dome

Der Dome in Düsseldorf hat einen neuen Namensgeber erhalten und heißt künftig PSD Bank Dome. Die regionale Direktbank mit Sitz in Düsseldorf und D.Live haben sich auf eine langfristige Partnerschaft verständigt.

 

Die Umbenennung der Indoor-Arena für maximal 15.151 Personen erfolgte zum 1. Juli 2021. Der vorherige Vertrag über das Namensrecht des Dome mit ISS Facility Services war zum 30. Juni 2021 ausgelaufen.

 

Das Namensrecht für den Dome umfasst neben dem Branding im und am Gebäude weitere Werbeflächen und auch eine Sichtbarkeit in den anderen Venues von D.Live. Zusätzlich beinhaltet die Kooperation auch die Partnerschaft mit der Sportstadt Düsseldorf und dem von der Sportstadt geförderten Athletenteam. Darüber hinaus ist die PSD Bank bereits seit 2014 Premium Partner des Ankermieters Düsseldorfer EG und wird es auch bis mindestens 2026 bleiben.

 

(Foto: D-Live/Michael Bergmann, mitchbergs.com)

 

www.d-live.de

 

Mattfeldt & Sänger kooperiert mit Bestvent

Mattfeldt & Sänger kooperiert mit Bestvent

Der Allgäuer Messeveranstalter Mattfeldt & Sänger lagert künftig seine technischen Abwicklungsaufgaben in Bezug auf Messebau an die Bestvent FS GmbH aus. Zugleich hat die Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG 25,1% der Anteile der Bestvent FS GmbH erworben.

 

Mit diesem Schritt möchte Mattfeldt & Sänger von einer schlankeren Organisationsstruktur profitieren und den Fokus verstärkt auf die Organisation und Vermarktung von Messen sowie die Kundenakquise legen.

 

„Bereits in diesem Herbst planen wir mit einem Neustart mit über vierzig Messen. Im Jahr 2022 werden wir mehr als achtzig Messen durchführen“, sagt Tobias Neubauer, Vorstand des Messeveranstalters. „Diese Aufgabe bewältigen wir, indem wir uns auf unser Kerngeschäft fokussieren, nämlich die Organisation und Vermarktung von regionalen Messen.“

 

„Mit diesem Projekt führen wir eine Zusammenarbeit weiter, die bereits seit vier Jahren erfolgreich läuft“, ergänzt Tobias Geiß, Geschäftsführer der Bestvent FS GmbH mit Sitz in Immenstadt. Bestvent bietet unterschiedlichste Dienstleistungen im Bereich Veranstaltungstechnik und Messebau an.

 

(Foto: Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG)

 

www.mattfeldt-saenger.de

 

Neumann & Müller ist Service-Partner der Messe Barcelona

Neumann & Müller ist Service-Partner der Messe Barcelona

Um Messeveranstaltern und ihren Kunden technischen Support bei den sicherheitsrelevanten Gewerken der Abhängungen und im Rigging bieten zu können, hat die Messegesellschaft der Fira de Barcelona mit dem deutschen Dienstleistungsunternehmen Neumann & Müller Veranstaltungstechnik (N&M) eine Service-Partnerschaft vereinbart.

 

Diese umfasst weiterhin die vollständige technische Ausstattung von Messepräsenzen der Unternehmen sowie für Events in deren Umfeld. Hierzu stehen den Ausstellern das gesamte N&M-Leistungsportfolio im Bereich Konferenztechnik sowie Lösungen für den Einsatz von Video, Licht und Audio offen.

 

Im Zuge der Partnerschaft hat N&M in Barcelona eigens einen neuen Standort gegründet; im Verlauf des Jahres 2021 soll die Niederlassung zu einer rechtlich eigenständigen Gesellschaft nach iberischem Recht ausgebaut werden. Hiernach wird das Unternehmen als Neumann & Müller Iberia S.L. firmieren.

 

„Wir werden mit unserer Niederlassung in Barcelona zukünftig zudem über ein eigenes Equipment-Lager verfügen, um Kunden auch kurzfristig Technik-Lösungen anbieten zu können“, so Tobias Nitsch (Foto), der den ersten Messestandort von N&M in Spanien verantwortet. Das Team der Niederlassung in der katalanischen Regionalhauptstadt soll bis Jahresende auf voraussichtlich zehn Personen anwachsen.

 

(Foto: Neumann & Müller Veranstaltungstechnik)

 

www.neumannmueller.com

 

Corona: München feiert „Bayern spielt“-Auftakt

Vom 29. Juni bis 5. Juli 2021 fanden in München auf der Open-Air Bühne am Königsplatz sieben Veranstaltungen vor Publikum statt. Alle Events waren sehr gut besucht - die Eröffnungswoche von „Bayern spielt“, organisiert vom Münchener Veranstalter Eulenspiegel Concerts und unterstützt vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München, war somit ein voller Erfolg.

 

Das Veranstaltungsformat „Bayern spielt“ wurde von Ministerpräsident Dr. Markus Söder initiiert und schließlich vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft (Bayernkreativ) fortgeführt.

 

„Die digitale Aktionsplattform Bayernspielt.info bringt Künstlerinnen und Künstler, Veranstalter und Publikum endlich wieder zusammen“, erklärt Projektleiterin Sabine Blassmann von Bayernkreativ das Prinzip der Initiative. Findet ein Veranstalter oder Künstler eine für ihn attraktive Spielfläche, ergibt sich daraus ein konkretes Veranstaltungsangebot. Derartige und alle ohnehin in Bayern stattfindenden Events können auf der Plattform sichtbar gemacht werden. So soll es dem Publikum erleichtert werden, Kulturerlebnisse von Juli bis September 2021 in ganz Bayern für sich zu entdecken. Auf der Plattform sind bereits rund 1.000 Veranstaltungen und mehr als 1.100 mögliche Veranstaltungsorte registriert.

 

www.bayernspielt.info

 

Multi-Media Systeme spendet Samsung-Touch-Display an Seniorenzentrum

Multi-Media Systeme spendet Samsung-Touch-Display an Seniorenzentrum

Die Multi-Media Systeme AG, Systemintegrator für audiovisuelle Medientechnik und Partner für Veranstaltungstechnik mit Sitz in Walzbachtal, hat ein Samsung Flip - 85 Zoll an das Seniorenzentrum „Im Kronengarten“ und den Christlichen Krankenpflegeverein Wössingen e.V. (CKV) gespendet.

 

Marvin Peterlik von Multi-Media Systeme übergab das Touch-Display am 12. Juli 2021 an Julia Böer (Leitung Seniorenzentrum „Im Kronengarten“) und Theo Hartmann (1. Vorsitzender des CKV-Vorstandes) überreicht. Mit dabei waren ebenfalls Timur Özcan (Bürgermeister Walzbachtal) sowie Monika Nieth (CKV-Vorstandsmitglied) und Thomas Rendes (CKV-Mitglied).

 

Das 85 Zoll große Touch-Display soll es den Senioren zukünftig nicht nur ermöglichen, gemeinsame Filmabende zu erleben und mit Angehörigen digital in Kontakt zu bleiben, sondern bietet auch die Möglichkeit, mit modernen Medien zu malen, kreativ zu arbeiten, zu spielen sowie zu lernen. Das digitale Flipchart ist mittels Multitouch-Oberfläche zu bedienen.

 

Mit der Spende möchte die Multi-Media Systeme AG nach eigener Aussage auch „die wichtige und bemerkenswerte Arbeit des Christlichen Krankenpflegevereins Wössingen anerkennen und auf dessen beeindruckende Leistungen aufmerksam machen“. Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens durch die ideelle, tätige und finanzielle Unterstützung der diakonisch-caritativen Einrichtungen und Dienste in Walzbachtal für alle Einwohner, unabhängig von ihrer Konfessions- und Religionszugehörigkeit, insbesondere der Betrieb der Nachbarschaftshilfe, der Seniorenbegegnungsstätte und von Hilfen im Einzelfall.

 

Foto (v.l.n.r.): Monika Nieth, Thomas Rendes, Timur Özcan, Marvin Peterlik, Julia Böer, Theo Hartmann. (Copyright: Multi-Media Systeme AG)

 

www.mmsag.de

 

MyTicket.de kooperiert mit Coras

Der deutsche Ticket-Anbieter MyTicket.de arbeitet ab sofort mit Coras, einem Anbieter von Vertriebstechnologien im Ticketing mit Sitz in Dublin (Irland), zusammen. Durch diese Kooperation kann MyTicket.de seine Tickets von nun an auch über Online-Reiseportale verkaufen, darunter Ryanair und Club Rakuten. Erste Events sind bereits über Coras verfügbar.

 

www.myticket.de

www.coras.io

 

Freie Stellen bei Perfect Media Solutions zu besetzen

Freie Stellen bei Perfect Media Solutions zu besetzen

Nachdem der Digital-Signage- und Display-Lösungsanbieter Perfect Media Solutions (PMS) im Februar 2021 die Partnerschaft mit Mediabeat in der Schweiz abgeschlossen hat, sucht das Unternehmen nun weiteres Personal für sein Büro in Hamburg.

 

„Wir sind als Unternehmen sehr gut aus den letzten Lockdowns und coronabedingten Einschnitten gekommen. Daher freue ich mich umso mehr, dass wir so viele Aufträge haben und dringend neue Kollegeninnen und Kollegen brauchen“, sagt PMS-Geschäftsführer Stefan Pagenkemper. „Wir als Team freuen uns sehr auf Verstärkung für die Projekte, die wir bereits langfristig betreuen, aber auch für die neuen Projekte, die wir gerade gewinnen konnten.“

 

Folgende offene Vakanzen hat die PMS gerade zu besetzen: Technische(r) Sales Manager(in); PHP-Entwickler(in); Service-Techniker(in) für 1st & 2nd Level Support; Techniker(in) QSLab (Qualitätssicherung Lösungsentwicklung).

 

Pagenkemper beharrt dabei nicht allein auf die gerade ausgeschriebenen Stellen: „Wir freuen uns auch immer über Initiativbewerbungen“, sagt er. „Es hat sich schon oft gezeigt, dass ein Bewerber vielleicht nicht für eine aktuell ausgeschriebene Stelle gepasst hat, aber sich aufgrund von aktuellen Umständen eine ganz neue Position entwickelt hat.“ Weitere Details zu den ausgeschriebenen Positionen sowie Bewerbungsmöglichkeiten finden sich unter https://perfect-media-solutions.de/jobs.

 

Foto: PMS-Vertriebs- und Marketingteam. (Copyright: Perfect Media Solutions GmbH)

 

www.perfect-media-solutions.de

 

GVL engagiert sich beim „Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften in Neustart Kultur“

GVL engagiert sich beim „Stipendienprogramm der Verwertungsgesellschaften in Neustart Kultur“

Die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) plant die Vergabe von Stipendien im Rahmen des „Stipendienprogramms der Verwertungsgesellschaften in Neustart Kultur“. Mit Antragsbewilligung erhält die GVL insgesamt dreißig Millionen Euro durch die Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die Stipendien in Höhe von 5.000 Euro sollen für künstlerische Projekte an freiberufliche oder auf Produktionsdauer beschäftigte Künstlerinnen und Künstler vergeben werden.

 

Das Stipendienprogramm ist auf vier Monate angelegt und soll im August 2021 starten. Über die Bewilligung der Stipendien entscheiden mehrere unabhängige Fachjurys; ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Die Stipendienanträge werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

 

„Uns ist es seit Beginn der Corona-Pandemie ein großes Anliegen, den drastischen Auswirkungen entgegenzuwirken, die vor allem die freischaffenden Künstlerinnen und Künstler seit über einem Jahr zu spüren bekommen“, sagt GVL-Geschäftsführer Tilo Gerlach (Foto). „Umso mehr freuen wir uns über das Vertrauen, dass uns die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien entgegenbringt, uns bei der Umsetzung des ‘Stipendienprogramms der Verwertungsgesellschaften in Neustart Kultur’ zu beteiligen.“

 

(Foto: Dirk Michael Deckbar)

 

www.gvl.de

www.neustartkultur.de

 

Corona: BDKV fordert endringlich Neustart Kultur-Förderung

Corona: BDKV fordert endringlich Neustart Kultur-Förderung

Obwohl sich die Situation der Kulturveranstaltungswirtschaft seit letztem Jahr noch wesentlich verschlechtert hat, sind im Rahmen des Programms Neustart Kultur für die Förderung von Konzert- und Festivalveranstalter - neben Restmitteln aus diesem Jahr - von der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM), Frau Prof. Grütters, nur 20 Millionen Euro eingeplant. Im vergangenen Jahr standen insgesamt immerhin 80 Millionen Euro zur Verfügung. Die Branche ist dankbar dafür, dass zusätzlich in diesem Jahr unverbrauchte 17 Millionen Euro auf das kommende Jahr vorgetragen werden dürfen. Die damit für 2022 insgesamt zur Verfügung stehenden 37 Millionen Euro reichten allerdings bei weitem nicht aus, um den aktuellen Bedarf der Branche im Interesse eines hoffentlich endlich möglichen Neustarts zu befriedigen. "Wenn Staatsministerin Prof. Grütters dieses Budget nicht nachbessert, wäre das nicht nur ein Tiefschlag für die Branche, sondern es würde alle bisherigen Bemühungen, dem Wirtschaftszweig wieder auf die Beine zu helfen, konterkarieren", sagt Prof. Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV).

Förderbedarf ist gewachsen

Michow berichtet, dass das Motiv von Neustart Kultur - wie der Name schon sagt - darin bestehe, Veranstalter und Kultureinrichtungen in die Lage zu versetzen, wieder Veranstaltungen durchzuführen, um Künstlern und Kreativen eine Erwerbs- und Zukunftsperspektive zu bieten. Dieses Ziel konnte aufgrund des andauernden Lockdowns in diesem Jahr nicht erreicht werden. Viele Mittel flossen in Vorbereitungskosten von Konzerten, die später wieder abgesagt werden mussten.

"Daher dürfte es doch klar sein, dass die Mittel für 2022 unter Aufstockung der unverbrauchten Mittel mindestens genauso hoch sein müssen wie im Vorjahr", klagt Michow, der maßgeblich an den Neustart-Förderprogrammen für den Live-Bereich mitgearbeitet hatte. "Der 2020 erkannte Förderbedarf wird für einen zweiten Anlauf des Neustarts doch im kommenden Jahr nicht niedriger sein. Die Taschen der Veranstalter sind leerer als noch vor einem Jahr. Der Wirtschaftszweig hatte daher für 2022 eine Aufstockung des Budgets auf 120 Millionen gefordert.

45 Millionen Euro konnten noch nicht abgerufen werden

Ein großes Problem sei es auch, wie Michow berichtet, dass von den rund 52 Millionen Euro, die den Antragstellern für 2021 bewilligt wurden, bisher nur rund 7 Millionen abgerufen wurden. Die Ursache bestehe darin, dass die Veranstaltungen, die gefördert werden sollten, nicht stattfanden bzw. stattfinden werden. "Leider wissen wir bis heute nicht, ob die Veranstalter die Möglichkeit erhalten, diese ihnen ja bereits bewilligten Mittel für ihre Nachholveranstaltungen im kommenden Jahr einzusetzen. Wir erwarten dringend, dass dafür ein förderrechtlich gangbarer Weg gefunden und damit sichergestellt wird, dass die Mittel nicht in den Haushalt zurückfließen, sondern entsprechend ihrer Zweckbestimmung verwandt werden können." Auf Unverständnis stößt die aktuelle Planung der BKM bei Michow vor allem, da bei den Verhandlungen für das Programm dieses Jahres ursprünglich 123 Millionen Euro für den Live-Bereich reserviert wurden. "Die Differenz zu den zur Verfügung gestellten 80 Millionen sollte zunächst als Reserve verbleiben. Zumindest Teile davon müssten doch noch vorhanden sein und wären für 2022 eine große Hilfe für die Branche."

Sonderfonds verdrängt nicht Neustart Kultur

Als wesentliches Argument für die Herabsetzung des Budgets wird den Konzert- und Festivalveranstaltern entgegengehalten, dass ihnen nunmehr erhebliche Mittel aus dem Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen zur Verfügung stünden. Da die Ziele beider Programme weitgehend die gleichen seien, solle zunächst der Fonds in Anspruch genommen werden. Der Fonds in Höhe von 2,5 Milliarden Euro gewährt eine Wirtschaftlichkeitshilfe im Falle von nachträglichen Einschränkungen von Veranstaltungen sowie eine Ausfallabsicherung. Der BDKV- Präsident kann den Hinweis des BKM-Teams nicht nachvollziehen: "Es ist ein erheblicher Irrtum, zu glauben, dass die Mittel aus Neustart Kultur einerseits, sowie des Sonderfonds andererseits sich überschneidende Förderungen anbieten und der Fonds die BKM-Neustarthilfe für Veranstalter überflüssig mache. Wer so argumentiert, missversteht die Zielrichtung des Sonderfonds. Er kann in Anspruch genommen werden, wenn eine Veranstaltung notleidend wird, also nicht so stattfinden kann, wie geplant oder ganz abgesagt werden muss. Ziel von Neustart Kultur ist es hingegen, Veranstalter zu ermutigen, überhaupt wieder Veranstaltungsrisiken einzugehen", erläutert Michow. "Wer sich wünscht, dass die Kulturvielfalt nach der Pandemie erhalten bleibt, wird der Branche helfen müssen, die erheblichen Veranstaltungsrisiken vorübergehend zu minimieren. Diese sind durch die Pandemie noch größer geworden, denn wir beobachten derzeit eine erhebliche Kaufzurückhaltung. Selbst für 500 Besucher:innen konzipierte Veranstaltungen sind nicht ausverkauft. Genau deshalb brauchen wir Neustart Kultur dringender denn je." Da wirtschaftliche Veranstaltungen voraussetzten, dass die Abstandsregeln entfallen, wird die Wirtschaftlichkeitshilfe dann gar nicht mehr beansprucht werden können. Eine Kannibalisierung beider Programme ist daher ausgeschlossen.

Die Branche sei allerdings sehr dankbar dafür, dass mit dem Sonderfonds nunmehr Mittel zur Verfügung stehen, um Veranstaltungen auch unter eingeschränkten Bedingungen zu ermöglichen und Ausfallrisiken abzufedern. Mit dem Schutz vor wirtschaftlich nachteiligen Kapazitätsreduktionen und Ausfallrisiken lässt sich aber nicht das originäre Ziel von Neustart Kultur erreichen, die Vielfalt des Kulturbetriebs durch die Förderung von Veranstaltern zu erhalten. Zudem sei die Wirtschaftlichkeitshilfe ohnehin zeitlich limitiert und werde nur für kleinere Veranstaltungen mit bis zu 2000 Besuchern gewährt. "Da unsere Branche jetzt ihre Veranstaltungen für das kommende Jahr plant, muss schnell die Entscheidung fallen, welche Mittel uns 2022 aus Neustart Kultur zur Verfügung stehen und wie die Förderbedingungen dafür aussehen. Sollte es bei der bisherigen Budget-Planung bleiben, werden allenfalls die Hälfte der erwarteten Antragsteller eine Förderung erhalten können. Das Konzertangebot 2022 wird sich dann auf den wirtschaftlich lukrativen Mainstream reduzieren. Die Leidtragenden werden vor allem auch die jungen noch nicht so bekannten Künstler sein."

Immer noch keine Hilfen für Künstleragenturen

Auch für ein weiteres, bereits seit über einem Jahr schwelendes Ärgernis der Branche wurde bisher keine Lösung gefunden: Der ebenfalls im BDKV organisierte Berufsstand der Künstleragenturen hat bisher vom Neustart Kultur überhaupt nicht profitieren können. Das ist für Michow umso weniger nachvollziehbar, da die Programmankündigung der Bundesregierung vom 4. Juni 2020 ausdrücklich vorsah, dass auch die Künstlervermittler:innen von den 150 Millionen Euro für den Musikbereich profitieren sollten.

Leider scheiterte die Umsetzung dieser Ankündigung aus förderrechtlichen Gründen. Die Agenturen und der BDKV haben daher eine Arbeitsgruppe gegründet, um ein Programm zu erarbeiten, welches doch den förderrechtlichen Anforderungen genügt. Leider verliefen die zahlreich dazu geführten Gespräche bisher nicht erfolgreich. "Vermittlungsagenturen sind das Bindeglied zwischen Künstlern und Veranstaltern. Insbesondere der Künstlernachwuchs ist dringend auf ihre Unterstützung angewiesen", erklärt Michow. "Wenn es uns nicht gelingt, wenigstens für 2022 ein Förderprogramm auch für den Agenturbereich anzubieten, werden zahlreiche etablierte Agenturen insbesondere aus dem Bereich der Klassischen Musik ihre Unternehmen schließen." Sie seien aus verschiedenen Gründen durch nahezu alle anderen Förderraster gefallen. Michow weist darauf hin, dass die zweite Kulturmilliarde laut Ankündigung der BKM mit bis zu 800 Millionen Euro dem Bereich "Erhalt und Stärkung von Kulturproduktion und -vermittlung" zur Verfügung stehen solle. "Insbesondere auf dieser Grundlage erwarten wir, dass der Neustart der Agenturen zumindest im kommenden Jahr endlich angemessen gefördert wird. Nur so wird es möglich sein, dass sie nach so langer Zwangspause wieder in die Lage versetzt werden, effektive Aufbauarbeit für ihre Künstler zu leisten."

www.bdkv.de

Harting mit Innovationspreis ausgezeichnet

Harting mit Innovationspreis ausgezeichnet

In welchen Firmen steckt höchste Innovationskraft? Diese Frage stellte bereits zum fünften Mal das Magazin „Focus Money“ zusammen mit „Deutschland Test“ und dem Institut für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF). Als Sieger in der Kategorie „Elektronische Bauteile“ ging die Harting Technologiegruppe hervor und zählt somit zu „Deutschlands innovativsten Unternehmen“.

 

Im Vorfeld der Preisvergabe stellten die Analysten die rund 7.000 mitarbeiterstärksten Unternehmen Deutschlands auf den Prüfstand. Die Themen Innovationstätigkeit, Investitionen, Forschung & Entwicklung, Produktneuheiten und Technologie standen dabei für die Auswertung einer Online-Bewertung im Fokus. Zwölf Millionen Bewertungen flossen in die Ergebnisse ein, die aufzeigen sollen, welche Unternehmen in welchen Branchen die höchste Innovationskraft besitzen.

 

(Foto: Harting Technologiegruppe)

 

www.harting.com

 

And&, VisitFlanders und Technopolis stellen neue Hybrid-Plattform vor

Eine digitale Plattform mit dem Namen „Hybr“, die in Leuven, Flandern (Belgien), entwickelt wurde, soll in der Post-COVID-Ära zum Standard für hybride Konferenzen, Kongresse und Networking-Events eingesetzt werden.

 

Im Mittelpunkt des neuen Tools, das im Rahmen des Innovationsfestivals And& erstmals genutzt und gemeinsam mit VisitFlanders und dem Wissenschafts- und Technologie-Zentrum Technopolis entwickelt wurde, soll das Live-Erlebnis und die On- und Offline-Vernetzung der Besucher stehen. Die Vision, dass hybride Veranstaltungen, die sowohl physisch als auch digital stattfinden, die Zukunft sind, wird von And&, VisitFlanders und Technopolis geteilt.

 

Viele aktuell genutzte Plattformen setzen ihren Fokus auf digitale Angebote und werden oft als vorübergehende kurzfristige Lösung für die aktuelle Situation angesehen. Sie konzentrieren sich auf das passive Rezipieren von Präsentationen, bieten jedoch nicht die Möglichkeit, sich mit anderen Besuchern aktiv zu vernetzen. Mit Hilfe der Digitalagentur ArtCore Society hat And& deshalb eine neue langfristige Lösung entwickelt, die das Leben nach COVID und damit auch physische Veranstaltungen berücksichtigt.

 

Die Macher entwickelten ihr eigenes „All-in-One“-System und ließen sich von der Welt des Online-Gamings und sozialen Medien inspirieren. Dieser Ansatz soll das „Sich Vernetzen“ in den Mittelpunkt der Plattform stellen und ein digitales Gleichgewicht zwischen dem Netzwerkerlebnis und der Erfahrung von physischen Treffen schaffen.

 

„Der Hauptunterschied zu den bisher bestehenden Plattformen besteht darin, dass physisch und digital miteinander verwoben sind. Das bringt eine völlig neue Erfahrung in die Veranstaltung. Die Plattform selbst erinnert an TED Talks, Clubhouse, Teams und LinkedIn, aber mit einer eigenen Interpretation und alles an einem einzigen Ort vereint“, sagt Pieter Goiris, Intendant des And&-Festivals. „Wir wollten eine Art soziales Medium für die Besucher schaffen, damit sie sich online und offline miteinander verbinden können. Außerdem haben sie die Möglichkeit, ihre Online-Diskussionen öffentlich auf der Plattform zu teilen - und damit zu einem Bestandteil des Veranstaltungsprogramms selbst zu machen. Das, so glauben wir, ist die Zukunft jedes Networking-Events.“

 

And& in Leuven war der Grundstein für die Entwicklung der neuen Plattform. Nachdem das Festival im letzten Jahr wegen der Pandemie verschoben werden musste, suchten die Organisatoren nach einer neuartigen Lösung, damit die Veranstaltung unter allen Umständen stattfinden konnte. VisitFlanders und Technopolis waren vom neuen Ansatz angetan und sahen in der Plattform Wachstumspotenzial. Sie wollen auch anderen Kongressen und Veranstaltungen die Möglichkeit geben, die Plattform für ihre eigenen Bedürfnisse zu nutzen.

 

„Flandern ist schon seit Jahren eine der führenden Regionen im Konferenz- und Veranstaltungssektor. Die vielen branchenspezifischen Messen, Kongresse und Sportveranstaltungen locken jedes Jahr hunderttausende Besucher aus aller Welt in unsere Region“, so Peter De Wilde, CEO von VisitFlanders. „Es mag seltsam klingen, aber die Gesundheitskrise ist nicht nur eine absolute Herausforderung für die Kongress- und Veranstaltungsbranche, sondern auch eine Gelegenheit für ihre digitale Transformation. Mit der Entwicklung einer hochmodernen digitalen Plattform kann Flandern seinen Ruf als Global Player für Kongresse und Events auch nach COVID aufrechterhalten. So können wir unsere Rolle im Bereich der hybriden Veranstaltungen stärken und zur Nachhaltigkeit des Sektors beitragen. Und nicht zuletzt wollen wir diese Plattform, die wir gemeinsam mit Technopolis und And& entwickelt haben, auch Verbänden und Kongressveranstaltern budgetfreundlich anbieten.“

 

www.andleuven.com

www.meetinflanders.com

www.technopolis.be

 

Panasonic gründet Connect Europe GmbH

Panasonic gibt die Gründung der Panasonic Connect Europe GmbH bekannt. Panasonic Connect Europe bietet B2B-Technologielösungen sowie erweiterte Dienstleistungskompetenzen, um Kunden bei geschäftskritischen Abläufen und bei der Transformation ihrer Prozesse zu unterstützen.

 

Die neue Organisation bündelt das B2B-Produktportfolio von Panasonic, das von Fertigungsmaschinen und Software bis hin zu outdoorfähigen Mobile-Computing-Lösungen sowie einem Broadcast- und Media-Entertainment-Portfolio reicht. Für all diese Lösungen soll die neue europäische Anlaufstelle ab sofort erweiterte Expertise in den Bereichen Beratung, Systemintegration, Projektmanagement und Anwendungssoftware-Entwicklung für den deutschen und europäischen Markt mit seinen spezifischen Anforderungen bieten. Kunden sollen dadurch besseren Zugang zu marktführenden Technologielösungen für ihre unterschiedlichen Branchen erhalten.

 

Ziel von Panasonic Connect Europe sei es, „schnell auf die komplexen und sehr spezifischen Anforderungen aus den Bereichen Fertigung, Logistik, Einzelhandel, Unterhaltung, Bildung und öffentlicher Sektor zu reagieren“, so Hiroyuki Nishiuma, derzeitiger Geschäftsführer der Panasonic System Communications Company Europe (PSCEU) und zukünftiger Geschäftsführer von Panasonic Connect Europe. „Wir freuen uns darauf, unsere Produktexpertise mit erweiterten Lösungskompetenzen zu kombinieren, um deutsche und europäische Unternehmen bei der Digitalisierung und Automatisierung zu unterstützen.“ Panasonic Connect Europe wird von einem eigenen europäischen Service- und Supportzentrum unterstützt.

 

www.panasonic.com

 

Corona: Reallabor Leipzig: Keine Ansteckungen nach Kulturveranstaltungen

Corona: Reallabor Leipzig: Keine Ansteckungen nach Kulturveranstaltungen

Zwischen dem 26. Mai und dem 27. Juni 2021 fanden im Rahmen des "Modellprojekts Kultur/Reallabor" 17 Veranstaltungen in neun verschiedenen Kulturorten Leipzigs mit über 1000 Gästen statt. Vom Kabarett über Clubnächte bis zum Kinderkonzert wurden alle Events durch Forscher und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Leipzig, des Max-Planck-Instituts Leipzig sowie das St. Georg Klinikums wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Die über 1000 Besucher mussten sich vor dem jeweiligen Kulturgenuss auf Covid-19 testen lassen und an einer Befragung teilnehmen. Auch bei den Tests eine Woche nach den jeweiligen Veranstaltungen wurden keine Infektionen mit dem Corona-Virus nachgewiesen. 95 Prozent der Befragten gaben an, sich sehr gut (68 %) oder gut (27 %) über die Corona-Schutzmaßnahmen informiert gefühlt zu haben. Außerdem schätzten 97 Prozent die Hygienekonzepte der Häuser als sicher (36 %) oder sehr sicher (61 %) ein. 87 Prozent bewerteten das Gesamtkonzept des Modellprojekts Kultur/Reallabor als praktikabel (27 %) und sehr praktikabel (60 %).

Das Modellprojekt Kultur/Reallabor wurde unter den Vorgaben der Sächsischen Corona-Schutz-Verordnung, mit Unterstützung der Stadt Leipzig durch das Dezernat Kultur sowie Kulturamt, dem Amt für Statistik und Wahlen und den Branchenverbänden Livekommbinat Leipzig, Leipzig + Kultur und Kreatives Leipzig durchgeführt. Folgende Häuser waren beteiligt: Academixer, Cammerspiele, Die Villa, Distillery, Kulturhof Gohlis, Moritzbastei, Schauspiel Leipzig, Thomanerchor/Thomaskirche und Werk 2.

www.modellprojekt.dasistleipzig.de

Corona: Sportveranstaltungen ja, Rest nein?

Corona: Sportveranstaltungen ja, Rest nein?

Eine von der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am 10.06.2021 eingesetzte Länderarbeitsgruppe hat Leitlinien für Großveranstaltungen festgelegt. Seit gestern liegt dazu nun endlich ein Beschluss der Staats- und Senatskanzleien der Länder vor, der zumindest erkennen lässt, in welche Richtung die Reise gehen könnte. Das Forum Veranstaltungswirtschaft begrüßt, dass damit nun zumindest Bewegung in die Diskussion der Durchführbarkeit von Großveranstaltungen gekommen ist. Eine echte Perspektive für die Gesamtbranche ist jedoch nach wie vor nicht erkennbar.

Regelungen nur für Sportveranstaltungen

Der Beschluss befasst sich im Wesentlichen leider nur mit der Zulassung von Großveranstaltungen im Bereich des Sports. Diese sollen oberhalb einer Grenze von 5000 Zuschauenden möglich sein, wenn die 7-Tages-Inzidenz am Austragungsort unter 35 liegt und das Infektionsgeschehen klar eingrenzbar ist. Die Zulassung zur Veranstaltung darf nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete erfolgen. Voraussetzung soll dabei nach wie vor die Einhaltung strikter Hygieneregeln und des Abstandsgebots durch entsprechende Kapazitätsbegrenzungen, die Gewährleistung der Kontaktnachverfolgung, bedingte Maskenpflicht und ein bestenfalls begrenzter Alkoholausschank sein. Oberhalb einer absoluten Zahl von 5000 Zuschauenden soll die zulässige Auslastung bei maximal 50 Prozent der jeweiligen Höchstkapazität, jedoch nicht mehr als insgesamt 25.000 Zuschauern liegen.

Keine Perspektive für Kulturveranstaltungen

Die Beschlussfassungen zur Durchführbarkeit von Kulturveranstaltungen mit mehr als 5000 Anwesenden ist leider ziemlich enttäuschend. Hier sollen zukünftig erst auf Grundlage der jeweiligen Landesregelungen Vorgaben für Schutz- und Hygienekonzepte, Kontaktnachverfolgung, Einlassmanagement, Testerfordernisse und Abstands- und Maskenregelungen getroffen werden. Nachdem Öffnungsperspektiven für die Kultur und sonstige Veranstaltungen bereits beim letzten Bund-/Länder-Gipfel im Juni auf die längere Bank geschoben wurden, gibt es für den Kulturbereich auch weiterhin keine konkreten Vorgaben, die es den Veranstaltern erlauben, über das Schicksal hunderter für den Herbst angesetzter Veranstaltungen zu entscheiden. Der Beschluss macht ein weiteres Mal deutlich, dass der Kulturbetrieb in unserem Land offenbar nicht die gleiche Bedeutung hat wie der Profisport.

Auch teilnehmerbezogene Freiluftevents wie Stadtläufe, Fahrrad- oder Triathlonveranstaltungen, aber auch Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel finden weiterhin keinerlei Berücksichtigung. Sie gehören nachweislich nicht zu den Infektionstreibern - bleiben aber mit starren, zuschauerbezogenen Regelungen weiterhin nicht durchführbar. Hier stirbt ein Stück Bewegungskultur.

Wirtschaftsbezogene Veranstaltungen bleiben völlig unerwähnt

Auf völliges Unverständnis der Verbände des Forums Veranstaltungswirtschaft stößt die Tatsache, dass sich die Länder mit der Durchführbarkeit wirtschaftsbezogener Veranstaltungen offenbar überhaupt nicht auseinandergesetzt haben. Für Großkongresse gibt es beispielsweise weiterhin keinerlei Perspektive. Von den Ländern fordern die Verbände daher, dass sie endlich auch diesem Teil der Veranstaltungswirtschaft eine Perspektive geben.

Erneuter Regelungs-Flickenteppich droht

Zudem ist dem Beschluss bereits jetzt zu entnehmen, dass z.B. Bayern die maximal zulässige Zuschauerzahl zunächst auf 35 % der jeweiligen Vollauslastung und maximal 20.000 Zuschauer beschränken und ein komplettes Alkoholverbot vorsehen will. Auch Mecklenburg- Vorpommern und Baden-Württemberg tragen die Beschlussinhalte nur unter Einschränkungen mit. Sollten sich derartige Ausnahmen häufen, werden Tourneeveranstalter wieder mit einem Flickenteppich konfrontiert sein, der jede Tourneeplanung unmöglich macht.

Nachdem die mit dem Beschluss getroffenen Maßnahmen ohnehin nur bis zum 11. September 2021 befristet sind, tappen die Veranstalter eines weiteres Mal hinsichtlich einer Antwort auf die Frage im Dunkeln, ob es nach anderthalb Jahren Zwangspause im Herbst nun endlich eine Rückkehr zur Normalität geben kann.

Inzidenz darf nicht ausschlaggebendes Kriterium sein

Im Übrigen ist es erforderlich, dass angesichts des Fortschreitens der Impfungen die Inzidenz - angelehnt an die Praxis von Schleswig-Holstein - nicht mehr als ausschlaggebendes Kriterium für die Genehmigung oder Absage von Veranstaltungen betrachtet wird. Sofern nur die so genannten "3 G" (Geimpfte, Genesene und Getestete) Zugang zu Veranstaltungen erhielten, muss auch auf die Abstandsregelung verzichtet werden und Veranstaltungen ab September 2021 wieder unter Ausschöpfung der maximalen Hallenkapazitäten stattfinden dürfen. Nur so ist eine Rückkehr zu einem wirtschaftlichen Betrieb möglich. Parallel dazu müssen die laufenden Hilfsprogramme des Bundes bis mindestens Ende 2021 verlängert werden, da aufgrund der langen Planungszeiträume bei Großveranstaltungen unter den aktuellen Bedingungen bei weitem noch keine Entwarnung für die schwer angeschlagene Veranstaltungsbranche gegeben ist.

https://forumveranstaltungswirtschaft.org/

 

Kern & Stelly übernimmt UC-Geschäftsbereich der eLink Distribution AG

Kern & Stelly übernimmt UC-Geschäftsbereich der eLink Distribution AG

Der Hamburger AV-Distributor Kern & Stelly hat den Bereich Unified Communications der Hamburger eLink Distribution AG übernommen. Der Geschäftsbereich ist vollständig in die Kern & Stelly Medientechnik GmbH übergegangen.

 

Zusammen mit 29 eLink-Mitarbeitern und ca. zwanzig Herstellern möchte Kern & Stelly damit seine Kompetenz im UC- und UC&C-Bereich ausbauen. Die Gründer und Vorstände von eLink, Roman Klinke und Daniel Ebeling, leiten bei Kern & Stelly den UC-Geschäftsbereich. Die eLink Distribution AG bleibt bestehen und führt das Mobility-Segment unter der Leitung von Christian Hauenschild fort.

 

Die Hamburger eLink Distribution AG ist ein Distributor für audiovisuelle Kommunikations- und Netzwerk-Lösungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zudem fungiert sie als Distributor sowie gleichzeitig als Master Agent für Zoom Video Communications, Inc. Beide Vertriebsmodelle werden ebenfalls von Kern & Stelly übernommen.

 

Auch von eLink geführte Hersteller wie Poly, Lifesize, DTEN und Yealink setzen die Zusammenarbeit mit Distributionsverträgen bei Kern & Stelly fort. Fachhändler erhalten das gesamte UC-Sortiment ab sofort bei Kern & Stelly Medientechnik.

 

(Foto: Kern & Stelly/eLink Distribution AG)

 

www.kern-stelly.de

www.elink-distribution.com

 

RM Multimedia restructures and expands

RM Multimedia restructures and expands

Robe’s Italian distributor, RM Multimedia, has restructured and is expanding following the untimely death of Marco Bartolini in February of this year.

 

Bartolini, Paula Porolisseanu and Ermanno Tontini all founded the company in 2007. Operational continuity will be maintained by Porolisseanu as owner and managing director and Tontini as chief technology officer.

 

Porolisseanu and Tontini will be leading the RM Multimedia sales team, headed by Michele Sgolacchia, that includes a network of regional sales agents covering the whole of Italy. RM Multimedia reports a recent increase in business as activities in Italy pick up over the later summer, with plenty more planned for the latter half of 2021.

 

“There was never any question of RM Multimedia continuing as Robe‘s distributor in Italy”, says Ingo Dombrowski, Robe key account manager for Europe. “The company has performed strongly and consistently since its inception in 2007 and is among our busiest and most successful European associates.”

 

Pictured (left to right): Ingo Dombrowski, Paula Porolisseanu, Ermanno Tontini. (Photo: Robe/RM Multimedia)

 

www.robe.cz

 

Genelec seeks talented individuals for new G Innovation Lab

Genelec seeks talented individuals for new G Innovation Lab

Genelec is establishing the first branch of its new G Innovation Lab in Kuopio, Finland, with the goal of nurturing creativity and entrepreneurship in the Savilahti region of the country, and attracting imaginative professionals to the area. Starting with a Discovery Event Pitch Challenge, Genelec aims to recruit a team of ‘start-up minded’ individuals.

 

Opening this August in Kuopio’s KPY Novapolis Microkatu, the G Innovation Lab will be the home to talented individuals with complementary skills, but with a deep shared interest in the audio industry, who will begin work this autumn. The Lab’s location is also designed to facilitate closer co-operation with regional universities and educational institutions.

 

To kickstart the recruitment process for the G Innovation Lab, the Discovery Event Pitch Challenge takes place on the 23rd and 24th August, and is a hybrid live/online event organised in conjunction with Finnish ‘talent pond’ experts Pondi. At the event, career seekers and entrepreneurs will be given a chance to present their ideas to a panel of senior figures at Genelec. To register for the Discovery Event Pitch Challenge, please visit www.pondi.fi/en/discovery-event.

 

(Photo: Genelec)

 

www.genelec.com

 

Präferenz für Präsenz: Studie zeigt Perspektiven für den Neustart von Messen auf

Präferenz für Präsenz: Studie zeigt Perspektiven für den Neustart von Messen auf

Prof. Dr. Sven Prüser präsentierte auf der FAMA-Messefachtagung, die am 28. und 29. Juni 2021 im H’Up der Deutschen Messe AG in Hannover stattfand, die Ergebnisse einer aktuellen Studie zum Thema Messen.

 

Präsenz, hybrid oder rein digital: Der Substitutions-Debatte erteilte Prüser, tätig an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, gleich zu Beginn eine Abfuhr: „Aussteller und Besucher vermissen Messen“, so seine zentrale Message, gestützt auf eine repräsentative Umfrage, die vom FAMA (Fachverband Messen und Ausstellungen) in Kooperation mit dem AUMA (Verband der deutschen Messewirtschaft) und der IDFA (Interessengemeinschaft deutscher Fachmessen und Ausstellungsstädte) im Vorfeld der Messefachtagung in Auftrag gegeben worden war.

 

Mehr als siebzig Prozent der Unternehmen geben an, dass die Absage und das Nicht-Stattfinden von Messen ganz überwiegend negative Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf gehabt hätten. Als Gründe hierfür werden vor allem die eingeschränkte oder unzureichende Neukundengewinnung (72%), die nicht ausreichende Produktdarstellung (69%) sowie die Handicaps in der Bestandskundenpflege genannt - drei Zielsetzungen, die auch in früheren Befragungen als zentrale Motivation für eine Messeteilnahme genannt wurden.

 

„Präsenzmessen stehen noch immer für Orte der Innovation, der Inspiration, der Interaktion und der informellen Kontakte, die eher zufällig stattfinden - daran hat die Pandemie nichts geändert“, so Prüser. Scheuklappen gegenüber neuen digitalen oder hybriden Formaten gebe es indes nicht. Im Gegenteil: Hatten sich vor der Pandemie lediglich zehn Prozent der Unternehmen an Online-Messen beteiligt, so stieg der Anteil auf jetzt 92 Prozent; bei den hybriden Veranstaltungen erhöhte sich der Wert von zwölf auf 88 Prozent.

 

„Digitalen Spielereien erteilen die Unternehmen eine klare Absage“, so Prüser. Das gilt vor allem für das Setup digitaler Messehallen (62% Ablehnung) und Avatare (82%). Dagegen halten zwei Drittel die animierte Präsentation von Exponaten für sinnvoll oder sogar sehr sinnvoll. Das gilt auch für den Bereich des Wissenstransfers, der über die Präsenzveranstaltung hinaus On-Demand verfügbar ist. Ein klares Votum dafür, das fachliche Programm auch künftig online auszuspielen. Denn siebzig Prozent der Befragten wollen auch in Zukunft an mehr oder sogar deutlich mehr Kongressen teilnehmen.

 

Prüsers Fazit: „Die Präferenz für Präsenzveranstaltungen darf nicht dazu verleiten, den ‘Feuermelder’ abzustellen. Die Pandemie hat dazu geführt, dass die Customer Journey in Teilen neu definiert wurde. Vieles spricht dafür, dass Messen künftig ein Präsenz-Element in der zunehmend digitalisierten Kunden-Interaktion sein werden. Die Chancen stehen gut, diese Position auszubauen, doch dazu wird es künftig notwendig sein, selbst digitale Vermarktungsketten anzubieten, gegebenenfalls mit Partnern.“

 

(Foto: FAMA)

 

www.fama.de

 

Musikmanagement-Studium an der HAM Ismaning möglich

Die Hochschule für angewandtes Management (HAM) bietet am Standort in Ismaning bei München zum Wintersemester 2021/2022 erstmals den betriebswirtschaftlichen Bachelor-Studiengang Musikmanagement an.

 

Das Studium kombiniert eine akademische Ausbildung mit dem Erwerb von Kompetenzen in der Musikbranche, um nach erfolgreich bestandenem Abschluss bei einem Plattenlabel einzusteigen, in einem Künstlermanagement zu arbeiten, Songs im Web zu vermarkten, Live-Veranstaltungen zu konzipieren oder Konzerte abwickeln zu können. Das Studium zeichnet sich durch einen starken Praxisbezug mit Dozenten aus der Musikbranche sowie durch ein flexibles Studienkonzept aus, das semi-virtuell strukturiert ist.

 

Themen des Studiums sind unter anderem der Aufbau von Künstlern, Künstlermanagement, digitales Musikmarketing, Live-Veranstaltungen, rechtliche Besonderheiten in der Musikbranche und neue Wege in der Künstlervermarktung. Studienstart ist am 15. September 2021, Anmeldungen sind bis zum 10. September 2021 möglich.

 

Neben der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) oder Fachhochschulreife (Fachabitur) ist unter bestimmten Voraussetzungen auch ein Studium ohne Abitur möglich, beispielsweise mit einer abgeschlossenen mindestens zweijährigen Berufsausbildung kombiniert mit einer dreijährigen fachbezogenen Berufserfahrung. Das flexible Studienkonzept, das auch berufsbegleitend oder als duales Studium absolviert werden kann, ermöglicht so auch eine parallele Beschäftigung in der Musikbranche.

 

Flankiert wird die Einführung des Studienangebotes durch eine Social-Media-Kampagne, in der Künstler und Musikmanager in Instagram-Live-Talks, Videos und Podcasts über ihre Erfahrungen in der Musikbranche berichten.

 

www.fham.de