Business News

Business News Schlagzeilen

Bewerbungen für Vectorworks Stipendium möglich

22/06/2022

Neues Zertifizierungsprogramm für Fortgeschrittene im Shure Audio Institute

17/06/2022

Meyer Sound setzt Fokus auf Nachhaltigkeit bei neuem Panther-System

15/06/2022

Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins

13/06/2022

Arri eröffnet zusätzlichen Standort in Süddeutschland

07/06/2022

Harting zieht positive Hannover-Messe-Bilanz

03/06/2022

Forum Veranstaltungswirtschaft kritisiert „Angstmache“ der WHO

02/06/2022

LaserAnimation Sollinger übernimmt Ray Technologies

01/06/2022

Esylux optimiert digitale Messeplattform Esyshow

01/06/2022

Vodafone Deutschland und E3 World schließen Partnerschaft für XR-Anwendungen

31/05/2022

Technische Dienstleister der Fernseh- und Filmbranche sehen kritisch in die Zukunft

24/05/2022

Corona: Messewirtschaft verlangt Planungssicherheit von der Politik

19/05/2022

Österreichische Tourismustage: Kongress- und Tagungsbranche blickt positiv in die Zukunft

18/05/2022

UC-M40-Panoramakamera von Maxhub erhält „Best of Show Award“

16/05/2022

Top Jobangebot: Professur Veranstaltungstechnik

13/05/2022

Robe UK joins Albert

13/05/2022

VBG gibt Tipps zur Gestaltung hybrider Meetings

13/05/2022

Marx Audio feiert 500. Dolby-Atmos-Mix

12/05/2022

Auslandsmesseprogramm 2023: Asien erneut wichtigstes Ziel

12/05/2022

Esylux richtet BIM-Portal ein

10/05/2022

ACS zukünftig unter dem Dach von Pan Acoustics

26/04/2022

Österreichische Frequenz-Allianz fordert langfristige Absicherung des Rundfunkspektrums

22/04/2022

T-Spec and SSP invest in Alcons

21/04/2022

Capricorn Events übernimmt Event-Location im Schloss Öhringen

21/04/2022

Werkstation kündigt Neuausrichtung an

21/04/2022

Bewerbungen für Vectorworks Stipendium möglich

Bewerbungen für Vectorworks Stipendium möglich

Zum sechsten Mal starten ComputerWorks und Vectorworks, Inc. das Vectorworks Stipendium, das junge Talente in designorientierten Studiengängen fördert. Die Bewerbungsphase wurde im Juni eröffnet und endet am 15. September 2022.

 

Das Vectorworks Stipendium unterstützt Studierende und Schüler, die ein Studium bzw. eine Ausbildung im Bereich Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur oder Veranstaltungsplanung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz absolvieren. Sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten können eingereicht werden.

 

Die Preisträger werden in einem zweistufigen Bewertungsverfahren von einer Jury aus Branchenexperten ermittelt: Die Gewinner der ersten Runde erhalten jeweils 2.500 Euro und qualifizieren sich automatisch für den Richard Diehl Award, der zusätzlich mit 7.000 US-Dollar dotiert ist. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt am 9. Dezember 2022.

 

Seit 2015 fördert das Vectorworks Stipendium junge Talente und zeigt auf, wie die nächste Generation von Planern die Welt verändern kann. In der letzten Bewerbungsphase seien rund 1.800 Einreichungen aus der ganzen Welt eingegangen. „Wir wissen, dass Studierende eine Menge Ausgaben für ihre Ausbildung haben, und wir möchten nicht, dass dies sie daran hindert, ihren beruflichen Weg zu gehen“, sagt Jen Hart, Academic-Marketing-Spezialistin bei Vectorworks.

 

„Unser Stipendium ist eine Gelegenheit für Studierende auf der ganzen Welt, ihre kreativen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und so die Chance zu nutzen, ihre akademischen Ziele zu finanzieren“, so Hart weiter. Bewerbungen können unter https://www.vectorworks.net/scholarship/ eingereicht werden.

 

Das Foto zeigt Entwürfe von Leslie Rahel Majer, Megumi Hari, Martyna Jaworska, Solange Lantigua und Lindi Patricia Oviedo Aguilar. (Foto-Copyright: Vectorworks)

 

www.vectorworks.net

 

Neues Zertifizierungsprogramm für Fortgeschrittene im Shure Audio Institute

Das Shure Audio Institute (SAI) erweitert sein Zertifizierungsprogramm und kündigt ein neues Programm für den Systems-Bereich an. Es besteht aus persönlichen Praxis-Workshops zum Vertrieb und technischen Support, von der Handhabung einer Projektausschreibung bis zur Einrichtung, Konfiguration und Fehlerbehebung von Shure-Systemen und -Lösungen. Die Kurse umfassen mehrere Themengebiete.

 

Im Workshop zum technischen Support des Microflex-Ecosystems wird vermittelt, wie Hardware- und Softwarekomponenten des Microflex-Ecosystem-Portfolios eingerichtet werden, wie konfiguriert wird und Fehler behoben werden. Dazu gehören Microflex Advance, IntelliMix P300, MXN5-C-Netzwerk-Lautsprecher, IntelliMix Room und Designer.

 

Im AV-Konferenz-Workshop erfahren die Teilnehmer, wie sie Microflex Wireless und Microflex Complete Wireless als Einzel- und Mehrfrequenzsysteme für Konferenz- und AV-Konferenzanwendungen installieren und einsetzen können.

 

Im Workshop über drahtlose Mikrofonsysteme für Unternehmen wird vermittelt, wie Einzel- und Mehrfrequenz-Raum-Setups der drahtlosen Mikrofonsysteme des Shure-Systems-Portfolios eingerichtet und konfiguriert werden. Dazu gehören die Produkte ULX-D, Axient Digital und Microflex Wireless unter Verwendung von Software-Tools wie Shure Update Utility, Wireless Workbench und Audinate Dante Controller.

 

Das Shure Audio Institute bietet Online-Kurse und persönliche Kurse an. Für die Teilnahme am Zertifizierungsprogramm für Fortgeschrittene sind der erfolgreiche Abschluss der Systems-Zertifizierung Level 1 und 2 sowie der Tech-Enablement-Kurs für ausgewählte Produkte erforderlich.

 

www.shure.com

 

Meyer Sound setzt Fokus auf Nachhaltigkeit bei neuem Panther-System

Meyer Sound setzt Fokus auf Nachhaltigkeit bei neuem Panther-System

Der Panther, ein neuer Line-Array-Lautsprecher von Meyer Sound, ist das erste Produkt des Unternehmens, das von der Konzeption bis zur Fertigstellung ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit entwickelt wurde.

 

Der CO2-Fußabdruck wird laut Meyer Sound bei der Herstellung, beim Transport und beim Einsatz im Vergleich zu den Vorgängerprodukten deutlich reduziert. Das Unternehmen wolle auch bei allen zukünftigen Produktentwicklungen, Unternehmensstandorten, technischen Support-Initiativen und Ausbildungsprogrammen kontinuierlichen Wert auf Nachhaltigkeit legen.

 

Die Designkriterien für Panther erforderten im Vergleich zu den früheren Generationen von Line-Array-Lautsprechern eine erhebliche Reduzierung von Größe und Gewicht sowie eine Verringerung des Stromverbrauchs um mindestens zwanzig Prozent, um die gleiche akustische Leistung zu erzielen. Das Ergebnis ist ein System mit einem maximalen Schallpegel von mehr als 150 dB bei einem Gewicht von weniger als 68 kg. Panther besitzt die Kompaktheit des Lyon-Line-Array-Lautsprechers, bietet aber nahezu die gleiche Leistung und Long-Throw-Kapazität des größeren und schwereren Leo-Systems.

 

„Die Reduzierung des Stromverbrauchs ist ein wichtiger Faktor, unabhängig davon, ob das System auf Tourneen oder im Installationsbereich eingesetzt wird“, sagt Tim Boot, Director of Global Marketing bei Meyer Sound. „Was jedoch für mobile Anwendungen wirklich entscheidend ist, sind Größe und Gewicht für den Transport. Wenn man nur einen Truck weniger braucht, können die Treibhausgasemissionen bei einer Tour quer durch Nordamerika bereits um zehn Tonnen oder mehr reduziert werden.“ Von Vorteil sei ebenfalls, dass die Self-powered-Systeme von Meyer Sound ohne Verstärkerracks auskommen.

 

Die Nachhaltigkeitsaspekte von Panther seien ein entscheidender Faktor bei der Wahl des Beschallungssystems für Ed Sheerans „Mathematics“-Tour gewesen, sagt Chris Marsh, Produktionsleiter der Tour und FOH-Ingenieur sowie Hauptgesellschafter der Rental-Firma Major Tom Ltd. „Das Thema Nachhaltigkeit ist heute eines unserer Hauptanliegen bei der Planung einer Tournee“, so Marsh. „Und wir tun alles, was wir können, um umweltfreundlich zu arbeiten. Die Tatsache, dass Panther kleiner und leichter ist, ist eine wirklich große Sache. Das System wird für die Shows in Großbritannien und Europa weniger Platz in den Trucks benötigen, und es wird auch einen großen Unterschied machen, wenn wir es per Schiff oder sogar per Flugzeug transportieren müssen.“

 

Die Vorteile der reduzierten CO2-Bilanz von Panther beschränkten sich dabei nicht auf weltweite Tourneen, bemerkt Tim Boot: „Kleinere Rental-Firmen transportieren die Systeme ebenfalls Tausende von Kilometern im Jahr, auch wenn sie nur in einer bestimmten Region tätig sind. Die Gewichtsreduzierung von Panther macht hier den Unterschied - und wenn man kleinere Trucks einsetzen kann, führt das zu signifikanten Einsparungen.“

 

Eine ähnliche Aufmerksamkeit in puncto Nachhaltigkeit spiegelt sich auch in anderen aktuellen Meyer-Sound-Produkten wider, vor allem in den Ultra-X40- und Ultra-X20-Point-Source-Lautsprechern. Die Nachhaltigkeitsziele sollen bei allen zukünftigen Produktentwicklungen im Fokus stehen und auch die Herstellungsprozesse und Nachhaltigkeitszertifizierungen der wichtigsten Komponentenlieferanten umfassen. Ein sich abzeichnender Trend bei umweltfreundlichen Tourneen ist, dass die Künstler nur Mischpulte und Monitorsysteme mit sich führen und sich auf das festinstallierte Hauptsystem des Veranstaltungsortes verlassen.

 

Meyer Sound ist seit 2016 als „Bay Area Green Business“ anerkannt. Diese Auszeichnung umfasst gezielte Programme zur Reduzierung des Energie- und Wasserverbrauchs auf dem Berkeley Campus und die Vermeidung von Abfällen bei der Produktion. Während sich Meyer Sounds Beitrag zum Green Touring auf die Reduzierung von Emissionen im Zusammenhang mit der Konzertproduktion konzentriert, umfasst die breitere Green-Touring-Initiative unter anderem auch die Reduzierung von Treibhausgasemissionen der Veranstaltungsorte und ein nachhaltigeres Verkehrskonzept für die An- und Abreise des Publikums sowie die Verringerung nicht wiederverwertbaren Abfalls.

 

(Foto: Meyer Sound)

 

www.meyersound.de

 

Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins

Bei der Jahreshauptversammlung des Deutschen Bühnenvereins am Staatstheater Oldenburg hat sich das Präsidium des Verbands neu konstituiert. „Unsere Gesellschaft befindet sich im Ausnahmezustand. Zunächst die Auswirkungen der Pandemie, nun der brutale Krieg Russlands gegen die Ukraine. Gerade jetzt braucht es starke Bühnen, die es ermöglichen, die Alternativen zu imaginieren und die Welt im Spiel als veränderbar zu begreifen“, sagte Dr. Carsten Brosda, Präsident des Bühnenvereins, anlässlich der Tagung. „Sie sind Räume für den Diskurs darüber, wie unsere Gesellschaft frei, offen und in Vielfalt zusammen leben kann. Die Bühnen werden sich darüber hinaus weiterhin selbst den drängenden gesellschaftlichen Fragen stellen.“

 

Zu den Schwerpunkten der Tagung gehörte die weitere Umsetzung des 2018 verabschiedeten und 2021 erweiterten Wertebasierten Verhaltenskodex an den Häusern. Dazu wurde ein Werkzeugkasten mit ersten Modulen wie Fortbildungsmöglichkeiten, Best-Practice-Beispielen und einer Checkliste für die Theater entwickelt und im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung diskutiert. Ziel ist es, über die Werkzeuge die Ziele des Kodex zu einer gelebten Realität an den Bühnen zu machen.

 

„Der Bühnenverein hat den Anspruch, den so wichtigen Austausch auch über die Zukunft der Arbeit in Theatern und Orchestern zu ermöglichen. Beides - öffentliche Relevanz und gute innere Verfassung - gehören zusammen“, so Brosda. „Mit dem Wertebasierten Verhaltenskodex, dem Phasenmodell zur Intendanzfindung und den Debatten um einen nachhaltigen Theater- und Orchesterbetrieb ziehen wir wichtige Leitplanken ein für eine zukunftsgerechte Entwicklung der Bühnen.“

 

Darüber hinaus wurde ein Vorschlag für ein Phasenmodell zur Intendanzfindung in einem symbolischen Akt an die Rechtsträger übergeben. Das Modell wurde gemeinsam vom dramaturgie-netzwerk und der Intendant(inn)engruppe des Deutschen Bühnenvereins entwickelt und soll den Rechtsträgern als Orientierung dienen, um einen zeitgemäßen Findungsprozess zu unterstützen.

 

Hasko Weber, Vizepräsident und Vorsitzender der Intendant(inn)engruppe des Deutschen Bühnenvereins, sagte dazu: „Leitungswechsel sind Schlüsselvorgänge für zielgerichtete Transformationsprozesse, in denen sich viele Theater und Orchester bereits befinden. Deshalb brauchen wir den Austausch darüber, wie die Findung von Intendanzen und Geschäftsführungen zeitgemäß zu gestalten ist. Das Phasenmodell kann einen wichtigen Impuls in diese Richtung geben.“

 

Überdies tagten die Gruppen/Ausschüsse des Bühnenvereins zu aktuellen Entwicklungen an Theatern und Orchestern und arbeiteten in Workshops an zentralen Themen wie Digitalität, Nachhaltigkeit, Diversität, Umgang mit Gastverträgen und Audience Development. Die in den Workshops erarbeiteten Ergebnisse sollen in einem nächsten Schritt in die Verbandsarbeit direkt überführt werden.

 

Zum kulturpolitischen Kontext der Diskussion um Nachhaltigkeitsthemen gab es einen Impuls von Dr. Sebastian Brünger von der Kulturstiftung des Bundes, die mit ihren Förderprogrammen zahlreiche Mitglieder des Bühnenvereins in ihren Bemühungen um einen nachhaltigen Theater- und Orchesterbetrieb unterstützt. „Ich bin der Überzeugung, dass es beides braucht: Eine mutige Politik, die die Probleme benennt und den Rahmen steckt. Und es braucht die einzelnen Akteurinnen und Akteure, die Forderungen stellen und mit guten Beispielen vorangehen. Daher ist es sinnvoll, verstärkt in den Dialog zu treten, um ins Handeln zu kommen“, so Brünger.

 

Ergänzend fand ein Austausch zur aktuellen kulturpolitischen Situation statt. Diskutiert wurde hierbei sowohl über die langfristigen Auswirkungen der Pandemie als auch über die Beschäftigungsbedingungen der künstlerisch Beschäftigten an den Bühnen. „Die Bühnen sind in Zeiten großer globaler Krisen, die unsere Leben erschüttern, die Orte und das Fundament, auf das unsere Gesellschaft baut. Gerade jetzt muss es darum gehen, die Bühnen so aufzustellen, dass sie ihr Wirkvermögen voll zur Entfaltung bringen können“, sagte Claudia Schmitz, Geschäftsführende Direktorin des Bühnenvereins. „Dazu brauchen sie das klare Bekenntnis der Kulturpolitik, welches mit dem Anerkenntnis verbunden sein muss, dass der Mehraufwand für die Finanzierung der Erhöhung der Einstiegsgage unser aller gemeinsame Aufgabe ist.“

 

Die Intendant(inn)engruppe des Deutschen Bühnenvereins verlieh im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 11. Juni 2022 den Dr.-Otto-Kasten-Preis, der alle zwei Jahre an junge Theaterschaffende vergeben wird. Ausgezeichnet wurden Regisseurin Sapir Heller und Dramaturgin Lena Wontorra, Regisseurin Franziska Angerer, die Performance-Gruppe Pulk Fiktion, die Performerin Jana Zöll sowie die Online-Inszenierung „Wir sind noch einmal davongekommen“ des Studiengangs Schauspiel der Theaterakademie August Everding.

 

www.buehnenverein.de

 

Arri eröffnet zusätzlichen Standort in Süddeutschland

Arri eröffnet zusätzlichen Standort in Süddeutschland
Arri eröffnet zusätzlichen Standort in Süddeutschland

Bei einer Einweihungsfeier Ende Mai 2022 wurde der zusätzliche Standort von Arri Lighting im süddeutschen Brannenburg offiziell eröffnet. Dieser liegt etwa zwanzig Fahrminuten vom Werk in Stephanskirchen entfernt zwischen den Städten Rosenheim, München, Salzburg und Innsbruck.

 

„Mit diesem Standort wollen wir das Licht-Geschäft, das inzwischen eine wichtige Säule von Arri darstellt, weiter verstärken“, kommentiert Ivo Ivanovski, General Manager Business Unit Lighting bei Arri. Das Areal in der Flintsbacher Straße 1-5 besteht aus einem Bürogebäude, einer Logistikhalle und einem Parkhaus mit 140 PKW-Stellplätzen. In dem Bürokomplex mit drei Etagen und einer Gesamtfläche von 3.350 Quadratmetern arbeiten derzeit rund dreißig Mitarbeiter.

 

Der neue Standort beinhaltet zudem eine Service-Werkstatt mit Messraum für Reparaturen sowie ein mit Digitalkameras und LED-Scheinwerfern von Arri ausgestattetes Streaming-Studio zur Durchführung von Online-Service-Trainings und zur Online-Unterstützung bei Reparaturen in schwer zugänglichen Regionen der Erde.

 

In der Logistikhalle wurde auf einer Gesamtlagerfläche von 5.050 Quadratmetern ein Hochregallagersystem mit circa 4.500 Palettenstellplätzen und Kommissionierfläche aufgebaut. Von Brannenburg aus werden nun Arri-Lichtprodukte an Destinationen in aller Welt geliefert. Das gesamte Versandvolumen soll künftig etwa 1,2 Millionen Kilogramm pro Jahr betragen. Rund 3.500 Ausgangssendungen mit insgesamt etwa 38.000 Einzelpositionen können jährlich abgefertigt werden.

 

Während der Einweihungs-Veranstaltung fand eine Tombola statt, bei der Arri-Spendenschecks im Wert von insgesamt 5.000 Euro verlost wurden. Die Empfänger - regionale Hilfsorganisationen -  wurden vorab von den Mitarbeitern ausgewählt: 2.000 Euro kommen dem Tierschutzverein Rosenheim zugute, jeweils 1.000 Euro erhalten das Tierheim Rosenheim, die Ukraine-Hilfe des Landratsamtes Rosenheim sowie der Verein PädCare, der Kinder in Krankenhäusern besucht und beschenkt.

 

Gruppenbild (v.l.n.r.): Matthias Jokisch (Erster Bürgermeister Brannenburg), Markus Lampier (Director of Global Supply Chain Management, Arri), Gregor Hüttel (Head of Logistics und Standortleiter Brannenburg, Arri), Ivo Ivanovski (General Manager Business Unit Lighting, Arri), Dr. Matthias Erb (Vorstandsvorsitzender, Arri) und Dr. Michael Neuhäuser (Vorstand, Arri). (Foto-Copyrights: Arri)

 

www.arri.com

 

Harting zieht positive Hannover-Messe-Bilanz

Harting zieht positive Hannover-Messe-Bilanz

Die Harting Technologiegruppe blickt auf eine erfolgreiche Hannover Messe 2022 zurück. Sowohl der zweite Platz beim Hermes Award als auch das Interesse das Fachpublikums an den Connectivity-Highlights und Applikationslösungen sorgte beim Espelkamper Familienunternehmen für zufriedene Gesichter.

 

„Endlich konnten wir auf der Hannover Messe 2022 unseren Kunden und Partnern wieder persönlich und in Präsenz gegenüberstehen, um ihnen unsere Highlights zu präsentieren“, resümiert Philip Harting (Foto), Vorstandsvorsitzender der Technologiegruppe.

 

Den Auftakt machte die Verleihung des Hermes Awards am Sonntagabend: Mit einem zweiten Platz für die Han-Modular-Domino-Module zählt die Harting-Steckverbinder-Neuheit zu den Top-3-Innovationen 2022.

 

(Fotos: Harting Technologiegruppe)

 

www.harting.com

 

Harting zieht positive Hannover-Messe-BilanzHarting zieht positive Hannover-Messe-Bilanz

Forum Veranstaltungswirtschaft kritisiert „Angstmache“ der WHO

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht laut einer Erklärung des WHO-Regionaldirektors für Europa, Dr. Hans Henri Kluge, ein gewisses Risiko bezüglich Infektionen mit dem Affenpocken-Virus bei Festivals und großen Veranstaltungen, weil daran vor allem junge und sexuell aktive Menschen teilnehmen würden.

 

Das Forum Veranstaltungswirtschaft - eine Allianz aus sechs Verbänden des Wirtschaftsbereichs: BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), EVVC (Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren), FAMA (Fachverband Messen und Ausstellungen), ISDV (Interessengemeinschaft der selbstständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft), Livekomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland) und VPLT (Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik) - zeigt sich - Zitat - „entsetzt über diese unverantwortliche Angstmacherei“, für die keinerlei Anlass bestehe, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

Die Veranstaltungswirtschaft sei unter schweren Rahmenbedingungen bemüht, nach zweijähriger Zwangspause „wieder einigermaßen wirtschaftlich“ Veranstaltungen durchführen zu können. Dabei leide sie erheblich darunter, dass viele Menschen „immer noch Angst davor“ hätten, sich bei Veranstaltungen mit dem Coronavirus zu infizieren. Diese Angst werde laut Forum Veranstaltungswirtschaft durch die Erklärung der WHO „ohne jegliche fundierte Grundlage“ geschürt.

 

In Deutschland sind derzeit dreiunddreißig Fälle von Affenpocken-Infektionen bekannt. Laut Robert-Koch-Institut (RKI), Bundesgesundheitsminister Lauterbach und weiterer Experten überträgt sich die Krankheit nur schwer von Mensch zu Mensch. Das Virus sei nach Ansicht des Forums Veranstaltungswirtschaft daher „in keiner Weise“ mit der Ansteckungsgefahr des Coronavirus vergleichbar.

 

„Menschen kommen doch nicht nur bei Großveranstaltungen und Festivals eng zusammen, sondern auch im Freibad, im Fitnesscenter, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Flugzeug und an vielen weiteren Orten. Vor einer erhöhten Ansteckungsgefahr bei Festivals durch ‘sexuell aktive Menschen’ zu warnen, ist völlig unangemessen“, sagt Timo Feuerbach, Geschäftsführer des EVVC. Deshalb erwarte das Forum Veranstaltungswirtschaft, dass die WHO „eine derartige Panikmache“ zukünftig unterlasse.

 

„Die Aussagen von Herrn Dr. Kluge sind nicht nur falsch und schüren unnötige Angst unter Besuchern von Veranstaltungen, sondern sie erschweren erheblich die wirtschaftliche Situation des sechstgrößten Wirtschaftszweigs, dem es aufgrund der Corona-Pandemie immer noch nicht möglich ist, wirtschaftlich wieder auf die Füße zu kommen. So verantwortungslos darf man Hilfe- oder Warnrufe nicht einsetzen“, ergänzt Marcus Pohl, Vorsitzender der ISDV.

 

www.forumveranstaltungswirtschaft.org

 

LaserAnimation Sollinger übernimmt Ray Technologies

Die LaserAnimation Sollinger GmbH hat mit der Ray Technologies GmbH, besser bekannt unter ihrer Marke RTI, einen weiteren Hersteller der Showlaser-Branche übernommen.

 

LaserAnimation Sollinger richtete sich mit seinem Produktangebot bislang ausschließlich an Kunden, die im professionellen Show-, Kunst- oder Designbereich tätig sind. Die Erweiterung um Ray Technologies stellt daher eine strategische Entscheidung dar, um eine breitere Positionierung im Showlasermarkt zu erreichen.

 

Die Übernahme soll operativ in Kürze abgeschlossen werden. Die Produktion läuft uneingeschränkt und nahtlos weiter. Von der Ray Technologies GmbH wurden neben dem Standort in Bayern alle Mitarbeiter und Markenrechte übernommen und die Gesellschaft in die LaserAnimation Sollinger GmbH verschmolzen.

 

Innerhalb der LaserAnimation Sollinger GmbH werden die beiden Marken LaserAnimation und RTI mit den dazugehörigen Produktserien weitergeführt. Die ersten gemeinsamen Entwicklungen sind bereits abgeschlossen. So wurde das erste dieser neuen Produkte, der RTI Ango, kürzlich auf der Prolight + Sound 2022 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Die Mitarbeiterzahl hat sich durch den Zusammenschluss der beiden Unternehmen auf rund vierzig erhöht. Derzeit werden weitere Kräfte für neu geschaffene Arbeitsstellen gesucht.

 

www.laseranimation.com

 

Esylux optimiert digitale Messeplattform Esyshow

Esylux optimiert digitale Messeplattform Esyshow

Im Rahmen der Esyshow 2.0 hat Hersteller Esylux seine digitale Messeplattform runderneuert und sowohl um Themen als auch um Funktionen erweitert. Ein virtueller Messestand zeigt den Besuchern beim Betreten alle übergeordneten Themen auf einen Blick in der Frontalansicht.

 

Grafische Elemente wie Messewände und -tresen sollen der Orientierung dienen, ebenso wie beschriftete Hotspots, die zu den einzelnen Bereichen weiterleiten. Hierzu zählen unter anderem Planungsbeispiele für Raumtypen in Büros, Bildungseinrichtungen und Gesundheitsstätten, aktuelle Produktinnovationen sowie ein Überblick über die neuen Esylux-Lösungen zur Lichtsteuerung mit Dali-2.

 

Nutzen Besucher einen Hotspot, erhalten sie Gelegenheit, die Möglichkeiten und Eigenschaften der Automations- und Lichtlösungen des Herstellers aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. 3D-Darstellungen, Animationen und Videos tragen zur Anschaulichkeit bei. Wer vertiefende Inhalte wünscht, findet Links zu den entsprechenden Bereichen auf der Esylux-Website.

 

(Foto: Esylux GmbH)

 

www.esylux.com

 

Vodafone Deutschland und E3 World schließen Partnerschaft für XR-Anwendungen

Vodafone und E3 World, eine mittelständische Dienstleistungsgruppe mit Unternehmen für Exhibitions, Events und Environments, schließen eine weltweite strategische Partnerschaft für die Entwicklung und den Vertrieb von Extended- Reality-(XR)-Anwendungen für Messen und Veranstaltungen.

 

In der Zusammenarbeit sollen sowohl bereits vorhandene XR-Anwendungen von Vodafone eingebracht als auch neue Lösungen entwickelt werden, um diese dann weltweit exklusiv für die Kunden von E3 World einzusetzen. Das soll auf den Messen und Veranstaltungen der Kunden der Fall sein, aber auch in den sogenannten Pre- und Post-Phasen eines Events.

 

Als Telekommunikations-Konzern bringt Vodafone die Technologie-Expertise in die Zusammenarbeit ein. „Dank unserer 5G-Infrastruktur werden XR-Anwendungen zu visuellen und akustischen Erlebnissen, durch die Inhalte ganzheitlich wahrgenommen werden. Sie sind die ideale Schnittstelle zu neuen digitalen Realitäten von Marken und damit zur Schaffung ganz neuer Markenerlebnisse. Für die Messe- und Veranstaltungsbranche geht es genau darum“, sagt Alexander Saul, Director Enterprise Business der Vodafone GmbH Deutschland.

 

Marc Matern, Geschäftsführer der beiden E3-Marken ET Global und Keck, ergänzt: „Digitale Inhalte auf Messen oder Veranstaltungen gibt es natürlich schon länger. Markenerlebnisse im Raum haben bisher jedoch meistens noch klare physische Grenzen. Wir hören von unseren Kunden immer häufiger, dass sie diesen Raum inhaltlich gern erweitern wollen.“

 

(Fotos: Vodafone/E3 World)

 

www.e3.world

 

Technische Dienstleister der Fernseh- und Filmbranche sehen kritisch in die Zukunft

Mit gedämpften Erwartungen blicken die technischen Dienstleister der Film- und Fernsehbranche auf das kommende Halbjahr. Dies geht aus dem Frühjahrsbarometer hervor, den der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen (VTFF) erstmals unter seinen Mitgliedern erhoben hat.

 

Fünfzig Prozent der Befragten erwartet für die nähere Zukunft allenfalls leicht bis mäßig steigende Umsätze, 43 Prozent erwarten sogar sinkende. Die größten Wachstumsbremsen sehen die Dienstleister in den rasant steigenden Energiepreisen, dem grassierenden Fachkräftemangel, aber auch in der kurzfristigen Stornopraxis von Produzenten und Sendern.

 

Die Bereitschaft, sich für Zukunftsthemen wie „Green Shooting“ oder „Diversität“ zu engagieren, ist unter den Dienstleistern dennoch hoch. So wollen zwei Drittel der Unternehmen künftig in „Green Shooting“-Maßnahmen investieren. Corona, explodierende Energiekosten aufgrund des Ukraine-Kriegs und Personalmangel sind die Hauptfaktoren, die der Stimmung bei den Firmen für Außenübertragung, den Studios sowie den Dienstleistern aus dem Rental-, Postproduktions- und VFX-Bereich der Filmbranche einen Dämpfer aufsetzen.

 

42 Prozent der Befragten erkennen in der weiterhin bestehenden Corona-Pandemie eines der größten Wachstumshemmnisse, 35 Prozent sehen durch steigende Energiepreise ihr Wachstum gefährdet, zumal sie die gestiegenen Kosten nur mit großen Anstrengungen an die Kunden weitergegeben können. Das gravierendste Problem ist nach Meinung der Befragten aber der Fachkräftemangel; rund 57 Prozent sehen in nicht besetzten Stellen den größten Bremsklotz für eine prosperierende Entwicklung.

 

Neben diesen Problemen, die die gesamte deutsche Wirtschaft betreffen, werden die technischen Dienstleister noch von einem branchenspezifischen Missstand geplagt: kurzfristige Stornierungen von Aufträgen durch Produzenten und Sender - mit der Folge, dass Produktionskapazitäten brachliegen und massive Zusatzkosten entstehen. Fast die Hälfte (46,2 Prozent) der Umfrageteilnehmer sehen in dieser Vorgehensweise eine Gefährdung ihrer Umsatzrendite.

 

Über die Hälfte der befragten Dienstleister bewerten ihre wirtschaftliche Lage entsprechend als „verbesserungswürdig“ (53,9 Prozent). Der Blick auf die nähere Zukunft fällt demnach eher düster aus: 61,5 Prozent der Befragten prognostizieren für die anstehende zweite Jahreshälfte eine „gesamtwirtschaftliche Eintrübung“, weitere 53,9 Prozent sehen eine Konsolidierung der Branche und ein Absinken der Anzahl der Unternehmen voraus.

 

Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage sind die kreativen und technischen Dienstleister willens, in Zukunftsthemen zu investieren. So haben 57,7 Prozent bereits ihre Cybersecurity verbessert, um Datenklau zu verhindern, 23,1 Prozent planen dies. Weitere 65,4 Prozent wollen „auf jeden Fall“ bzw. „sehr wahrscheinlich“ in Maßnahmen für „Green Shooting“ investieren. Auch die vom VTFF seit langem geforderte grundlegende Reform der Filmförderung bzw. ihre Umwandlung in ein steuerbasiertes Anreizsystem wird von 61,5 Prozent der Umfrageteilnehmer unterstützt.

 

Um ihre Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken, haben die Dienstleiter der Film- und TV-Branche zudem die Themen „Diversity, Equity & Inclusion“ identifiziert und entsprechend gehandelt: Fast 93 Prozent der Befragten haben bereits in ihren Unternehmen entsprechende Maßnahmen ergriffen oder planen dies.

 

In dem VTFF-Barometer wurden auch die Erwartungen der Mitglieder an die Bundesregierung, speziell an Kulturstaatsministerin Claudia Roth und Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck, abgefragt. Tenor: Von Claudia Roth fordern die Dienstleister vor allem einen grundlegenden Umbau der Filmförderung, von Habeck das energische Vorantreiben der Energiewende.

 

„Das VTFF-Frühjahrsbarometer spiegelt die Problemfelder der technisch-kreativen Dienstleister klar wider. Sie sind seit langem die Schwerpunkte unserer Verbandsarbeit“, resümiert Achim Rohnke, Geschäftsführer des VTFF. Das Barometer zeige aber auch, dass die Dienstleister die Probleme erkannt haben und willens sind, in Lösungen zu investieren. „Sehr erfreulich ist die Bereitschaft, trotz aller wirtschaftlichen Probleme Green Shooting umzusetzen“, so Rohnke weiter.

 

Auch die Politik sei gefordert: „Unsere Mitglieder haben die klare Erwartung an die Politik, dass die Filmförderung reformiert und die Energiewende umgesetzt wird. Diese Transformation kann in der Film- und Fernsehbranche aber nur gelingen, wenn die Politik entsprechende Bedingungen schafft und bereit ist, die Dienstleister durch unbürokratische Förderprogramme zu unterstützen“, so der VTFF-Geschäftsführer.

 

An dem vierzehn Fragen umfassenden Frühjahrsbaromter des VTFF haben die Hälfte der Mitglieder des Verbandes teilgenommen.

 

www.vtff.de

 

Corona: Messewirtschaft verlangt Planungssicherheit von der Politik

Die Messewirtschaft in Deutschland fordert von der Politik für das kommende Winterhalbjahr Machbar-Regeln für Messen ohne jegliche Zugangs- oder Kapazitätsbeschränkungen. Weitere Schließungswellen trage die Branche nicht mit, heißt es in einer Pressemitteilung.

 

Stattdessen erwarte man von der Politik Konzepte, wie die deutsche Messewirtschaft stabil durch den Winter kommt. In Berlin beraten heute die Führungskräfte der deutschen Messeplätze, von Veranstaltern, Dienstleistern sowie Aussteller- und Besucher-Verbänden über die angespannte Lage der Branche.

 

„Der Gesetzgeber muss jetzt gewährleisten, dass Messen auch im kommenden Winterhalbjahr stattfinden können - und zwar ohne jegliche Zugangs- und Kapazitätsbeschränkungen: Messe-Machbar-Regeln statt Verbote, Hygienekonzepte statt Personenobergrenzen“, sagt Philip Harting, Vorsitzender des Verbands der deutschen Messewirtschaft (AUMA). „Messen brauchen vor allem Planungssicherheit. Der Grundstein dafür muss heute in der politischen Kommunikation gelegt werden. Sonst reden wir in einem Jahr erneut über ein Messehalbjahr zum Vergessen. Dann werden Messen zum Zuschussbetrieb, statt Wirtschaftsmotor zu sein. Eine weitere Schließungswelle tragen wir nicht mehr mit - weil wir es nicht mehr verkraften würden. Kaum ein Wirtschaftszweig ist derart hart von den politischen Entscheidungen in der Corona-Pandemie betroffen gewesen.“

 

Im ersten Quartal 2022 konnten von geplanten 140 Messen nur rund zwanzig stattfinden, der Großteil davon im März. Im April fand von den rund voerzig geplanten Messen nur gut die Hälfte statt. 2021 wurden mehr als siebzig Prozent aller Messen abgesagt oder verboten, 2020 waren es fast siebzig Prozent an Streichungen. Nach dem Ende aller Verbote stehen die Messeplätze in Deutschland nun vor einem heißen Messesommer, den es so noch nicht gegeben hat: Nach dem Mai mit gut fünfzig Messen finden im Juni mehr als vierzig Messen statt, so viele Branchenschauen wie nie zuvor in diesem Monat. Mehr als die Hälfte der noch etwa 250 Messen in diesem Jahr finden im Sommer statt. Ein Novum, denn Messesaison ist in der Regel das Winterhalbjahr.

 

„Der Nachholbedarf ist enorm. Der enge Messekalender in diesem Sommer wird zu stemmen sein. Aber der Kraftaufwand ist enorm. Ein Dauerzustand kann das nicht werden“, betont Harting. „Vor allem die Produktorder-Zyklen etlicher Branchen sprechen gegen mehr Sommermessen. In diesem Sommer wird sich nicht alles aufholen lassen, worauf die Wirtschaft zwei Jahre lang verzichten musste. Den allermeisten haben ihre Messen gefehlt. So sehr, dass wir wohl auch 2023 einen Messesommer erleben werden.“

 

Pauschale Messeverbote hätten Veranstalter von Messen oder Gewerke wie den Messebau an den Rand der Existenz und Leistungsfähigkeit gebracht, mahnt Harting. Vielerorts fehlten nun Fachkräfte bei diesem dritten Neustart seit 2020. Messeveranstalter wie Dienstleister beklagen einen enormen Verlust an motivierten Mitarbeitern, weil vielen die Perspektive nach so langer Schließung fehlt. Zugleich verzeichnen die Messeunternehmen ungekannte wirtschaftliche Schäden und historische Einbrüche in den Bilanzen und bei allen wesentlichen Kennzahlen. 55 Milliarden der rund 350 Milliarden Euro an gesamtwirtschaftlichem Schaden seit Beginn dieser Pandemie hängen laut AUMA an den Schließungen, Verboten und Verschiebungen von Messen.

 

www.auma.de

 

Österreichische Tourismustage: Kongress- und Tagungsbranche blickt positiv in die Zukunft

Österreichische Tourismustage: Kongress- und Tagungsbranche blickt positiv in die Zukunft

Die österreichische Kongress- und Tagungsbranche traf sich auf den Österreichischen Tourismustagen (ÖTT) nach langer Zeit wieder „in echt“. In einer gemeinsamen Pressekonferenz ließen Sandra Neukart, neue COO von Österreich Werbung (ÖW), Gerhard Stübe, Präsident des Austrian Convention Bureau (ACB) und Geschäftsführer Kongresskultur Bregenz, und Christian Woronka, Sprecher der Bundesländer Convention Bureaux, Leiter des Vienna Convention Bureaus und des Marktmanagements im Wiener Tourismusverband, das Jahr 2021 Revue passieren und blickten zuversichtlich in die Zukunft.

 

10.400 Kongresse, Firmentagungen und Seminare mit einer halben Million Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die österreichweit 811.187 Nächtigungen generierten: So sieht die Bilanz aus dem Meeting Industry Report Austria (MIRA) für das Jahr 2021 aus, der im Rahmen der Österreichischen Tourismustage präsentiert wurde. „Nach dem Corona-bedingten Einbruch 2020 konnte 2021 der Turnaround geschafft werden. Wir haben 2021 ein Wachstum in allen drei Veranstaltungssegmenten von über 20 Prozent, verglichen mit dem Vorjahr. Besonders Kongresse haben mit 27,3 Prozent und Firmentagungen mit 23,2 Prozent wieder zugelegt“, fasst Gerhard Stübe die Ergebnisse der Studie zusammen.

 

„Die Branche befindet sich nach wie vor in einer Übergangsphase mit sehr vielen Herausforderungen“, gibt Stübe zu bedenken. Einflussfaktoren wie steigende Energiekosten und Preiserhöhungen, die Kurzfristigkeit der Buchungen, Mitarbeitermangel und die Veränderung der Arbeitsfelder würden die Branche in den nächsten Jahren begleiten. Deshalb seien vor allem Investitionen in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zukunft vonnöten.

 

„Der Wegfall von Corona-Maßnahmen war für die Meeting-Branche enorm wichtig - auch im internationalen Wettbewerb. Es gibt nach wie vor Herausforderungen zu bewältigen, dennoch blicken wir positiv in die Zukunft und freuen uns, dass wir endlich wieder loslegen können“, zeigt sich Christian Woronka zuversichtlich. „Mit neuen Angeboten und Investitionen in die Meeting-Infrastruktur bleibt das Tagungsland Österreich interessant und relevant für nationale wie internationale Veranstalter.“ Dieses Commitment zeige sich auch anhand konkreter Projekte, wie durch die Schaffung des Hauses der Digitalisierung am Campus Tulln in Niederösterreich, durch das Gurgl Carat in Tirol oder durch die Modernisierung des Austria Center Vienna (ACV).

 

Allein in Wien sind dieses Jahr vierzig Großveranstaltungen mit über eintausend Gästen geplant, darunter der Congress of the European Hematology Association. Hinzu kommen zahlreiche Messen, Ausstellungen und Festivals. Auch in den Bundesländern stehen Veranstaltungshighlights wie der AirMed Congress in Salzburg oder der Dornbirn Global Fiber Congress auf dem Programm.

 

„Um den Convention-Bereich nach der Disruption der vergangenen zwei Jahre zu stabilisieren und ihn für die Zukunft zu wappnen, hat die Österreich Werbung heuer eine 8-Säulen-Strategie entwickelt“, erklärt Sandra Neukart. Diese werde anhand von mehreren konkreten Maßnahmen, wie einer Imagekampagne in den wichtigsten Märkten ab dem 3. Quartal 2022, der Präsenz auf den wichtigsten Verkaufsplattformen in ganz Europa und der Etablierung eines Data Hubs zur Verbesserung des Convention-Erlebnisses umgesetzt.

 

Der auf den ÖTT 2022 erstmalig etablierte Convention-Fokus mit einem hochkarätig besetzten Programm leitet sich ebenfalls von dieser Strategie ab. Damit wird auch der Bedeutung der Branche für den Tourismusstandort Österreich Rechnung getragen: Die Tagungsindustrie weist laut Zahlen aus dem Jahr 2019 höhere Pro-Kopf-Spendings im Vergleich zum Urlaubstourismus auf und verbreitert die touristischen Saisonen in den Frühling und den Herbst. „Wir wollen den Kongressstandort Österreich als nachhaltige Destination positionieren und auch damit weitere Kongresse nach Österreich holen. Wir gehen hier und heute mit gutem Beispiel voran: Die Österreichischen Tourismustage wurden als Green Event zertifiziert“, so Neukart.

 

„Wir stehen vor einer Vielzahl neuer Möglichkeiten im Meetingbereich. Es gilt, digitale Tools als Chance zu betrachten, denn die Grenzen zwischen der analogen und digitalen Welt verschwimmen zunehmend“, ergänzt Christian Woronka. „Um auf die Herausforderungen der aktuellen Zeit - Stichwort Kurzfristigkeit und Planbarkeit - reagieren zu können, bleiben Flexibilität und partnerschaftliche Zusammenarbeit das Gebot der Stunde. Und auch in Zukunft müssen wir als Destinationen, als Convention Bureaux gemeinsam mit unseren Partnern faire Lösungen für alle Seiten finden.“

 

(Foto: Austrian Convention Bureau)

 

www.acb.at

 

UC-M40-Panoramakamera von Maxhub erhält „Best of Show Award“

UC-M40-Panoramakamera von Maxhub erhält „Best of Show Award“

Maxhub hat für seine UC-M40-4K-Konferenzkamera nach dem Red Dot Award nun auch auf der ISE 2022 eine Auszeichnung erhalten. So konnte sich die Unified-Communication-Lösung in der Kategorie „AV Technology“ durchsetzen und wurde mit dem „Best of Show Award“ gewürdigt.

 

„Das globale Team von Maxhub ist stolz, dass sich die UC M40 auf einer der größten AV-Messen der Welt gegen die große Konkurrenz durchsetzen konnte“, kommentierte Darren Lin, General Manager, Maxhub.

 

(Foto: Maxhub)

 

www.maxhub.com

 

Top Jobangebot: Professur Veranstaltungstechnik

Top Jobangebot: Professur Veranstaltungstechnik

Die Technische Hochschule Mittelhessen gehört mit über 18.000 Studierenden zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Jetzt sucht man nach Verstärkung am Campus Gießen. Im Fachbereich Management und Kommunikation (MuK) ist eine Professur mit dem Fachgebiet Veranstaltungstechnik (insbesondere Beleuchtungstechnik/Videotechnik) zu besetzen.

Nähere Informationen gibt es hier: karriere.thm.de

Robe UK joins Albert

Robe UK joins Albert

Robe UK has joined the Albert Initiative, a UK-based BAFTA (British Academy Film & Television Arts) owned and industry run organisation which is dedicated to raising awareness and empowering professionals and companies working in film, television, commercial and other screen-based media productions to operate as sustainably as possible.

 

One of their aims is to build an accredited network of equipment suppliers, and as a lighting supplier to many rental companies active in these sectors, Robe UK appreciates the value of the Albert Initiative’s work as a broader part of the entertainment technology industry.

 

BAFTA highlights two key responsibilities in helping to reverse climate change, firstly making changes to its own working practices and Awards ceremonies - it hosts the annual BAFTA Awards celebrating the best British and international contributions to film - and to support and inspire all screen industries as they transition towards a Net-Zero future through Albert.

 

As a brand, Robe has been committed to producing and promoting more environmentally friendly professional lighting products for several years, both in the products themselves and in the production process. Supporting the Albert Initiative underscores this commitment. “It will help accelerate spreading the message about slowing and stopping climate change on multiple levels and stress the importance of productions being carbon neutral. Having information about where they can source products and technology to help achieve this goal is a vital resource”, comments Dave Whitehouse, Robe’s theatre products manager.

 

Lighting has often been a massive consumer of electricity in any production, and with the recent advances, in particular in LED technology, switching to LED light sources has enabled a dramatic reduction in the energy needed to produce similar lighting effects. Robe’s Transferable Engine (TE) LED technology - designed, developed, patented, and manufactured in the company’s own factory in Europe - is a flexible concept offering the option of having different and interchangeable LED engines in the same fixture hardware which can be quickly changed or “transferred” in 5 to 7 minutes.

 

TE puts the lighting fixture manufacturer in control of the LED engine and enables engines with different properties to be produced and fitted into the same fixture housings, prolonging the lifespan of the hardware by making it more viable and versatile. Engine properties - including longevity - enable supply and rental companies to get the most out of their LED light sources and this TE technology also addresses issues like cost, time, technological advancement, flexibility, predictable performance, and longevity. Robe’s Transferable Engines are data capturing and self-referencing, so all the engine’s performance is available. This gives the performance predictability as the engines are transferred between luminaires.

 

Key to making more sustainable lighting choices is educating and training lighting practitioners about how much the best lighting working practices - lighting on site and in the studio in an energy efficient way - are fundamental to an understanding of how carbon neutrality can better be achieved.

 

Albert is named after Albert Square, the central location for the BBC’s soap “EastEnders”, which first broadcast in 1985. The Albert footprint logo and 3-star Albert certification is prominent at the end of the “EastEnders” credits, a level achieved in 2015 and maintained consistently since then reducing the carbon footprint of the show in multiple departments and helping to bring sustainability to the screen. Albert projects include Creative Energy, Screen New Deal, Creative Offsets, Green Rider, Albert Toolkit and many others, and the Albert logo/accreditation is increasingly visible on the credits for productions including the news, documentaries, current affairs, soaps, and dramas.

 

“All of these reasons and the proactivity of the organisation in promoting the need for carbon neutrality makes Albert a great platform and service about which the whole industry should be aware”, concludes Dave Whitehouse who led the administrative process for Robe UK to become a member.

 

www.robe.cz

 

VBG gibt Tipps zur Gestaltung hybrider Meetings

Die Corona-Pandemie verändert unsere Arbeitswelt langfristig. Besprechungen über digitale Konferenztools sind dabei nicht mehr wegzudenken. Aber wie gelingen Meetings, bei denen einige Beschäftigte, Kunden oder ganze Abteilungen virtuell zugeschaltet sind, während die anderen gemeinsam im Konferenzraum sitzen? Die gesetzliche Unfallversicherung VBG (Verwaltungs-Berufsgenossenschaft) gibt in ihrem digitalen Kundenmagazin „Certo“ Tipps für produktive und motivierende hybride Meetings.

 

So sollten sich laut VBG beispielsweise Moderatorinnen und Moderatoren hybrider Meetings darüber bewusst sein, dass virtuelle Teilnehmer gesteigerte Aufmerksamkeit benötigen. Mimik oder Gestik ist bei digital Teilnehmenden weniger gut ersichtlich, daher brauche es seitens der Moderation eine gesteigerte Aufmerksamkeit. Bei Diskussionen und in Fragerunden sollten digital Teilnehmende im Zweifel zuerst berücksichtigt werden.

 

Für hybride Meetings gelte, was auch für rein virtuelle Meetings gilt: Eine vorbereitete Agenda mit klarer Struktur sollte allen Personen zugänglich gemacht werden. Teilnehmer, egal ob in Präsenz oder digital, wollten wissen, wie lange das Meeting dauert, wie es abläuft und wann es Pausen gibt. Gut strukturierte hybride Meetings punkteten laut VBG durch Abwechslung und kurze Redebeiträge.

 

Die Moderation sollte sich um regen Austausch und Interesse bemühen und dies aktiv einfordern - insbesondere von digital am Meeting Teilnehmenden. Neben der passenden Technik (Mikrofone, Lautsprecher, bewegliche Kameras) würden hybride Meetings punkten, wenn Tools zum Einsatz kommen, mit denen sich die Teilnehmer aktiv einbringen können.

 

www.vbg.de

www.certo-portal.de

 

Marx Audio feiert 500. Dolby-Atmos-Mix

Marx Audio feiert 500. Dolby-Atmos-Mix

Ein Jahr nach Öffnung des Atmos-Studios bei Marx Audio vermeldet das Berliner Tonstudio seinen fünfhundertsten Mix im immersiven Klang von Dolby Atmos Music. Mit dem Track „Among the Trees“ des in Nepal geborenen Musikers und Produzenten Sagun wurde diese Marke erreicht.

 

„Wir sind sehr stolz darauf, den Meilenstein von fünfhundert Dolby-Atmos-Mixes erreicht und für einige wunderbare Künstler produziert zu haben, darunter Nile Rodgers, Pastels, Layla, Esther Graf, Balbina, Sagun, Brillion, Ruby Red und viele mehr“, sagt Marx-Audio-CEO Marc Elsner.

 

„Der Gamechanger für uns war die Entscheidung von Apple, 3D-Audio zum zukünftigen Audio-Standard zu erklären. Musiksparten wie LoFi-Pop oder Ambient profitieren sehr von dieser Entscheidung, da diese Genres durch den Atmos-Sound erst richtig aufblühen. Wir erwarten in Zukunft einen steigenden Anspruch der Konsumenten an die Spatial-Audioproduktion“, so Elsner weiter.

 

Foto (v.l.n.r.): Das Team von Marx Audio - Szymon Smollin, Robin Brink, Marc Elsner und Florian Willuhn. (Copyright: Marx Audio)

 

www.marxaudio.de

 

Auslandsmesseprogramm 2023: Asien erneut wichtigstes Ziel

Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland werden im kommenden Jahr auf 270 Messen in 55 Ländern vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt. Als Verband der deutschen Messewirtschaft koordiniert der AUMA das Programm des Bundes, mit dem deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen Waren und Dienstleistungen auf Auslandsmessen ausstellen können. Die Liste der Messen im Auslandsmesseprogramm ist auf der AUMA-Website einzusehen.

 

Wie in den zurückliegenden Jahren schon ist China als Deutschlands wichtigster Handelspartner Schwerpunktregion mit fast sechzig geförderten Messebeteiligungen. Fast 130 sogenannte Gemeinschaftsstände des Bundes sind insgesamt in der Region Süd-Ost- und Zentralasien geplant. Außerdem wird die Beteiligung deutscher Unternehmen auf jeweils mehr als dreißig Messen in Nordamerika und Afrika unterstützt. Im Nahen und Mittleren Osten wird das Geschäfteanbahnen auf 27, in Lateinamerika auf 23 Messen gefördert. Unterstützung ist in kleinerem Maßstab ebenfalls in Europa sowie Australien möglich. Messebeteiligungen in Russland werden nicht mehr gefördert.

 

„Messen sind für den deutschen Mittelstand das wichtigste Instrument der direkten Geschäftsbeziehung“, erläutert AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier. „Selbst im Pandemie-Jahr 2021 beteiligten sich rund 2.330 deutsche Aussteller an knapp 140 geförderten Auslandsmessen. 2022 stehen noch über 250 Möglichkeiten für Gemeinschaftsbeteiligungen auf Messen im Kalender. Messen bleiben der Goldstandard im Marketing der Exportwirtschaft.“

 

Wichtige Länder im Auslandsmesseprogramm 2023 sind neben China die USA mit fast dreißig Beteiligungen, die Vereinigten Arabischen Emirate (zwanzig) sowie Indien, Japan und Mexiko mit jeweils zehn. Führendes Land in Zentralasien ist erstmals Usbekistan mit sieben Messen.

 

www.auma.de

 

Esylux richtet BIM-Portal ein

Esylux richtet BIM-Portal ein

Das neue BIM-Portal von Esylux erlaubt ab sofort den Zugriff auf die 2D- und 3D-CAD-Produktdaten aller intelligenten Automations- und Lichtlösungen des Herstellers. Das Building Information Modeling (BIM) hat sich in wenigen Jahren zu einem wesentlichen Schritt in puncto Digitalisierung der Baubranche entwickelt. Der digitale Prozess bündelt alle planungsrelevanten Informationen eines Projekts.

 

Im BIM-Portal von Esylux haben Fachplaner und Architekten Zugriff auf alle 2D- und 3D-CAD-Produktdaten des gesamten Esylux-Sortiments, aufgeteilt in Automation für Innen- und Außenbereiche, Beleuchtung für Innen- und Außenbereiche und Zubehör. Dabei können sie aus über zwanzig BIM-spezifischen Ausgabeformaten und allen dazugehörigen Versionen auswählen. Zum Beispiel für Revit, ArchiCAD, Vectorworks, Bentley, Spirit oder das Austauschformat IFC. Für einen höheren Detaillierungsgrad werden alle Produktmodelle derzeit außerdem kontinuierlich auf LOD 350 optimiert.

 

Nutzer finden das BIM-Portal im Service-Bereich der Esylux-Website. Eine Sammelkorbfunktion ermöglicht dort bei Bedarf einen produkteübergreifenden Download. Zusätzlich besteht die Option, ein Datenblatt als PDF-Dokument für Dokumentationszwecke zu exportieren. Alternativ lassen sich die individuellen BIM-Daten einzelner Komponenten auch im Produktbereich der Website abrufen. Wer in anderen BIM-Portalen nach Esylux-Produktdaten sucht, wird dort ebenfalls fündig: Zusätzlich stehen diese ab sofort in knapp einhundert externen Portalen und vertikalen Marktplätzen bereit.

 

(Foto: Esylux)

 

www.esylux.com

 

ACS zukünftig unter dem Dach von Pan Acoustics

ACS zukünftig unter dem Dach von Pan Acoustics

Die Pan Acoustics GmbH und Acoustic Control Systems BV (ACS) geben bekannt, nach einer bereits zwei Jahrzehnte umfassenden Kooperation die Kräfte künftig zu bündeln. So wird ACS, niederländischer Spezialist für Raumakustiksysteme, ab sofort unter dem Dach von Pan Acoustics agieren. Die beiden Unternehmen wollen fortan eng zusammenarbeiten und - wo möglich - als ein Team wirken.

 

„Nun fügt sich das Know-how beider Firmen zusammen. Wir freuen uns auf zahlreiche Synergien in der vertrieblichen Zusammenarbeit und der Entwicklung neuer Produkte“, kommentiert Udo Borgmann, CEO, Gründer und Inhaber von Pan Acoustics. „Gemeinsam verbinden wir das Ziel, unsere Kunden im Bereich der Installations-, Theater- und Kulturbetriebe jetzt noch besser mit ganzheitlichen Lösungen zu beraten und diese in der Umsetzung zu unterstützen“, ergänzt At van den Heuvel, Technical Director bei ACS.

 

Für ACS-Bestandskunden ändert sich nichts, Standort und alle Arbeitsplätze von ACS bleiben erhalten. Alle Produkte sollen bei Pan Acoustics in Wolfenbüttel designt, entwickelt und hergestellt werden.

 

(Foto: Pan Acoustics/ACS)

 

www.pan-acoustics.de

 

Österreichische Frequenz-Allianz fordert langfristige Absicherung des Rundfunkspektrums

Österreichische Frequenz-Allianz fordert langfristige Absicherung des Rundfunkspektrums
Österreichische Frequenz-Allianz fordert langfristige Absicherung des Rundfunkspektrums

Die politische Meinungsbildung für die Weltfunkkonferenz (World Radiocommunication Conference, kurz WRC) im November 2023 ist europaweit und nun auch in Österreich in vollem Gange. Dort wird unter anderem über die künftige Nutzung des Frequenzspektrums im Bereich von 470 bis 694 MHz, das sogenannte Sub-700 oder UHF-Spektrum, über 2030 hinaus diskutiert und entschieden werden.

 

Dieser Frequenzbereich ist der - nach der erfolgten Umwidmung von zwei Teilbereichen des bisherigen Rundfunkspektrums für den Mobilfunk - verbliebene Rest des UHF-Spektrums, in dem das terrestrische Fernsehen verbreitet sowie Theater, Opernhäuser und Veranstaltungsbühnen drahtlose Funkmikrofone und andere PMSE-Produktionsmittel störungsfrei einsetzen können.

 

Seit sechzig Jahren nutzen Rundfunk und Kultur das UHF-Spektrum in technologischer Symbiose effizient und störungsfrei. Für die weitere Aufteilung dieses Spektrums für zusätzliche Nutzungsszenarien wie den Mobilfunk ist langfristig keine technologische Lösung in Sicht. Im Gegenteil: Der Mobilfunk kann Frequenzen aus physikalischen Gründen nur allein nutzen, sodass sie Rundfunk und Kultur nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Die terrestrische Rundfunkverbreitung sei dadurch akut gefährdet, warnt eine neu gegründete österreichische Allianz aus TV-, Radio- und Kulturveranstaltern: „Die betroffenen Branchen haben keinen Frequenzspielraum mehr, weshalb unsere Forderung nach einer langfristig abgesicherten, exklusiven Nutzung des Rundfunkspektrums alternativlos ist“, erklärt Mag. Michael Wagenhofer, Geschäftsführer der Österreichischen Rundfunksender (ORS) und Sprecher der Allianz.

 

Öffentlich-rechtlicher und privater Rundfunk brauchen das UHF-Spektrum, damit ihre Programmangebote kostengünstig, einfach und somit niederschwellig terrestrisch übertragen werden können. „Radio und Fernsehen sind die am stärksten genutzten Medien, denen die Menschen in Österreich zudem das größte Vertrauen entgegenbringen. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk im Speziellen muss seiner medienpolitischen Verpflichtung zur Versorgung der Bevölkerung, insbesondere in Zeiten von zunehmenden Umweltkatastrophen, Gesundheitskrisen oder geopolitischen Konflikten, nachkommen können. Dazu gehört Infrastruktursouveränität über ein terrestrisches Sendernetz“, betont Dr. Harald Kräuter, Direktor für Technik und Digitalisierung des Österreichischen Rundfunks (ORF).

 

Dipl. Kffr. Corinna Drumm, Geschäftsführerin des Verbands Österreichischer Privatsender (VÖP), ergänzt: „Zusätzlich zur linearen Nutzung werden Audio- und Bewegtbildinhalte immer häufiger auch auf mobilen Endgeräten genutzt. Dies gilt vor allem für Echtzeit-Content, ebenso wie für gesellschaftspolitische Inhalte oder regionales Österreich-Programm. Diese Inhalte wollen wir auch weiterhin möglichst effizient via Broadcast - also ‘one-to-many’ - zu unseren Hörerinnen und Seherinnen bringen. Dafür benötigen wir auch in Zukunft das UHF-Spektrum. Andernfalls droht der Verlust von Angebotsvielfalt und Medienqualität - zum Schaden unserer Demokratie.“

 

„Vielen ist nicht bewusst, dass unzählige Funkmikrofone und andere drahtlose Geräte wie In-Ear- oder Talkback-Systeme in der Medienproduktion intensiv im UHF-Spektrum betrieben werden. Der Vorteil des UHF-Spektrums liegt darin, dass die Funkwellen Bühnenaufbauten durchdringen können und es während eines Auftrittes keinen störenden Körpereinfluss gibt. Nur mit dem UHF-Spektrum sind Konzerttourneen durch Europa mit dem eigenen Tonequipment möglich“, erklärt Mag. Othmar Stoss, der als Präsident der Österreichischen Theatertechnischen Gesellschaft (OETHG) rund dreihundert Mitglieder aus der Kultur- und Eventbranche vertritt. Betroffen wären auch Messeveranstalter, Sportstätten oder Universitäten mit ihren Hörsälen.

 

„Ohne die vielen Mikrofone in unseren Theatern und Kulturbühnen sind kulturelle Produktionen nicht denkbar. Dazu gehören auch die Rundfunkübertragungen, die Kulturgenuss all jenen Menschen ermöglichen, die nicht live dabei sein können oder wollen“, meint Cay Stefan Urbanek, kaufmännischer Direktor des Volkstheaters Wien. „Die möglichen Kosten für einen Systemwechsel durch eine Umwidmung der Rundfunkfrequenzen allein für die Kulturbetriebe in Österreich wären enorm und würden eine dauerhafte Belastung für die kulturellen Angebote bedeuten. Ich appelliere an die Politik, dies zu berücksichtigen.“ Laut Kreativwirtschaft Austria kommen allein die Darstellende Kunst, die Musikwirtschaft, Radio- und TV sowie die Filmwirtschaft auf eine jährliche Wertschöpfung von rund drei Milliarden Euro. Ebenfalls betroffen seien unzählige kleine Veranstalter, von Gottesdiensten in Kirchen bis zu den Schultheatern in den Regionen.

 

Aus Sicht der betroffenen Branchen ist eine auch nur teilweise Änderung der Zuweisung der UHF-Frequenzen für keinen anderen Nutzer technologisch oder frequenzökonomisch erforderlich. Eine gemeinsame Nutzung des UHF-Bands durch Mobilfunk, Rundfunk und Kultur ist physikalisch nicht realisierbar. Der wirtschaftliche, demokratie- und kulturpolitische Schaden hingegen wäre enorm. Die Allianz der TV-, Radio- und Kulturveranstalter fordert daher die österreichische Bundesregierung auf, sich bei der Europäischen Kommission im Hinblick auf die WRC23 dafür einzusetzen, dass das UHF-Spektrum langfristig und exklusiv dem terrestrischen Rundfunk und der Kultur vorbehalten bleibt.

 

Das Gruppenfoto zeigt die Branchenvertreter am Podium (v.l.n.r.): Michael Wagenhofer (ORS), Harald Kräuter (ORF), Corinna Drumm (VÖP), Othmar Stoss (OETHG) und Daniel Serafin (Oper St. Margarethen). (Foto-Copyrights: ORS/Michael Sazel Fotograf)

 

www.ors.at/frequenzallianz

 

T-Spec and SSP invest in Alcons

T-Spec and SSP invest in Alcons
T-Spec and SSP invest in Alcons

Japanese PA companies T-Spec and SSP have both invested in the LR7 micro line array from Alcons Audio. T-Spec founder Toshikuni Hashimoto purchased eight LR7/90 micro line-arrays, two LR7/120 micro line arrays, four LR7B 12’’ micro line array bass units, two BF181mkII 18’’ compact subwoofers, four VR8 8’’ compact versatile pro-ribbon monitors, four VR12 12’’ mid-size versatile pro-ribbon monitors and two Sentinel 10.

 

Makoto Goto, who established SSP Inc. in 2006, purchased an Alcons system comprising ten LR7/90 micro line-arrays and two LR7/120 units, four BF151mkII 15’’ compact subwoofers, a VR8 and VR8M monitor for monitoring and two Sentinel10 4 x 2,5 kW amplified loudspeaker controllers.

 

Pictured: Makoto Goto, President Sound Engineer SSP Inc. Japan; Toshikuni Hashimoto, President Sound Engineer T-Spec. (Photos: Alcons Audio/SSP/T-Spec)

 

www.alconsaudio.com

 

Capricorn Events übernimmt Event-Location im Schloss Öhringen

Capricorn Events übernimmt Event-Location im Schloss Öhringen

Die Veranstaltungsagentur Capricorn Events ist Veranstalter der sechs jährlich in ganz Deutschland stattfindenden Locations-Messen sowie weiterer regionaler Branchen-Events. Während der Corona-Pandemie haben Inhaberin Nicole Stegmann und ihr Team neue angepasste Formate entwickelt, etwa Online-Angebote. So finden seit 2020 alle Präsenzmessen auch hybrid im digitalen Livestream und in der eigenen virtuellen Erlebniswelt Vilocx statt.

 

2021 wurde das neue Netzwerkformat Locations MICE Selection eingeführt, das mit FamTrip und Get Together die MICE-Vielfalt der Regionen unterstützen und Genuss, Kultur und Live-Ausstellungen bieten soll. Ab Mai 2022 erweitert die Agentur ihr Angebot nun mit dem Betrieb der eigenen Event-Location „Louise“ im Schloss Öhringen in der Tagungsregion Hohenlohe. Nicole und Martin Stegmann wollen neben einem klassischen Kaffeehaus den ganzen Tag über mit einem Angebot an Speisen und Getränken neue Akzente setzen.

 

Das Café-Bar-Lounge-Konzept umfasst den Innenbereich des Schlosses sowie den Hofgarten. „Ich freue mich, dass wir den neuen gastronomischen Weg ausbauen dürfen“, sagt die Inhaberin. Durch die konzeptionellen Veränderungen werde ein Ort zwischen Tradition und Moderne geschaffen, der auch neue Zielgruppen in die Große Kreisstadt locken und der städtischen Tourismus- und Marketing-Offensive gerecht werden soll.

 

Die Event-Location im Herzen Öhringens bietet diverse Möglichkeiten für Veranstaltungen. Die Räumlichkeiten können unter anderem für Seminare, Workshops, Firmenevents, Hochzeiten, Geburtstage oder Networking-Events genutzt werden.

 

(Foto: CE/Stegmann)

 

www.locations-messe.de

 

Werkstation kündigt Neuausrichtung an

Werkstation kündigt Neuausrichtung an
Werkstation kündigt Neuausrichtung an

Seit fast dreißig Jahren ist die in Besigheim ansässige Firma Werkstation im Bereich Kioskterminals und Digital Signage tätig. Zum Produktportfolio gehören sowohl Hard- als auch Softwarelösungen. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde der Produktumfang um spezielle Desinfektionsmittelspender und Luftreiniger erweitert. Nun soll laut Geschäftsführer Frank Nägele eine Neuausrichtung und eine Neuaufstellung des Unternehmens erfolgen.

 

„Ich habe viel Herzblut, Energie und Leidenschaft in die Werkstation investiert“, erläutert Nägele. Aber die Werkstation habe auch Fehler gemacht - „gar nicht mal so wenige“, wie Nägele zugibt. „Doch das gehört definitiv auch dazu“, sagt er. „Und wir haben deutlich mehr richtig als falsch gemacht.“

 

Im Jahr 2020 seien der Werkstation aufgrund der Corona-Krise nahezu alle Neu-Aufträge weggebrochen und bestehende Aufträge „einfach storniert“ worden. „Aber ‘Kopf in Sand’ war für uns keine Option. Nach einer kurzen Zeit des gelähmten Schreckens hat die Werkstation nach neuen Ideen gesucht“, führt Nägele aus. Diese wurden im Bereich der Desinfektionsmittelspenderhalterungen und später auch bei der Entwicklung und dem Vertrieb von Luftreinigern gefunden.

 

Damit konnten ein Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie geleistet und die Arbeitsplätze bei der Werkstation gesichert werden. Im Jahr 2021 erzielte das Unternehmen eines seiner besten Ergebnisse. „Der Vertrieb der Desinfektionsprodukte war aber nicht so zeit- und beratungsintensiv wie der unserer Hauptprodukte“, sagt Nägele. „Daher fand ich während der Pandemie die Zeit, meinen langgehegten Traum, den Bau eines kleinen Dorfes, zu realisieren“.

 

Nägele restaurierte innerhalb der letzten zwei Jahre ein altes Wohnhaus und stellte ein neues Wohnhaus in Holzständerbauweise daneben. Ein kleiner Dorfplatz komplettierte das Projekt. „In all dieser Schaffenszeit hatte ich Gelegenheit, über meine und über die Zukunft der Werkstation nachzudenken“, so Nägele. „Ich habe gespürt, dass sich etwas ändern wird - bei mir und bei der Firma“.

 

Die erste Änderung betrifft die Sparte der Desinfektionsprodukte. „Um unsere Hauptprodukte besser betreuen und weiterentwickeln zu können, werden wir uns von diesem Bereich trennen“, kündigt Nägele an. „Er hat uns gut durch diese Zeit gebracht, und es ist mir auch wichtig, dass diese Sparte in gute Hände kommt, damit unsere Bestandskunden sowie die jeden Tag dazukommenden Neukunden weiter bestens betreut werden.“ Daher werde hier ein zuverlässiger Partner gesucht, der diesen Bereich komplett übernimmt. Bis zum Herbst, in dem möglicherweise eine weitere Corona-Welle droht, soll diese Übernahme abgeschlossen sein.

 

Die zweite Änderung betrifft Frank Nägele selbst. „Ich habe jetzt knapp dreißig Jahre die Geschicke der Werkstation gelenkt“, sagt er. „Und ich hatte großen Spaß daran und habe das vorwiegend auch ganz gut gemacht.“ Jetzt aber verspüre er den Wunsch, in die zweite Reihe zu treten. Die Werkstation habe einen „sehr guten Markenwert durch langjährige und vertrauensvolle Kundenverbindungen und knapp 12.000 Kunden- und Interessentendaten.“

 

Dies ließe sich seiner Ansicht nach noch steigern: „In der Vergangenheit haben wir nicht selten Aufträge abgelehnt, weil wir die angefragten Leistungen nicht erbringen konnten. Dazu gehörten zum Beispiel sehr große Stückzahlen, Outdoorprodukte, digitale Türschilder, komplexe Softwareprojekte sowie digitale Schwarze Bretter für Unternehmen oder auch für Schulen.“ Diese Anfragen seien bisher oft an Mitbewerber weitergeleitet worden.

 

„Wir hätten in manchen der zurückliegenden Jahre sicher den doppelten Umsatz machen können, aber das wollte ich nicht“, betont Nägele. „Denn das wäre immer auch mit einer höheren Investition an Lebenszeit einhergegangen - und Lebensqualität, also auch Freizeit an sich, war mir wichtiger“. Seine Gedanken zu diesem und weiteren Themen arbeitet Nägele auch in einem Tagebuch auf, das online unter www.werkstation.de/tagebuch zu finden ist.

 

Fotos: Frank Nägele und sein „Dorfprojekt“. (Copyright: Werkstation GmbH)

 

www.werkstation.de

www.desinfektionspunkt.de