Business News

Business News Schlagzeilen

Top Jobangebot: Professur Veranstaltungstechnik

13/05/2022

Arri unterstützt Menschen aus der Ukraine mit finanzieller und persönlicher Hilfe

07/04/2022

VBG erhebt Beitragsvorschüsse

05/04/2022

VTFF unterstützt Job-Initiative für Geflüchtete aus der Ukraine

05/04/2022

Epson und Lang AG vertiefen Kooperation

04/04/2022

Degefest-Tagungsstättenprüfung: Keine Lizenzgebühren für Mitgliedsunternehmen

04/04/2022

Dolby-Tonmeister David Ziegler für den Grammy nominiert

30/03/2022

Corona: FAMA fordert verlässlichen Rechtsrahmen für Messen

24/03/2022

LMP Lichttechnik vertreibt neue Marke My Method

23/03/2022

Neustart Kultur: 400 Musikclub-Förderungen und neue Antragsrunde

23/03/2022

AES announces new AES75 standard for loudspeaker measurement

22/03/2022

Corona: Messewirtschafts-Chef Harting fordert einheitliche Regeln

16/03/2022

Erstversorgungszentrum für Ukraine-Geflüchtete in der Messe Frankfurt

10/03/2022

Vakante Ausbildungsplätze bei der Poolgroup

05/03/2022

Sennheiser legt Fokus auf professionelles Audio-Geschäft

02/03/2022

Kulturveranstalter bekunden Solidarität mit der Ukraine

28/02/2022

Wirkung.live eröffnet neuen Standort in Boxberg

26/02/2022

Ayrton und Lightpower beenden Partnerschaft

21/02/2022

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft sieht erheblichen Klärungsbedarf

17/02/2022

Corona: Forum Musikwirtschaft begrüßt weitere Hilfen für Musikverlage

15/02/2022

„Die Verantwortung des Auftraggebers in der Veranstaltungsbranche“-Webinar von VBG und VPLT am 23. März

15/02/2022

Corona: Deutscher Eventverband und Initiative der Veranstaltungswirtschaft kritisieren Hilfskürzungen

10/02/2022

Corona: Veranstaltungsbranche fordert sofortige Öffnungsperspektive und Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

08/02/2022

Thomas Riedel investiert in Sportdeutschland.TV

27/01/2022

Neue Fairpflichtet-Homepage gestartet

27/01/2022

Top Jobangebot: Professur Veranstaltungstechnik

Top Jobangebot: Professur Veranstaltungstechnik

Die Technische Hochschule Mittelhessen gehört mit über 18.000 Studierenden zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Jetzt sucht man nach Verstärkung am Campus Gießen. Im Fachbereich Management und Kommunikation (MuK) ist eine Professur mit dem Fachgebiet Veranstaltungstechnik (insbesondere Beleuchtungstechnik/Videotechnik) zu besetzen.

Nähere Informationen gibt es hier: karriere.thm.de

Arri unterstützt Menschen aus der Ukraine mit finanzieller und persönlicher Hilfe

Arri unterstützt Menschen aus der Ukraine mit finanzieller und persönlicher Hilfe

Mit der Firmenzentrale in München und zahlreichen Niederlassungen in Europa liegt der Krieg in der Ukraine für das weltweit tätige Filmtechnikunternehmen Arri quasi direkt vor der Haustür. „Wir bei Arri verurteilen jegliche kriegerische Aktivitäten und fühlen uns verpflichtet, den Menschen in der Ukraine sowohl finanziell als auch praktisch zu helfen“, sagt Dr. Matthias Erb, Vorstandsvorsitzender von Arri.

 

Als Sofortmaßnahme spendete Arri 50.000 Euro an die Aktion „Solidarität Ukraine“ der Stadt München. Dieses Spendenkonto wurde ausschließlich für humanitäre Zwecke eingerichtet. Die ukrainische Hauptstadt Kiew zählt seit 1986 zu den Partnerstädten Münchens. Die Spende von Arri hilft bei der Finanzierung von Krankenwagen, mit denen Kriegsopfer in Kiew versorgt werden. Die Fahrzeuge werden momentan mit Medikamenten und medizinischen Geräten ausgestattet.

 

Anlässlich der Spende besuchte Verena Dietl, Dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München, die Zentrale von Arri in der Parkstadt Schwabing. Bei diesem Treffen überreichten die Vorstände Dr. Matthias Erb und Dr. Michael Neuhäuser einen symbolischen Spendenscheck über 50.000 Euro.

 

Um die Folgen der Ukraine-Krise zu lindern, leistet Arri neben finanzieller Unterstützung freiwillige Arbeit. Damit die internen Aktivitäten besser organisiert werden können, gründete der Arri-Vorstand eine Ukraine-Task-Force. Diese interdisziplinäre und interkulturelle Gruppe von in Deutschland ansässigen Mitarbeitern - darunter auch Bürgerinnen und Bürger der Ukraine und der Russischen Föderation - trifft sich regelmäßig, um die Situation zu bewerten und Maßnahmen festzulegen, mit denen Arri humanitäre Hilfe leisten kann.

 

Die Arri-Ukraine-Task-Force steht in Kontakt mit Münchner Hilfsorganisationen. Außerdem arbeitet die Gruppe an weiteren Unterstützungsmaßnahmen seitens Arri. Dazu gehört der Arri Charity Day, bei dem das Unternehmen Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit freistellt, um lokale Organisationen oder auch Schulen zu unterstützen, die sich für Flüchtende aus der Ukraine einsetzen. Darüber hinaus engagieren sich Mitarbeiter von Arri ehrenamtlich, um nach Deutschland Geflüchteten praktisch und zeitnah zu helfen - von der Hilfe als Übersetzer an deutschen Bahnhöfen über die Unterstützung lokaler Organisationen mit Personal und Ausrüstung bis hin zur Unterbringung von Geflüchteten in ihren Wohnungen. „Wir erwarten, dass die Krise in der Ukraine eher ein Marathon als ein Sprint wird“, erläutert Kostyantyn Bobrovskyy von Arris Ukraine-Task-Force. „Wir werden so lange helfen, wie es nötig ist.“

 

Foto (v.l.n.r.): Dr. Matthias Erb, Verena Dietl, Dr. Michael Neuhäuser. (Copyright: Arri)

 

www.arri.com

 

VBG erhebt Beitragsvorschüsse

Mit Beginn des Jahres 2022 ist die gesetzliche Unfallversicherung VBG zur Vorschusserhebung ihrer Mitgliedsbeiträge übergegangen. Unternehmen mit einem Beitrag ab 5.000 Euro pro Jahr zahlen nun in vier Abschlägen, von denen der erste immer am 15. Februar fällig wird. Die weiteren Zahlungen stehen anschließend am jeweils 15. Mai, August und November des Jahres an.

 

Für Unternehmen mit einem geringeren Beitrag ändert sich nichts: Die Zahlung ist hier weiterhin in einer Summe fällig, jeweils am 15. Mai eines Jahres. Die Verrechnung der gezahlten Vorschüsse erfolgt mit dem Beitragsbescheid im April des folgenden Jahres. Alle Mitgliedsunternehmen der VBG sollen in Kürze ihre Bescheide über den Beitragsvorschuss 2022 erhalten.

 

Der Beitrag 2021 wird durch die Umstellung des Verfahrens nicht erhoben. Damit gibt es keine Doppelbelastung der Mitgliedsunternehmen. Die Erhebung von Beitragsvorschüssen ist ein gängiges Verfahren, das zahlreiche Berufsgenossenschaften bereits durchführen.

 

Die VBG finanziert mit dem Beitrag ihrer Mitgliedsunternehmen die Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Rehabilitation und Entschädigung. Sie erwirtschaftet keine Gewinne.

 

www.vbg.de

 

VTFF unterstützt Job-Initiative für Geflüchtete aus der Ukraine

VTFF unterstützt Job-Initiative für Geflüchtete aus der Ukraine

Der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen (VTFF) unterstützt das Jobportal New-Start.Media für Flüchtlinge aus der Ukraine. Die Mitglieder des VTFF werden entsprechende Jobangebote in das Portal einstellen können.

 

Die Plattform wurde von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften der Kultur-, Film- und Medienbranche gemeinsam mit der Jobnet AG eingerichtet. Es soll ukrainischen Flüchtlingen in Deutschland eine berufliche Perspektive eröffnen.

 

Das Jobportal richtet sich mehrsprachig (Ukrainisch, Deutsch, Englisch, Russisch) an Geflüchtete, die der Krieg in der Ukraine zu einem Exil-Leben nach Deutschland führt. Als Angebot praktischer Solidarität mit den Geflüchteten werden auf einer Portalseite Kultur-, Film- und Medienschaffenden offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zentral angeboten.

 

Bereits zu Beginn stehen im deutschen Arbeitsmarkt der Branchen knapp 50.000 Stellen offen, nach dem Start von New-Start.Media werden von den Netzwerk-Mitgliedern laufend weitere Jobs hinzukommen. Teilweise werden sich diese ganz speziell an Geflüchtete richten.

 

„Der VTFF und seine Mitglieder unterstützen aus vollem Herzen diese Initiative, die den nach Deutschland vor dem russischen Angriffskrieg geflohenen Ukrainerinnen und Ukrainern zumindest eine berufliche Perspektive bietet“, erklärt VTFF-Geschäftsführer Achim Rohnke (Foto). Die rund fünfzig Mitgliedsunternehmen des Verbandes böten nach seinen Angaben eine große Bandbreite an technischen und kreativen Berufen in der Fernseh- und Filmwirtschaft.

 

Das Jobportal, an dem auch Mitarbeiter der Jobnet AG in den belagerten Städten Kiew oder Lwiw mitgearbeitet haben, soll neben den Stellenangeboten demnächst durch zusätzliche Funktionen wie Community-Seiten und das Angebot von Basis-Sprachkursen ergänzt werden.

 

Netzwerkmitglieder sind die ARD, der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverlage (BDZV), die Deutsche Orchester-Vereinigung (DOV), der Deutsche Bühnenverein, der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), der Bundesverband Schauspiel (BFFS), das Deutschlandradio, die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA), die Jobnet AG, die Produzentenallianz, Reporter ohne Grenzen (RSF), der Tarifverband Privater Rundfunk (TPR), der Medienverband der freien Presse (MVFP), die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di), der Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen (VTFF) und das ZDF.

 

(Foto: Agency People Image/Michael Tinnefeld)

 

www.vtff.de

 

Epson und Lang AG vertiefen Kooperation

Epson und Lang AG vertiefen Kooperation
Epson und Lang AG vertiefen Kooperation

Die Lang AG, Dienstleister für professionelle Videoanwendungen, hat 100 Stück der neuen Epson-Laserprojektoren EB-PU2220 geordert. Der Roll-out der Geräte wird Ende Mai 2022 beginnen.

 

„Die neuen Epson-Geräte eignen sich sehr gut für den Vermiet- und Installationsbereich. Einer ihrer besonderen Vorteile ist ihre Kompatibilität mit bereits vorhandenen Objektiven“, kommentiert Tobias Lang, Vorstand der Lang AG. Epson und die Lang AG arbeiten seit vielen Jahren im Bereich Rental & Staging sowie in großen Projekten der Festinstallationen zusammen.

 

(Fotos: Epson Deutschland GmbH)

 

www.epson.de

 

Degefest-Tagungsstättenprüfung: Keine Lizenzgebühren für Mitgliedsunternehmen

Degefest-Tagungsstättenprüfung: Keine Lizenzgebühren für Mitgliedsunternehmen

Seit 1996 steht das Degefest-Gütesiegel für ausgezeichnete Tagungsqualität in den geprüften Veranstaltungshäusern. Das Siegel soll dem Veranstaltungshaus, aber auch Veranstaltern eine sichere Bestätigung und Orientierung als hochwertige Tagungsstätte bieten.

 

Nach zwei Jahren Corona-Krise verstetigen sich einige Trends in unserer Branche, wie beispielsweise die zunehmende Digitalisierung, Prozessoptimierung und der Kundenwunsch nach einer hochwertigen Ausstattung in Tagungsstätten. Die Degefest-Kongress- und Tagungsstättenprüfung definiert hierzu die Standards, dient dem Benchmarking sowie der Weiterentwicklung und soll das Qualitätsbewusstsein bei den Mitarbeitern fördern.

 

Der Vorstand des Degefest e.V. hat nun beschlossen, dass zukünftig und dauerhaft für alle geprüften Mitgliedsunternehmen die Lizenzgebühren der Zertifizierung komplett entfallen. Diese Mehrleistung des Verbandes erfolgt im Rahmen der bestehenden Mitgliedsbeiträge. Für Degefest-Mitglieder fallen lediglich die Kosten des Prüfers an. Für die Vor- und Nachbereitungen sowie einen Prüfungstag vor Ort werden daher 600 Euro netto berechnet. Etwaige Reisekosten des Prüfers sind darin nicht enthalten. In den Prüfungskosten sind bis zu acht Tagungsräume inkludiert; jeder weitere Raum wird mit 40 Euro berechnet.

 

Alle Informationen zur Prüfung können unter https://degefest-pruefung.de abgerufen werden. Terminanfragen nimmt die Degefest-Geschäftsstelle entgegen.

 

www.degefest.de

 

Dolby-Tonmeister David Ziegler für den Grammy nominiert

Dolby-Tonmeister David Ziegler für den Grammy nominiert

Am 3. April 2022 werden in Las Vegas die 64. Grammy Awards verliehen. In 86 Kategorien werden Künstler, Produzenten und weitere Akteure des internationalen Musikgeschäfts für ihr Schaffen im vergangenen Jahr geehrt, darunter Dolby-Tonmeister David Ziegler.

 

Zusammen mit dem Team um Fritz Hilpert von den Elektronik-Pionieren Kraftwerk (Immersive Mix Engineer), Jason Banks (Immersive Mastering Engineer) und Tom Ammerman (Immersive Producer) hat Ziegler das Album „Dear Future Self“ von Booka Shade im 3D-Audio-Format Dolby Atmos abgemischt.

 

Das Album war bereits für die 63. Grammy Awards in der Kategorie „Best Immersive Audio Album“ nominiert, aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Verleihung im letzten Jahr jedoch verschoben.

 

(Foto: Dolby Laboratories)

 

www.dolby.com

 

Corona: FAMA fordert verlässlichen Rechtsrahmen für Messen

Die von der Corona-Pandemie ausgelöste Krise der Messewirtschaft zeigt epochale Ausmaße: 85 Prozent weniger Besucher und Aussteller meldet der Messeverband AUMA allein für 2021. Weniger als ein Drittel der geplanten Messen konnten demnach 2021 durchgeführt werden. Auf siebzig Prozent werden die Umsatzeinbußen der Messeveranstalter beziffert.

 

Laut einer Studie des Weltmesseverbands UFI ist Deutschland weltweit der einzige maßgebliche Messeplatz, der 2021 noch größere Einbußen hinnehmen musste als im ersten Krisenjahr 2020. Und für 2022 wurden aufgrund der Restriktionen erneut über 100 Messen verschoben oder abgesagt.

 

Der Fachverband Messen und Ausstellungen e.V. (FAMA) fordert die Politik deshalb auf, einen verlässlichen Rechtsrahmen für Messen - insbesondere für den Winter 2022/2023 - zu schaffen. Denn Messen seien sicher, die Messemacher gut vorbereitet, und die Märkte warteten auf ihre Marktplätze.

 

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) tritt ebenfalls für einen vorausschauenden Umgang mit der Pandemie ein und plädiert dafür, auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger zu vertrauen. „Unsere Betriebe und ihre Beschäftigten verdienen das Vertrauen der Politik in ihr verantwortungsvolles Verhalten“, sagt Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer. „Das erscheint mir umso gerechtfertigter, als sie schon seit langem die erforderlichen hygienischen Auflagen korrekt umsetzen.“

 

Gerade mit Blick auf den kommenden Winter und möglicherweise wieder ansteigende Infektionszahlen weist Wollseifer, der auch Mitglied im Vorstand des Messeverbands AUMA ist, darauf hin, welch große Bedeutung in den nächsten Monaten Messen für Handwerksbetriebe und ihre Geschäftstätigkeit haben: „Im Handwerk dominieren klein- und mittelständische Betriebe, für die Messen eine unersetzliche Kommunikations-, Informations- und Vertriebsplattform darstellen.“

 

Darüber hinaus seien Messen für das Handwerk auch insofern sehr bedeutsam, als Handwerksbetriebe etwa in Form von Messe- und Ladenbauern, Elektronikern und anderen Dienstleistern als wichtiger Zulieferer der Messewirtschaft fungieren. „Volatile Lieferketten und technischer Fortschritt sind Herausforderungen, die eine vernetzte Kommunikation und lebendigen Austausch, wie ihn nur Messen bieten können, unbedingt erforderlich machen“, so Wollseifer.

 

Der Präsident des DEHOGA-Bundesverbands, Guido Zöllick, betont die Bedeutung von Messen für Hotellerie und Gastronomie: „Das erste Quartal 2022 bringt erneut coronabedingte Messeabsagen mit sich. Auch für Hotellerie und Gastronomie vor Ort bedeuten die Absagen von Messen und Kongressen herbe Einbußen durch ausbleibende gute Gäste. Jetzt kommt es darauf an, dass die Politik frühzeitig Vorsorge trifft, damit im Herbst nicht erneute Beschränkungen auf unsere Branche zukommen.“

 

Auch das Forum Veranstaltungswirtschaft, eine Allianz sechs maßgeblicher Verbände der Veranstaltungsbranche, erwartet, dass alle Beschränkungen öffentlicher Veranstaltungen sofort wegfallen. „Bereits seit Beginn der Corona-Krise fordern wir eine verbindliche Exit-Strategie“, sagt Helge Leinemann, Vorstandsvorsitzender des Verbandes für Medien- und Veranstaltungstechnik e.V. (VPLT). „Ohne eine solche praxisnahe Öffnungsperspektive ist es uns nicht möglich, Events mit ihren langen Vorlaufzeiten zuverlässig zu planen und betriebswirtschaftlich solide umzusetzen.“

 

„Jeden Tag blutet unsere Branche wirtschaftlich weiter aus“, so Leinemann weiter. „Nach wie vor brauchen wir deshalb ein spezifisches Sonderprogramm, sonst waren bisherige Hilfen vergeblich. Und vor allem wollen wir wieder uneingeschränkt arbeiten.“ Es bestünde sonst die Gefahr, dass Deutschland einen bedeutenden Wirtschaftszweig, der 2019 noch zu den Top-Märkten zählte, verlöre. „Während die Eventbranche im Ausland mit ihren internationalen Veranstaltungen längst wieder erfolgreich durchstartet, scheitert hierzulande ein Neustart an der Wiedereröffnung. Als wären die erheblichen Verluste der vergangenen zwei Jahre nicht schon genug, verlieren unsere Firmen nun auch noch den Anschluss im weltweiten Wettbewerb und damit in Zukunft noch mehr Arbeitsplätze und wichtige Fachkräfte.“

 

Obwohl die vielfach im Fachverband Messen und Ausstellungen (FAMA) organisierten privaten Messeveranstalter besonders von der Krise betroffen sind, zeigen sie doch Zuversicht: „Wir stehen mit unseren Messen in den Startlöchern. Seit Monaten halten wir unter schwierigsten Bedingungen Kontakt zu unseren Kunden und planen den Restart unserer gerade für die mittelständische Wirtschaft so bedeutsamen Branchenplattformen“, erläutert Henning Könicke, Vorsitzender des FAMA und Geschäftsführer des Nürnberger Messeveranstalters AFAG. „Messen sind nicht nur unverzichtbare Begegnungsstätten und Marktplätze, sie sind auch ausgesprochen sicher. Die Platzverhältnisse sind großzügig und die Hygienebedingungen durch namentliche Registrierung und leistungsfähige Belüftung optimal.“

 

Könicke fordert daher im Namen des FAMA einen verlässlichen Rechtsrahmen, der Messen im ganzen Jahr 2022 und darüber hinaus ohne implizite oder explizite Einschränkungen möglich macht. Die Veranstaltungs- und Hospitality-Wirtschaft habe in den letzten zwei Jahren viel Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Einfallsreichtum bewiesen. Jetzt sei es an der Politik, verlässliche Perspektiven zu schaffen, damit diese Branchen und ihre Belegschaft wieder zum Wohle der Allgemeinheit tätig werden können.

 

Neben der Bedeutung verlängerter Überbrückungshilfen für die am stärksten betroffenen Branchen kommt es laut Könicke jetzt gerade auf starke Symbole und solidarische Unterstützung an: Politiker sollten sich auf Messen zeigen und damit ihr Interesse an den Problemen der Wirtschaft öffentlich dokumentieren; öffentliche Institutionen und Körperschaften sollten ihre geplanten Messeauftritte nicht in Frage stellen und stattdessen mit gutem Beispiel vorangehen; Bund und Länder sollten Fördermittel auch für inländische Messebeteiligungen bereitstellen.

 

Zudem müsse Klarheit geschaffen werden, dass bei neuen Infektionswellen Messen als sichere Begegnungsplattformen offengehalten werden. Diese Planungssicherheit ist nach Ansicht Könickes für alle Beteiligten - Veranstalter, Aussteller, Besucher und Dienstleister - existenziell. Gerade die mittelständische Wirtschaft leide massiv unter der fehlenden Perspektive für ihre Präsentations- und Begegnungsmöglichkeiten auf Messen. Es brauche die entsprechenden Rahmenbedingungen und überzeugenden politischen Einsatz, um der verbreiteten Verunsicherung bei Ausstellern und Besuchern etwas entgegenzusetzen.

 

www.fama.de

 

LMP Lichttechnik vertreibt neue Marke My Method

LMP Lichttechnik vertreibt neue Marke My Method

Seit 1. März 2022 übernimmt LMP Lichttechnik den Vertrieb der neuen polnischen Marke My Method in Deutschland und Österreich. My Method entwickelt und produziert in Europa Dekorations- und Effektbeleuchtungen für den Entertainment-Markt.

 

www.lmp.de

 

Neustart Kultur: 400 Musikclub-Förderungen und neue Antragsrunde

Neustart Kultur: 400 Musikclub-Förderungen und neue Antragsrunde

Im Rahmen von Neustart Kultur fördert die Initiative Musik mit Mitteln der Kulturstaatsministerin Claudia Roth Musikclubs im gesamten Bundesgebiet. Das Programm „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland (Musikclubs)“ richtet sich an kleinere und mittlere Musik-Spielstätten. Über das Förderprogramm erhalten aktuell bereits 400 Musikclubbetreiber finanzielle Unterstützung. Darüber hinaus befinden sich weitere 56 Anträge in der Prüfung.

 

Aktuell müssen die Clubmacher in der Lage sein, Konzerte auch unter veränderten Rahmenbedingungen zu realisieren. Diese bedeuten zum Beispiel vielfach verringerte Kapazitäten und zusätzliche Hygienemaßnahmen - mit regional sehr unterschiedlichen Regelungen.

 

Musikclubs erhalten - gestaffelt nach der Publikumskapazität - Fördermittel bis zu einer Höhe von 125.000 Euro. Der Förderanteil beträgt bis zu neunzig Prozent der förderfähigen Ausgaben, bei einem Eigenanteil von mindestens zehn Prozent. Im Fokus stehen vor allem die Programmplanung sowie die öffentlichkeitswirksame Präsentation der Wiederaufnahme des Kulturbetriebs.

 

Förderfähige Ausgaben sind unter anderem projektbezogene Ausgaben für Planung, Organisation, Verwaltung, Akquise, Öffentlichkeitsarbeit und künstlerische Leitung; angemessene Gagen für die Musiker; veranstaltungsbedingte Sach- und Personalausgaben; Beratungen/Weiterbildungen/Qualifizierungen, zum Beispiel für Digital-Strategien/Umsetzung; Mietentgelte für Backline, Ton und Licht und sonstiges technisches Equipment; sowie Reisekosten (nach Bundesreisekostengesetz).

 

Die Vergabe der Förderung erfolgt nach dem Windhundprinzip. Maßgeblich ist dabei der Eingang eines vollständigen Antrags. Für die neue Förderrunde, die am 28. März 2022 starten soll, stehen Mittel in einer Höhe von sieben Millionen Euro zur Verfügung.

 

Antragsberechtigt sind erneut Betreiber von Musikclubs mit einer Gesamtkapazität bis maximal 2.000 unbestuhlte Plätze und einer Veranstaltungsfläche von bis zu 1.000 qm. Sie müssen nachweisen, dass sie bis zur pandemiebedingten Schließung im März 2020 seit mindestens einem Jahr einen regelmäßigen und kuratierten Konzertbetrieb realisiert haben. Musikclubs, die bereits eine Förderung erhalten haben, können einen zweiten Antrag für ein neues Livemusikprojekt stellen. Der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland, LiveMusikKommission (LiveKomm), unterstützt die Initiative Musik dabei als Partner mit seiner fachlichen Expertise aus der Clubbranche.

 

Im Rahmen von Neustart Kultur erhält die Initiative Musik aktuell außerdem zusätzliche Mittel für die Künstlerförderung sowie für mehrere Teilprogramme zur Unterstützung der von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Livemusikbranche. Neben dem Programm für Musikclubs können auch Veranstalter und Festivals aktuell Förderanträge bei der Initiative Musik stellen. Die Antragsphase für das Programm „Erhalt und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland für Livemusikveranstaltungen und überregionale Musikfestivals“ läuft noch bis zum 31. März 2022. Auch hier wird eine zweite Antragsrunde vorbereitet.

 

www.initiative-musik.de

 

AES announces new AES75 standard for loudspeaker measurement

AES announces new AES75 standard for loudspeaker measurement

The Audio Engineering Society has announced the adoption and publication of AES75-2022, “AES standard for acoustics - Measuring loudspeaker maximum linear sound levels using noise”. The new standard addresses the need for a practical and cohesive procedure for the prediction of loudspeaker performance.

 

AES75 is the result of work by the AES Standards Committee’s SC-04-03-A Task Group, co-chaired by Merlijn van Veen (senior technical support and education specialist at Meyer Sound) and Roger Schwenke, Ph.D. (Meyer Sound senior scientist and innovation steward).

 

Predictive evaluation of loudspeaker performance based on published specifications has traditionally been challenging due to inconsistencies in both measurement procedures and in how measured parameters are reported. “Until now”, explains Schwenke, “reading an SPL number on a datasheet often inspired more questions than answers regarding test signals used and procedures for measurement. Most important to the end user is how the loudspeaker will perform with typical audio signals and whether the numbers can be compared apples-to-apples with numbers from one datasheet to another.”

 

“AES75 addresses these issues”, Schwenke continues, “by providing a detailed procedure as well as a specific test signal, M-Noise, whose RMS and peak levels as functions of frequency have been shown to better represent typical program material. Furthermore, AES75 is designed to be independently verifiable, using analyzers and microphones typically used by audio professionals. By being independently verifiable, AES75 provides system specifiers and users a much more enforceable metric to use in quotes and architectural specs.”

 

The M-Noise test signal is based on Meyer Sound’s analysis of hundreds of music selections spanning all genres. The procedures documented in AES75 provide measurement of maximum linear sound levels by incrementally increasing playback levels until the magnitude or coherence of a loudspeaker’s acoustic reproduction of the M-Noise test signal reaches an unacceptable state. The AES75 test procedures cover performance measurements of both self-powered and externally powered loudspeakers.

 

The AES75 standard as well as the M-Noise signals and coherence test tracks are available for download at www.aes.org.

 

Pictured: Roger Schwenke and Merlijn van Veen. (Photo: Christian Peacock)

 

www.aes.org

 

Corona: Messewirtschafts-Chef Harting fordert einheitliche Regeln

Corona: Messewirtschafts-Chef Harting fordert einheitliche Regeln

Die Messewirtschaft in Deutschland warnt vor einem „neuerlichen Regel-Wirrwarr“ der Pandemie-Lockerungen. Vor dem Bund-Länder-Treffen an diesem Donnerstag fordert die Branche deutschlandweite „Messe-Machbar-Regeln“, die das Messeleben nach nahezu zwei Jahren verordnetem Corona-Stillstand wieder dauerhaft ermöglichen. Pauschale Messeverbote dürften nicht nochmals zum Instrumentenkasten dieser Pandemie gehören, auch nicht im kommenden Herbst und Winter. Bund und Länder seien mit ihrer Impfkampagne in der Pflicht.

 

„Statt neuem Wildwuchs ist es allerhöchste Zeit, dass sich das Corona-Regel-Dickicht lichtet“, sagt Philip Harting (Foto), Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft, AUMA. „Niemand im Ausland und kaum jemand hierzulande versteht noch den deutschen Regel-Dschungel. Frankreich hat ein Reglement, Deutschland sechzehn Vorschriften. Frankreich ermöglicht vierzig Messen im März, in Deutschland können nur fünfzehn von sechzig geplanten Messen stattfinden. Nach zwei bedrückenden Jahren des Stillstands in der deutschen Messewirtschaft muss ab sofort das Möglichmachen Vorrang haben. Messen in Deutschland sind als Handelsplätze der Wirtschaft beispielhaft sicher.“

 

Im eigentlich messestarken Januar und Februar haben nahezu keine Messen in Deutschland stattfinden können. In Schleswig-Holstein sind Messen de facto immer noch nicht möglich. In Bayern, Bremen und Thüringen gilt 2G oder 2G plus, in weiteren Bundesländern die 3G-Regel. Hamburg verzichtet derweil komplett auf Zugangsregelungen. Das Messegeschäft läuft unter diesen Bedingungen erst langsam an - der Planungsvorlauf beträgt mehrere Monate. Die Unsicherheiten sind immer noch groß.

 

„Trotz Ende der Epidemischen Lage nationaler Tragweite seit mehr als einem Vierteljahr besteht bis heute noch die Gefahr von Messeverboten. Die Politik hat damit unmöglich statt möglich gemacht“, so Harting weiter. „Die Eiszeit für Messen in Deutschland muss mit dem Frühlingsanfang enden. Jegliche Form eines pauschalen Verbots wäre künftig absolut unverhältnismäßig. Stattdessen erwarten wir in der Messewirtschaft vom Bund und den Ländern eine eindrucksvolle Impfkampagne, die uns gut durch den nächsten Herbst und Winter trägt.“

 

Auf mehr als 54 Milliarden Euro schätzt der AUMA mittlerweile den Schaden in der Branche und den eng verbundenen Wirtschaftszweigen seit Anfang 2020. Vor der Pandemie hat die Messebranche noch mit rund 28 Milliarden Euro jährlich zum gesamtwirtschaftlichen Plus beigetragen. 165.000 der 230.000 Arbeitsplätze in der Branche sind laut AUMA nach wie vor bedroht.

 

(Foto: Harting Technologiegruppe)

 

www.auma.de

 

Erstversorgungszentrum für Ukraine-Geflüchtete in der Messe Frankfurt

Per Bahn, Bus, Flugzeug oder Privatauto kommen aktuell immer mehr Schutzsuchende aus der Ukraine nach Frankfurt am Main. Die Stadt ist die zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete in Hessen. Seit Tagen bereiten sich die Verantwortlichen darauf vor, eine Situation wie in Berlin zu verhindern. Ein entsprechender Einsatzbefehl des Landes an die untere Katastrophenschutzbehörde der Stadt zur Schaffung eines Erstversorgungszentrums kam am Mittwoch.

 

Dieses Erstversorgungszentrum mit Notunterkünften für Geflüchtete aus der Ukraine entsteht ab Ende dieser Woche in der Messe Frankfurt. In Halle 1 auf dem Frankfurter Messegelände wird es eine erste Anlaufstation geben, in der alles Notwendige zur Verfügung gestellt werden soll, bis die Menschen in längerfristige Unterkünfte in ganz Hessen vermittelt werden können. Ein entsprechender Vertrag mit der Stadt kam kurzfristig zustande. Die Notunterkunft wird zunächst in Halle 1.1 errichtet und kann bei Bedarf auch in die zweite Ebene, Halle 1.2, erweitert werden.

 

„Die Menschen, die aus der Ukraine zu uns fliehen, brauchen unsere Hilfe. Sie müssen darauf vertrauen können, dass unsere Solidaritätsbekundungen nicht nur Lippenbekenntnisse sind“, sagt Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt. „Deshalb ist das Erstversorgungszentrum, das wir kurzfristig an unserer Messe einrichten, so wichtig.“

 

Die Unterkunft wird vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betrieben. Die Messe Frankfurt ist für die Errichtung und weitere Services innerhalb der Unterkunft zuständig. Neben den entsprechenden Vorbereitungen der Infrastruktur auf dem Messegelände unterstützt Fairconstruction, ein Tochterunternehmen der Messe Frankfurt, mit Standbaumaterialien bei der Ausstattung zweier Sporthallen für Geflüchtete in Frankfurt.

 

www.messefrankfurt.com

 

Vakante Ausbildungsplätze bei der Poolgroup

Vakante Ausbildungsplätze bei der Poolgroup
Vakante Ausbildungsplätze bei der Poolgroup

In einem guten halben Jahr startet das neue Ausbildungsjahr bei der Poolgroup. Aktuell sind unter anderem noch Plätze für Ausbildungen zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik (m/w/d) an den Standorten Emsdetten und Waiblingen sowie Ausbildungsplätze für Veranstaltungskaufleute (m/w/d) an den Standorten Emsdetten, Waiblingen und Berlin vakant.

 

In den drei Jahre dauernden, dual angelegten Ausbildungen werden sämtliche Fähig- und Fertigkeiten praktisch im Unternehmen und theoretisch in der Berufsschule vermittelt. Aufgrund der besonderen Gegebenheiten in der Veranstaltungsbranche müssen Interessierte mindestens achtzehn Jahre alt sein.

 

Das Unternehmen bildet darüber hinaus Kaufleute im Groß- und Außenhandel, Elektroniker für Geräte- und Systeme sowie Fachkräfte für Lagerlogistik aus. Weitere Informationen sind unter www.pool.de/ausbildung zu finden.

 

(Fotos: Julian Huke/Poolgroup GmbH)

 

www.pool.de

 

Sennheiser legt Fokus auf professionelles Audio-Geschäft

Der Audiospezialist Sennheiser konzentriert sich ab sofort wieder vollständig auf das professionelle Geschäft. Mit den drei Business-Units Pro Audio, Business Communication und Neumann will die Sennheiser-Gruppe nachhaltig wachsen und ihre Position als Anbieter professioneller Audiolösungen weiter ausbauen.

 

Das Consumer-Electronics-Business, das bislang ebenfalls zur Sennheiser-Gruppe gehörte, ist mit Wirkung zum 1. März 2022 vollständig an die Sonova Holding AG, einen Anbieter für Hörlösungen, übergegangen. Sennheiser und das Consumer-Hearing-Geschäft von Sonova werden gemeinsam unter dem Sennheiser-Markendach agieren. Für die Nutzung der Marke Sennheiser wurde mit Sonova ein langfristiger Lizenzvertrag vereinbart.

 

„Wir haben das Unternehmen transformiert und blicken - trotz Pandemie - auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück“, kommentiert Daniel Sennheiser, Co-CEO von Sennheiser. „Wir konnten unsere Umsatzziele für das Jahr 2021 in allen Business-Bereichen nicht nur erfüllen, sondern unsere eigenen Erwartungen sogar übertreffen. Und das, obwohl insbesondere die Veranstaltungsindustrie das zweite Jahr in Folge aufgrund der Corona-Pandemie von Unsicherheit geprägt blieb.“

 

Andreas Sennheiser, ebenfalls Co-CEO von Sennheiser, ergänzt: „Als Familienunternehmen wollen wir aus eigener Kraft nachhaltig wachsen. Dafür investieren wir signifikant in unsere drei Geschäftsfelder.“ Im Bereich Pro Audio werden Kunden im Live- und Broadcast-Geschäft weiterhin Audiolösungen angeboten; ergänzende Softwarelösungen sollen dieses Angebot erweitern. Wachstumsmöglichkeiten sieht Sennheiser insbesondere in den schnell wachsenden Märkten für semi-professionelle Anwendungen, wie beispielsweise Audio-for-Video.

 

Im Geschäftsfeld Business Communication möchte Sennheiser das Portfolio an Audiolösungen für Hochschulen und Besprechungsräume von Unternehmen in den kommenden Jahren stark ausbauen. Ziel sei es, weltweit mit Sennheiser-Produkten in der Mehrzahl aller Hörsäle und Meetingräume präsent zu sein und Kunden Lösungen zu bieten, die insbesondere die Herausforderungen hybriden Arbeitens und Lernens adressieren.

 

Neumann.Berlin ist mit seinen Produkten schon heute eine der bekanntesten Marken für Audiolösungen. Dieses Geschäftsfeld soll künftig mit einem Fokus auf digitale Workflows und erweiterte Software- und Servicelösungen sowie mit neuen Produktangeboten, beispielsweise zur Nahmikrofonierung von Instrumenten, ausgebaut werden. Wachstumschancen ergäben sich auch durch neue Kundenanforderungen in den Bereichen Mobile Working, Streaming und Immersive Audio.

 

www.sennheiser.com

 

Kulturveranstalter bekunden Solidarität mit der Ukraine

Die deutschen Kulturveranstalter verurteilen den völkerrechtswidrigen und barbarischen Überfall Wladimir Putins und seines Regimes auf die Ukraine aufs Schärfste. „Wir sind erschüttert von dieser kriegerischen Invasion und werden im Rahmen unserer Möglichkeiten alles tun, um dem ukrainischen Volk unsere Solidarität zu bezeugen und sie im Kampf gegen dieses Unrecht  zu unterstützen“, sagt Pascal Funke, Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), dem über 500 Konzert-, Tournee-, Festivalveranstalter sowie Künstlervermittler angehören.

 

Funke weist darauf hin, dass Musik-, Theater- und andere Kulturveranstaltungen nicht nur das Bindeglied zwischen Menschen und Kulturen sondern auch ein wichtiges Bindeglied in Krisenzeiten seien: „Mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe hoffen wir, einen kleinen Beitrag zur Rückkehr von Frieden und Freiheit der Menschen sowohl in der Ukraine als auch in Russland leisten zu können.“

 

„Kultur hat eine Stimme. Sie muss in dieser Zeit lautstark erklingen, und wir werden dazu beitragen, sie hörbar zu machen“, verspricht Sonia Simmenauer, Mitglied des BDKV-Vorstands. „Viele Mitglieder unseres Verbandes pflegen seit Jahrzehnten intensive Kontakte zu Künstlern, Orchestern, Bands und Berufskollegen in Russland“, berichtet ihr Vorstandskollege Michael Hermann, Intendant und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festivals. „Wir wissen, dass die Mehrheit der russischen Bürger friedliebend ist und diesen Angriffskrieg gegen ihr Nachbarland, die Ukraine, ebenfalls verurteilt. Leider können sie dies in dem System Putins nicht entsprechend zum Ausdruck bringen, da es sie die Freiheit oder gar ihr Leben kosten könnte“, ergänzt seine Kollegin Ulrike Schirrmacher.

 

Der Verband habe mit Freude zur Kenntnis genommen, dass die Beauftragte für Kultur und Medien, Claudia Roth, spontan eine Million Euro als Soforthilfe für ukrainische Künstlerinnen und Künstler bereitgestellt hat und die bestehenden Schutzprogramme für Kulturschaffende ausbauen will. „Auch wir arbeiten derzeit daran, schnell ein Benefizkonzert für die Ukraine zu arrangieren, dessen Einnahmen wir dem Internationalen Hilfsfonds für Kultur und Bildung spenden werden“, sagt Klassik-Veranstalter Klaus Wollny.

 

www.bdkv.de

 

Wirkung.live eröffnet neuen Standort in Boxberg

Wirkung.live eröffnet neuen Standort in Boxberg

Der Event-Dienstleister Wirkung.live hat den Bau seines neuen Hauptsitzes im badischen Boxberg abgeschlossen. Eine offizielle Eröffnungsfeier ist für April 2022 geplant. Mit dem neuen Gebäude verfügt das Unternehmen nun über zusätzliche Büroräume sowie 2.000 m² neue Lagerfläche.

 

Wirkung.live war im September 2021 durch den Zusammenschluss der Firmen Eventpanther und GH Prosound entstanden. Mit dem Joint Venture wuchsen auch die infrastrukturellen Anforderungen, was den Bau des neuen Hauptsitzes begründete.

 

Die Auftragsbücher für 2022 seien mit Festivals, Industrie-Produktionen und weiteren Events bereits gut gefüllt. Auch in personeller Hinsicht stockt Wirkung.live deshalb auf und stellt aktuell Fachkräfte für Veranstaltungstechnik ein.

 

(Foto: Wirkung.live)

 

www.wirkung.group

 

Ayrton und Lightpower beenden Partnerschaft

Ayrton und Lightpower beenden Partnerschaft

Ab dem 31. März 2022 wird die Lightpower GmbH den Hersteller Ayrton nicht mehr in Deutschland und Österreich vertreten. „Nach Gesprächen mit unserem Partner Lightpower sowie einer eingehenden Überprüfung der Go-to-Market-Strategie von Ayrton in Deutschland und Österreich haben wir uns darauf geeinigt, künftig getrennte Wege zu gehen“, heißt es in einer Pressemitteilung von Ayrton.

 

Sowohl die Kunden von Ayrton als auch von Lightpower könnten sich auf einen nahtlosen Übergang ohne Unterbrechung von Service oder Support verlassen. Es werde Hand in Hand gearbeitet, um sicherzustellen, dass alle Bedürfnisse der Kunden bestmöglich erfüllt werden.

 

Als Teil dieses Übergangs wurde vereinbart, dass auch der Garantieservice für alle Kunden, die vor dem 31. März 2022 in Ayrton investiert haben, über die Serviceabteilung von Lightpower abgewickelt wird. Ayrton dankte Lightpower für das Engagement, das in den letzten Jahren zu Ayrtons Wachstum und Erfolg geleistet worden sei.

 

www.ayrtonlighting.de

 

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft sieht erheblichen Klärungsbedarf

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft sieht erheblichen Klärungsbedarf

Die im Forum Veranstaltungswirtschaft kooperierenden Wirtschaftsverbände sind erleichtert, dass Bund und Länder Öffnungsschritte zurück in die Normalität beschlossen haben. Diese seien für die Veranstaltungswirtschaft aber „bei weitem nicht der erwartete wirtschaftliche Befreiungsschlag“, heißt es in einer Pressemitteilung des Forums.

 

Die am 16. Februar 2022 von den Ministerpräsidenten der Länder und des Bundeskanzlers gefassten Beschlüsse sehen eine stufenweise Öffnung in drei Schritten vor. Änderungen für die Veranstaltungswirtschaft bringt erst der zweite Schritt, mit dem ab dem 4. März 2022 bei Indoor-Veranstaltungen die Auslastung bis zu sechzig Prozent und maximal 6.000 Zuschauer sowie bei Außenveranstaltungen bis zu 75 Prozent und maximal 25.000 Besucher betragen darf. Ab 20. März 2022 sollen alle „tiefgreifenderen Schutzmaßnahmen“ entfallen und dann nur noch „niederschwellige Basisschutzmaßnahmen“ gelten.

 

Diese Begriffe lassen aus Sicht des Forums Veranstaltungswirtschaft wichtige Fragen offen. Dazu zähle insbesondere die Definition der Begriffe „tiefgreifend“ und „niederschwellig“. Auf der Webseite der Bundesregierung findet sich bereits die Einschränkung, dass die „strengeren“ Schutzmaßnahmen „weitgehend“ zurückgenommen werden. Zwar werden Kapazitätsbeschränkungen hier beispielhaft erwähnt, aber die Einschränkung lasse den tatsächlichen Umfang der Rücknahme offen.

 

„Sollte das bedeuten, dass Kapazitätsbeschränkungen vielleicht lediglich reduziert, aber grundsätzlich fortbestehen werden, wäre jedenfalls die Veranstaltungsbranche von einem ‘Freedom Day’ nach wie vor weit entfernt“, sagt Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). „Wirtschaftlichkeit setzt voraus, dass wir zumindest die Chance haben, bei 100 Prozent Kosten auch 100 Prozent Einnahmen zu erwirtschaften. Dazu müssen wir die Hallenkapazitäten voll nutzen können. Solange wir diese Chance nicht haben, lässt sich in unserem Wirtschaftsbereich auch weiterhin nicht von Normalität sprechen.“

 

„Der vorliegende Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und des Bundeskanzlers bietet keine Planungssicherheit für die Veranstaltungswirtschaft, auch wenn wir den guten Willen dazu in dem Beschluss erkennen“, sagt Marcus Pohl, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft (ISDV). „Solange die Auftragsbücher nicht sicher voll werden, können sich die Unternehmer nicht aus der Corona-Starre befreien.“

 

„Es muss jetzt sichergestellt werden, dass im Sommer Outdoor-Veranstaltungen ohne jegliche Beschränkungen stattfinden können. Dies schließt Stehplätze, ohne Maske, tanzen und feiern ein“, ergänzt Axel Ballreich, Vorsitzender des Verbandes der Musikspielstätten in Deutschland (LiveKomm). „Wenn wir diese Sicherheit nicht sofort erhalten, werden wir aus Fairness gegenüber unseren Gästen, aber auch im Interesse der Schadensminimierung Veranstaltungen bereits jetzt absagen müssen.“

 

„Es bleiben viele Fragen weiterhin offen: Was passiert im Herbst, wenn die Inzidenz wieder steigt? Welche Hilfen werden auch für den Herbst weiterhin zur Verfügung stehen, sollten sie benötigt werden? Im Rahmen des aktuellen Temporary Framework der EU ist eine Verlängerung über den Juni hinaus nicht vorgesehen. Die Veranstaltungswirtschaft kann sich noch immer auf nichts verlassen, und deshalb wird auch die Öffnung im März nicht das Wiederanfahren in allen Bereichen bewirken“, mahnt Linda Residovic, Geschäftsführerin des Verbandes für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT).

 

Michael Kynast, Vorstand des Fachverbandes Messen und Ausstellungen (FAMA), fügt hinzu: „Überregionale Messen werden von der Lockerung nur bedingt profitieren können, da durch die Beschlüsse nicht geklärt wird, ob und wie ausländische Messebesucher und Messeaussteller Zugang zu den hiesigen Messeplätzen bekommen werden. Auch fehlt eine echte Perspektive.“

 

Ein weiteres Problem in den Formulierungen zeigt Timo Feuerbach, Geschäftsführer des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren (EVVC), auf: „Der schwammige Begriff der tiefgreifenden Beschränkungen lässt viel Spielraum für Spekulationen. Für unsere Häuser sind Kapazitätsbeschränkungen tiefgreifend. Ob das die Beschlüsse hergeben, konnte auch in der PK trotz direkter Frage nicht klargestellt werden. Darüber hinaus ist schon jetzt absehbar, dass die Bundesländer die Beschlüsse sehr unterschiedlich umsetzen werden. So etwas hilft nicht, sondern macht einen regulären Veranstaltungsbetrieb unmöglich.“

 

Das Forum Veranstaltungswirtschaft ist eine Allianz aus sechs Verbänden des Wirtschaftsbereiches: BDKV, EVVC, FAMA, ISDV, LiveKomm und VPLT.

 

www.forumveranstaltungswirtschaft.org

 

Corona: Forum Musikwirtschaft begrüßt weitere Hilfen für Musikverlage

Corona: Forum Musikwirtschaft begrüßt weitere Hilfen für Musikverlage

Die anhaltenden pandemiebedingten Ausfälle von Livekonzerten und anderen musikalischen Aufführungen stellen auch viele Musikverlage vor schwere Existenzkrisen. Diesen soll aus den Mitteln des Hilfsprogramms Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien begegnet werden: Erstens wird die Billigkeitsrichtlinie für E-Musik- und Sprechtheaterverlage mit rund 5 Millionen Euro Volumen fortgeführt. Zweitens ergänzen nun weitere Billigkeitsleistungen für Musikverlage das Hilfsangebot und kommen auch den U-Musikverlagen zugute. In Höhe von rund 9 Millionen Euro sollen sie einen Teil der weggefallenen Einnahmen aus Ausschüttungen der Verwertungsgesellschaften kompensieren. Beide Programme sind eine Weiterentwicklung der Hilfsmaßnahmen aus dem letzten Jahr.

 

Die Beantragung einer Billigkeitsleistung ist für E-Musik- und Sprechtheaterverlage seit dem 1. Februar 2022 möglich. Musikverlage, die verminderte Einnahmen durch die Verwertungsgesellschaften haben, können ab dem 15. Februar 2022 einen Antrag stellen. Antragsberechtigt sind alle Musikverlage mit Sitz und Betriebsstätte in Deutschland, die die entsprechenden Kriterien erfüllen. Je nach Tätigkeitsfeld können Bühnenverlage bis zu 300.000 Euro und Musikverlage bis zu 400.000 Euro erhalten.

 

„Die Richtlinie des Neustarts Kultur-Programms für die Musikverlage sehen wir als wichtiges und richtiges Signal“, sagt Dr. Birte Wiemann, Vorstandsvorsitzende des Verbandes unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT). „Während Ausfälle zum Beispiel im Veranstaltungsbereich in ihrer Unmittelbarkeit verhältnismäßig leicht nachzuvollziehen sind, werden die Einnahmenausfälle der Musikverlage aufgrund der zeitversetzten Ausschüttung durch die Verwertungsgesellschaften erst mit einer Verzögerung von einem Jahr sichtbar. Mit Corona-Hilfen wie dieser wird deutlich, dass die teils komplexen Wertschöpfungsketten unserer Musikwirtschaft wahr- und ernstgenommen werden.“

 

„Mit dem Inkrafttreten der beiden Richtlinien gibt es etwas Licht am Ende des Tunnels für die Musikverlage in Deutschland“, meint auch Dr. Götz von Einem, Präsident des Deutschen Musikverleger-Verbandes (DMV). „Wir sind der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dankbar, dass die Bedeutung der Arbeit der vielfältigen Musikverlage - vom Ein-Frau-Verlag bis hin zum international agierenden Medienhaus - und ihre Bedeutung für die musikalische Vielfalt und der Förderung von Urheber*innen anerkannt wurde und die Mittel zur Verfügung gestellt wurden.“

 

In den vergangenen Monaten der Corona-Krise hatte das Forum Musikwirtschaft immer wieder auf die enge Verzahnung und die davon ausgelösten Ketteneffekte der einzelnen Sektoren in der Musikwirtschaft aufmerksam gemacht: Nachdem die Veranstaltungsbranche und der Clubbereich nun schon im dritten Jahr mit extremen Einnahmeausfällen durch Absagen, Schließungen und deutlich verringerten Kapazitätsobergrenzen zu kämpfen haben, ist die Krisensituation nun auch bei vielen Musikverlagen angekommen. Diese erhalten einen Großteil ihrer Einnahmen über Verwertungsgesellschaften, die im Auftrag der Berechtigten Lizenzgebühren für die Musiknutzung einziehen und an Urheberinnen und Urheber sowie Musikverlage ausschütten.

 

In den letzten Pandemie-Monaten brachen diese Einnahmen nicht nur im Live-Bereich, sondern durch zeitweise Schließung beispielsweise auch in Fitnessstudios, Restaurants und im Einzelhandel weg. Da die Ausschüttungen für diese Nutzungen zeitversetzt erfolgen, waren die Folgen des ersten Pandemiejahrs 2020 erst im Jahr 2021 mit voller Wucht zu spüren; Umsatzverluste von bis zu 80 Prozent waren und sind seither die Folge - und eine Besserung der Lage ist laut Forum Musikwirtschaft nicht in Sicht. Vor Mitte 2023 könne keine Normalisierung der Einnahmen erwartet werden. Und selbst diese Prognose setze voraus, dass ab sofort eine Musiknutzung wieder uneingeschränkt stattfindet. Ziel der Billigkeitsleistungen aus den Mittel von Neustart Kultur ist es daher, den Fortbestand der Musikverlage zu sichern.

 

Das Forum Musikwirtschaft besteht aus sieben Verbänden des Wirtschaftsbereichs: BDKV (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft), BVMI (Bundesverband der Musikindustrie), DMV (Deutscher Musikverleger-Verband), IMUC (Interessenverband Musikmanager & Consultants), LiveKomm (Verband der Musikspielstätten in Deutschland), SOMM (Society Of Music Merchants) und VUT (Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen).

 

www.forum-musikwirtschaft.org

 

„Die Verantwortung des Auftraggebers in der Veranstaltungsbranche“-Webinar von VBG und VPLT am 23. März

Zeitmangel bei der Planung von Veranstaltungen geht oft auf Kosten wichtiger Arbeitssicherheit sowie einer korrekten Ausschreibung. Um die Branche für die Pflichten von Auftraggebern zu sensibilisieren, bieten die VBG-Unfallversicherung und der Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT) am 23. März 2022 von 11 bis 14 Uhr gemeinsam eine kostenlose virtuelle Infoveranstaltung mit dem Titel „Die Verantwortung des Auftraggebers in der Veranstaltungsbranche“ an. Diese richtet sich an Unternehmer, Fach- und Führungskräfte von Veranstaltungs-Agenturen, Veranstaltern und Auftraggebern sowie an Betreiber von Versammlungsstätten.

 

Wie sehen meine Pflichten aus? Was ist der richtige Umgang mit Haftungsrisiken? Worauf muss ich bei der Auftragsvergabe achten? Inwiefern bin ich für die Fremdfirmenmitarbeiter meiner Auftragnehmer und Subunternehmer verantwortlich? Wann muss ich als Auftraggeber Einfluss auf die Arbeitsabläufe nehmen? Arbeitnehmerüberlassung und Kettenüberlassung - worauf ist bei AÜ-Personal zu achten? Was muss bei der (externen sowie internen) Beauftragung von Elektrofachkräften, Riggern, Veranstaltungsleitern oder Aufsichtführenden Personen bedacht werden? Was dürfen Elektrofachkräfte für Veranstaltungstechnik (selbstständig) ausführen, und wann muss ein Elektriker hinzugezogen werden? Wer darf mit welchen Aufgaben beauftragt werden? Unterweiser-Eignung: Wer darf die Mitarbeiterunterweisung übernehmen? Über diese und weitere Fragen soll während der Veranstaltung diskutiert werden. Zudem werden Unfallmeldungen über ein digitales Verbandbuch thematisiert.

 

Referent(inn)en der Veranstaltung sind Jörg Braeutigam (Mitarbeiter der VBG im DGUV-Sachgebiet Bühnen und Studios), Laura van Haperen (Bereichsleiterin Bildung & Recht beim VPLT), Falco Zanini (Falco Zanini Event Safety), Merten Wagnitz (Vorstandsmitglied der ISDV, Geschäftsführer der MB-Media Live GmbH) und Karsten Schrott (Health & Safety Officer bei Neumann & Müller, Fachkraft für Arbeitssicherheit, Mitwirkung im SiFa.VT).

 

www.vplt.org

 

Corona: Deutscher Eventverband und Initiative der Veranstaltungswirtschaft kritisieren Hilfskürzungen

Der Deutsche Eventverband und die Initiative der Veranstaltungswirtschaft zeigen sich erfreut über die gestern Abend gestartete Beleuchtungsaktion am Reichstagsgebäude in Berlin. Aktivisten hatten mit Projektoren ihre Forderungen und Hilferufe auf die Fassade des Gebäudes projiziert, um auf die anhaltend prekäre Lage der Veranstaltungsbranche hinzuweisen.

 

„Grundsätzlich begrüßen wir natürlich die Ankündigungen aus Berlin, in denen es heißt, die Überbrückungshilfen und das Kurzarbeitergeld werden verlängert. Es kann aber nicht sein, dass bei gleichbleibenden Beschränkungen für die Branche die Hilfen gekürzt werden, und man auf der anderen Seite versucht, uns diese Kürzungen als die große Rettung zu verkaufen“, sagt Borhen Azzouz, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Eventverbandes.

 

Die Kurzarbeit sei eines der wirksamsten Mittel für die Unternehmen, die durch die Pandemie ihrem Geschäft nicht mehr nachkommen können. Besonders die Kultur und Veranstaltungswirtschaft treffe die Pandemie immer noch schwer. Um es den Unternehmen nicht noch schwerer zu machen, sei es nicht förderlich, die Leistungen zu kürzen. Da es der Eventbranche derzeit nicht möglich ist, Umsätze zu generieren, könnten dort auch die Kosten für die Lohnnebenkosten nicht aus eigener Kraft aufgefangen werden.

 

Um den Kollaps der Veranstaltungsbranche nachhaltig zu verhindern, müssten laut Azzouz die Sozialversicherungskosten weiterhin zu 100 Prozent übernommen werden. Die Überbrückungshilfen seien immer wieder angepasst worden, bis sie eine möglichst gerechte Hilfe für alle wurden. Ausnahmen sollten durch Härtefallhilfen aufgefangen werden. Sie sicherten nicht nur den Unternehmen das Überleben, sondern auch die daran hängenden Arbeitsplätze.

 

Da die Überbrückungshilfe 4 im Vergleich zur ÜH3/+ gleich an mehreren Stellen gekürzt wurde, bluteten die Unternehmen weiter aus. Nach zwei Jahren seien dort keine Reserven mehr vorhanden, die noch mobilisiert werden können. Nach Ansicht von Azzouz helfen die Härtefallhilfen immer noch nicht allen. Auch hybride Selbstständige müssten hier Anträge stellen können, da auch sie die Fixkosten durch andere Tätigkeiten nicht mehr kompensieren könnten. Unternehmen, die sich bemüht haben, die Steuerzahler zu entlasten, indem sie sich andere Geschäftsfelder gesucht haben, seien teilweise gar nicht antragsberechtigt, obwohl sie Defizite erwirtschafteten.

 

„Wenn Herr Heil und Herr Habeck verlängerte Unterstützung verkünden, könnte man denken, dann ist ja allen geholfen - dass Hilfen in der letzten Zeit massiv gekürzt wurden, erfährt niemand“, sagt Thorsten Meyer, Erster Vorsitzender der Initiative der Veranstaltungswirtschaft. „Ein verständliches Beispiel ist der geschlossene Club: Woher soll dieser noch Sozialabgaben der Mitarbeiter erwirtschaften? Daher können wir Aktionen wie letzte Nacht nur befürworten.“

 

ALG II stelle für Nicht-Angestellte, Inhaber und Unternehmen keine Lösung dar. Noch immer seien einige Unternehmer mit der Verwaltung ihrer Unternehmen, der Kurzarbeit und der Hilfen rund um die Uhr beschäftigt. Eine zusätzliche Beschäftigung zum Lebensunterhalt sei daher nicht möglich. Der Zugang zur Grundsicherung für Selbstständige funktioniere immer noch nicht richtig, und die Höhe der Grundsicherung reiche nicht zur Deckung der Kosten eines normalen Hausstandes aus.

 

„Vor den Bundestagswahlen haben Bundespolitiker auf den Großdemonstrationen der Veranstaltungsbranche vor dem Brandenburger Tor auf der Bühne gestanden und uns ihren Einsatz für die Branche und deren Menschen versprochen“, betont Borhen Azzouz. „Heute, nach den Wahlen, sind einige dieser Politiker Bundesminister und müssen ihren Worten Taten folgen lassen.“ Um der Veranstaltungswirtschaft eine Perspektive zu geben, sei eine verlässliche Planungssicherheit unabdingbar.

 

Aus Sicht der Branchenvertreter funktioniere dies nur, wenn die Staatshilfen sechs Monate über die Aufhebung der letzten Corona-Beschränkungen hinaus gingen. Erst wenn es keine Beschränkungen mehr gäbe, könnten Veranstaltungen sicher geplant werden. Planungsphasen von einem halben Jahr seien im professionellen Bereich keine Seltenheit. „Während der Zeit der Einschränkungen zu helfen, muss selbstverständlich sein“, meint Thorsten Meyer. „Mit großer Sorge blicken wir auf den drohenden Fachkräftemangel. Um die Handlungsfähigkeit der Branche nachhaltig zu sichern, braucht es dringend Gespräche, um die Möglichkeiten des Wiederaufbaus zu erörtern.“

 

Beide Branchenvertreter fordern Gespräche auf Augenhöhe, um branchenspezifische und gangbare Lösungen?gemeinsam zu erarbeiten.?Die Branche brauche einen Ansprechpartner auf der Regierungsseite. Ein regelmäßiger Austausch müsse dafür sorgen, dass der sechstgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland gehört und berücksichtigt wird.

 

www.eventverband.de

 

Corona: Veranstaltungsbranche fordert sofortige Öffnungsperspektive und Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

Corona: Veranstaltungsbranche fordert sofortige Öffnungsperspektive und Verlängerung des Kurzarbeitergeldes

Die Zeit sei reif für einen sofortigen Wegfall aller Beschränkungen öffentlicher Veranstaltungen. Die kürzlich angekündigte Verlängerung des Kurzarbeitergeldes lediglich bis Ende Juni 2022 greife für die Branche zu kurz und müsse für den am meisten von den Corona-Eindämmungsmaßnahmen betroffenen Wirtschaftszweig mindestens bis Ende dieses Jahres gelten. Das fordern die Verbände des Forums Veranstaltungswirtschaft, der Allianz der maßgeblichen Wirtschaftsverbände der Branche.

 

Dabei müssten die Sozialleistungen für die ausgefallenen Arbeitsstunden ab Januar - wie es bis Ende 2021 der Fall war - bis zum 31. Dezember 2022 zu 100 Prozent erstattet und die Bezugsdauer entsprechend verlängert werden. Nur so könne das Ziel der beachtlichen Hilfeleistungen der vergangenen zwei Jahre tatsächlich erreicht werden.

 

„Nicht nur in den meisten europäischen Nachbarstaaten, sondern auch in den Bundesländern werden die Corona-Regeln zunehmend gelockert. Die Maskenpflicht wurde abgeschafft, und Abstandsregeln bestehen nicht mehr. Es ist höchste Zeit, dass das nun endlich uneingeschränkt im ganzen Land geschieht“, fordert Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). „Wir respektieren seit Beginn der Pandemie alle Eindämmungsmaßnamen und setzen sie uneingeschränkt um. Dass es aber bisher immer noch keine verbindliche Exit-Strategie gibt, die Veranstaltern eine zuverlässige Planung ermöglicht, ist nicht weiter akzeptabel. Wir fordern die Bundesregierung auf, hier unverzüglich entsprechende Beschlüsse zu fassen.“

 

Axel Ballreich, Erster Vorsitzender der LiveMusikKommisson (Livekomm) ergänzt: „Die Branche steht mit ihrer Forderung längst nicht mehr allein da. Auch eine zunehmende Zahl von Ärzten und Politikern fordert ein Ende der Eindämmungsmaßnahmen. Beschränkungen von Indoor-Veranstaltungen auf 1.000 und von Open Airs auf 10.000 Personen sind doch nun wirklich nicht mehr nachvollziehbar.“ Vor allem müsse klar sein, dass die Branche aufgrund der langen Vorlaufzeiten von einem Ende der Maßnahmen ohnehin erst frühestens im Spätherbst profitieren werde.

 

„Es geht ja nicht nur darum, dass wir seit zwei Jahren keine wirtschaftlichen Veranstaltungen durchführen können. Unsere Kunden verlieren immer mehr das Vertrauen, dass angekündigte Veranstaltungen auch tatsächlich stattfinden“, berichtet Timo Feuerbach, Geschäftsführer des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren (EVVC). „Das Kaufverhalten im gesamten Veranstaltungsbereich befindet sich für zukünftige Events auf einem noch nie dagewesenen Tiefstand. Es wird noch sehr lange dauern, bis die Branche sich von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie erholt hat.“

 

Zwar begrüßten die Verbände des Forums, dass der Bundesarbeitsminister die erleichterte Kurzarbeiterregelung bis Ende Juni 2022 verlängern will. Für die Veranstaltungsbranche reiche das aber nicht aus. „Um Ausnahmeregelungen auf unsere so besonders betroffenen Unternehmen zu beschränken, fordern wir schon lange ein branchenspezifisches Sonderprogramm“, sagt Linda Residovic, Geschäftsführerin des Verbandes für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT). „Beim Kurzarbeitergeld wissen wir natürlich, dass bereits die geplante Verlängerung nicht unumstritten ist. Durch ein Sonderprogramm ließe sich aber bei einer weiteren Verlängerung  der befürchtete Missbrauch durch nicht von der Krise betroffene Wirtschaftszweige vermeiden. Das wurde bisher leider von der Regierung immer wieder abgelehnt.“ Solange aber nach wie vor nicht sicher sei, wann die Branche wieder durchstarten könne, werde die Entscheidung für eine über den Juni dieses Jahres hinausgehende Fortbeschäftigung von Arbeitnehmern wesentlich davon abhängen, ob die Betriebe auch im zweiten Halbjahr „zur Not“ noch Kurzarbeit unter erleichterten Bedingungen einführen könnten.

 

„Trotz beachtlicher Hilfen blutet die Branche wirtschaftlich zunehmend aus. Hilfen werden zurückgefordert, gestundete Steuern werden von den Finanzämtern bereits jetzt fällig gestellt, obwohl sich die Situation des Wirtschaftszweigs zwischenzeitlich sogar noch verschlechtert hat“, mahnt Marcus Pohl, Erster Vorsitzender der Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft (ISDV). „Wir müssen wieder uneingeschränkt arbeiten dürfen, sonst verlieren wir einen bedeutenden Wirtschaftszweig, der 2019 noch zu den Top-Märkten der Welt zählte. Es muss auch für uns endlich einen funktionierenden Neustart geben.“

 

Die Regierung müsse verstehen, dass die beachtlichen Hilfen des Bundes unter diesen Bedingungen leider immer noch nicht ausreichten. „Neben den Kulturveranstaltern mussten auch die Messe-, Kongress-, Tagungsveranstalter und Betreiber von Veranstaltungshallen ihren Geschäftsbetrieb in den letzten zwei Jahren nahezu vollständig einstellen. Die Verluste der Gesamtbranche liegen längst im zweistelligen Milliardenbereich“, klagt Michael Kynast, Vorstandsmitglied des Fachverband Messen und Ausstellungen (FAMA). „Wenn die bisherigen Hilfen nicht vergeblich gewesen sein sollen, ist es dringend erforderlich, dass die neue Regierung mit uns schnell darüber spricht, wie eine praxisorientierte Lösung aussehen muss.“

 

www.forumveranstaltungswirtschaft.org

 

Thomas Riedel investiert in Sportdeutschland.TV

Thomas Riedel investiert in Sportdeutschland.TV

Der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gegründete Online-Sportsender Sportdeutschland.TV stellt sich neu auf. Seit Anfang des Jahres ist der Wuppertaler Unternehmer Thomas Riedel gemeinsam mit DOSB-New-Media-CEO Björn Beinhauer Miteigentümer der Web-TV-Plattform.

 

2014 gestartet, bringt der Streamingdienst auch interaktive Elemente in die Sportberichterstattung mit ein. Mit dem Anspruch einer „Sports-Social-Live-Streaming-Plattform“ bietet Sportdeutschland.TV Live-Übertragungen, On-demand-Videos und Interaktionsmöglichkeiten für diverse Sportarten.

 

„Björn Beinhauer kennt als Manager, Produzent, Veranstalter und ehemaliger Profisportler alle Facetten des Sports-Media-Business. Unser gemeinsames Ziel ist es, mit neuen Technologien und Konzepten sowie modernen Mobile- und Smart TV-Apps den Sport ins Rampenlicht zu rücken“, sagt Thomas Riedel.

 

„Live-Streaming ist aus dem Sport nicht mehr wegzudenken, die OTT-Revolution bereits voll im Gange. Mit Sportdeutschland.TV wollen wir nicht nur Verbänden, Vereinen, Sportlern und Veranstaltern eine Plattform bieten, sich selbst in Szene zu setzen und erfolgreich zu vermarkten, sondern die Art und Weise der audiovisuellen Übertragung, die digitale Aufbereitung des Sports neu denken“, ergänzt Björn Beinhauer. „Hier ist Thomas Riedel das fehlende Puzzleteil, um Format, Technologie und Sponsoring tiefer zu vernetzen. Gemeinsam werden wir mit Innovationsgeist und Leidenschaft darauf hinarbeiten, Übertragungsrechte und deren Vermarktung dort hinzubringen, wo sie für uns hingehören: zu den Akteuren auf und neben den Spielfeldern.“

 

(Foto: Sportdeutschland.TV)

 

www.riedel.net

 

Neue Fairpflichtet-Homepage gestartet

Der Nachhaltigkeitskodex „Fairpflichtet“ präsentiert sich mit einer neuen Website. Unter www.fairpflichtet.de stellen sich zum einen die über 300 Mitglieder des Kodex vor, zum anderen hält die Homepage ab sofort auch zusätzliche Inhalte wie Interviews und Best-Practice-Beispiele der Unterzeichner bereit.

 

Der Nachhaltigkeitskodex ist eine freiwillige Selbstverpflichtung zur unternehmerischen Verantwortung im Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen. Mit der Unterzeichnung des Kodex verpflichten sich die Unternehmen zur Einhaltung der Leitlinien, die Nachhaltigkeit als unternehmerische Verantwortung mit all ihren Konsequenzen definieren.

 

Nachhaltigkeit mit den Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales muss damit als fester Bestandteil der Unternehmensstrategie verankert und in alle Prozesse integriert sein. Ihre Aktivitäten dokumentieren die Unterstützer im so genannten Nachhaltigkeitsprofil, das alle zwei Jahre aktualisiert und veröffentlicht wird. Neu ist hierbei die Anlehnung der Kriterien an die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen zur besseren Veranschaulichung und Transparenz.

 

„Die Kund/innen erwarten überzeugende, ganzheitliche Nachhaltigkeitskonzepte, wenn sie eine Veranstaltung planen“, sagt Matthias Schultze, Geschäftsführer des German Convention Bureau (GCB). „Der fairpflichtet-Kodex ist ein Ankerpunkt für alle Akteure am Tagungs- und Kongressstandort Deutschland, um sowohl ihr eigenes Engagement transparent darzustellen als auch Inspiration für andere zu bieten und zukunftsfähige Konzepte voranzutreiben.“

 

Fairpflichtet wurde im Jahr 2012 auf Initiative des Europäischen Verbandes der Veranstaltungs-Centren (EVVC) und des GCB ins Leben gerufen. In einem offenen Dialog und mehreren Workshops wurden gemeinsam mit Veranstaltungszentren und weiteren Stakeholdern der Branche Leitmotive von der Praxis für die Praxis entwickelt. Diese bilden seitdem die Basis des branchenspezifischen Kodex, der Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft Handlungsempfehlungen für das Thema Corporate Social Responsibility bieten soll.

 

„Wir sind froh, dass sich der EVVC gemeinsam mit dem GCB bereits vor über zehn Jahren dem Themenkomplex der CSR angenommen hat“, so EVVC-Präsidentin Ilona Jarabek. „Nachhaltigkeit ist heute wichtiger denn je und auch unsere Branche muss zwingend ihren Teil dazu beitragen, dass zum Beispiel die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens erreicht werden können.“

 

EVVC und GCB haben das Thema Nachhaltigkeit in ihren eigenen Strategien verankert und dies mit unterschiedlichen Aktionen untermauert. Dazu gehören unter anderem die Green-Globe-Zertifizierung, die Organisation und Durchführung der Greenmeetings und Events Konferenz sowie die Ausbildung von Nachhaltigkeitsberatern für die Veranstaltungsbranche. Aktuell arbeiten die Verantwortlichen an Möglichkeiten, Veranstaltungen durch den Blauen Engel zertifizieren zu lassen, sowie an der Weiterentwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien auf europäischer Ebene.

 

www.evvc.org

www.gcb.de