Business News

Business News Schlagzeilen

Magnid eröffnet virtuellen Showroom

16/06/2021

Konferenz- und Forenprogramm der PCIM Europe Digital Days 2021 on demand verfügbar

15/06/2021

Arri erwirbt Postproduktion und Filmvertrieb zurück von Seal-Gruppe

15/06/2021

2. Prolight + Sound BIZlounge ab sofort verfügbar

14/06/2021

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft kritisiert politischen Stillstand

12/06/2021

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft geht auf Distanz zum FAMAB

11/06/2021

Geht's noch? Wirtschaftsverband FAMAB heißt jetzt fwd:

11/06/2021

OCA Alliance previews AES70-2021

11/06/2021

Corona: Statement IVW zur Verlängerung der Überbrückungshilfen bis 30.09.2021

09/06/2021

Corona: Statement IVW zu den Sonderfonds Kultur

08/06/2021

Corona: Virtual Showlight 2021 proves a success

07/06/2021

Gesetzliche Unfallversicherung VBG bietet gestreckte Beitragserhebung

07/06/2021

LightingEurope calls on the EU to maintain the level of ambition set by MEP Schaldemose’s draft DSA report

02/06/2021

Corona: Schleswig Holstein öffnet laut Studie zuerst

02/06/2021

Kern & Stelly wird offizieller Shure-Vertriebspartner

01/06/2021

FAMA schließt sich Forum Veranstaltungswirtschaft an

01/06/2021

Locations Messe startet neue Plattform für Veranstaltungsplaner*innen

31/05/2021

Corona: Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

27/05/2021

Corona: #AlarmstufeRot kritisiert unzureichende Hilfen für Wirtschaftsveranstaltungen

26/05/2021

Corona: Grünes Licht für Modellprojekt des SC DHfK Leipzig

26/05/2021

Corona: Offener Brief an den Bundesarbeitsminister

21/05/2021

ChainMaster launcht ersten Imagefilm

18/05/2021

Yourope nach Restrukturierung mit Sitz in Bonn

18/05/2021

Corona: Video der Wirtschaftskammer Kärnten geht viral

17/05/2021

Bundeswirtschaftsministerium legt Auslandsmesseprogramm 2022 fest

07/05/2021

Magnid eröffnet virtuellen Showroom

Magnid eröffnet virtuellen Showroom

Mit dem Kick-off Event „Hybrid Showcase. Lead the New Normal“ hat die Agentur Proske Ziele und Möglichkeiten für eine wirkungsvolle und zeitgemäße Nutzung von hybrid durchgeführten Events vorgestellt. Für die Realisierung kam die Eventplattform Magnid zum Einsatz, die auf der Proske-Entwicklung Virtual Venue basiert.

 

Zu den Highlights der Veranstaltung zählte die Eröffnung des ersten Showrooms von Magnid, der jetzt für Führungen durch das virtuelle „Gebäude“ zur Verfügung steht. Die Visite beginnt am CO2-Tracker vor dem Gebäude, der eine Möglichkeit zur CO2-Berechnung und zum Vergleich mit realen Events schafft. Im Gebäude selbst gibt es auf zwei Etagen verschiedene Räume und Szenen, in denen Keynotes und Präsentationen rund um die Thematik Digital- und Hybrid-Events abrufbar sind. So steht beispielsweise in einem Raum der oberen Etage die Präsentation „Digital Revolution“ von Patric Weiler, Commercial Director bei Magnid, zur Verfügung, die er aus seinem Whitepaper über die Anforderungen von Eventplattformen abgeleitet hat.

 

(Foto: Magnid)

 

www.magnid.com

https://proske-hybrid.live.virtualvenue.com/

 

Konferenz- und Forenprogramm der PCIM Europe Digital Days 2021 on demand verfügbar

Konferenz- und Forenprogramm der PCIM Europe Digital Days 2021 on demand verfügbar

Vom 3. bis 7. Mai 2021 präsentierten über 300 Referenten während der PCIM Europe Digital Days die neuesten Entwicklungen der Leistungselektronik. Das Programm steht Teilnehmern noch bis zum 31. August 2021 zur Verfügung. Tickets zur Mediathek können für 99 Euro online erworben werden.

 

Die zweite digitale Ausgabe der PCIM Europe Fachmesse und Konferenz widmete sich an fünf Veranstaltungstagen den Trends der Leistungselektronik. Alle Konferenzpräsentationen sowie die Beiträge des Fach- sowie des E-Mobility-Forums sind on demand auf der Eventplattform verfügbar.

 

Mit diesem Angebot richtet sich der Veranstalter Mesago Messe Frankfurt GmbH an Entwickler, Designer, Ingenieure, Einkäufer, Wissenschaftler und Entscheidungsträger der Branche, die nicht live dabei sein konnten, und deckt den Bedarf an Zugang zu neuen Forschungsergebnissen und Entwicklungen.

 

Das Weiterbildungsangebot umfasst über 300 Präsentationen, darunter eine Keynote zum Thema „Next-Generation SiC/GaN Three-Phase Variable-Speed Drive Inverter Concepts“ von Johann Walter Kolar (ETH Zürich) sowie Beiträge und Forumspräsentationen der Sponsoren der PCIM Europe Digital Days: Infineon, Wolfspeed, Nexperia und Mitsubishi Electric.

 

Neben den Präsentationen stehen Interessierten Unternehmensprofile, Produktprofile und Stellenanzeigen weiterhin zur Verfügung. Der Ticketkauf zur Mediathek ist einzeln oder als Kombinationsangebot inklusive des Tagungsbandes unter www.pcim-europe.de möglich.

 

www.pcim.de

www.mesago.de

www.messefrankfurt.com

 

Arri erwirbt Postproduktion und Filmvertrieb zurück von Seal-Gruppe

Arri erwirbt Postproduktion und Filmvertrieb zurück von Seal-Gruppe

Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung der Arri-Gruppe wurden das Postproduktionsgeschäft und der Filmvertrieb von Arri Media ausgegliedert und an die Seal-Gruppe/Seal 1819 GmbH verkauft.

 

In gegenseitigem Einvernehmen wurde sich darauf verständigt, dass Arri diese Aktivitäten mit sofortiger Wirkung wieder übernimmt und als eigenständige Tochtergesellschaft weiterführt. Denn sowohl für Arri als auch für die Seal-Gruppe sei deutlich geworden, dass der eingeschlagene Weg nicht der bestmögliche gewesen sei.

 

Alle Postproduktions- und Filmvertriebsaktivitäten firmieren fortan unter der Media Services GmbH, einer Tochter der Arri Media GmbH. Firmensitz bleibt die Türkenstraße 89 in 80799 München. Die Geschäftsführung übernehmen Markus Zeiler und Josef Reidinger. Franz Kraus begleitet als ehemaliger Arri-Vorstand und langjähriger Geschäftsführer der Arri Media GmbH aktiv die weitere Entwicklung der Media Services GmbH.

 

Das Geschäft wird nahtlos mit den bestehenden Kompetenzteams weitergeführt. Alle bereits vereinbarten oder besprochenen Leistungen sollen in vollem Umfang erbracht werden.

 

(Foto: Arri Media)

 

www.arrimedia.de

 

2. Prolight + Sound BIZlounge ab sofort verfügbar

2. Prolight + Sound BIZlounge ab sofort verfügbar

Wie bereitet sich die Entertainment-Technology-Branche auf die allmähliche Wiederaufnahme des Veranstaltungsbetriebs vor? Welche Trends und Herausforderungen prägen insbesondere den Theaterbetrieb? Und wie verändert das steigende Bewusstsein für Nachhaltigkeit die Eventwirtschaft? Diese und weitere Fragen beantworten Experten in der zweiten Prolight + Sound BIZLounge.

 

In prominent besetzten Panels diskutieren Vertreter von Verbänden, Unternehmen und Veranstaltungsstätten die aktuell drängendsten Themen der Branche. Bekannte Marken stellen in Video-Präsentationen ihre neuen Lösungen vor. Zudem enthüllt die Messe Frankfurt ihre Planungen zum „Green Event Space Contest“ auf der kommenden Prolight + Sound. Das dreistündige, komplett englischsprachige Informationsformat ist ab sofort kostenfrei unter www.prolight-sound.com/bizlounge abrufbar.

 

Partner der zweiten BIZLounge sind die Unternehmen Adam Hall, Artthea, Computerworks, ETC, HOF, KS Audio, Misto Art, Robe und SGM, zudem die Branchenverbände VPLT und EVVC, die Oper Frankfurt sowie das Event-Unternehmen L&S GmbH.

 

Im „Green Event Space Contest“ sind Planer, Architekten, Messebauer und Studierende aufgerufen, ein detailliertes Konzept für eine multifunktionale Messepräsentation mit integriertem Bühnenareal einzureichen. Einzige Bedingung: Das Konzept muss das gesellschaftliche und politische Ziel zu mehr nachhaltigem Handeln aufgreifen. Der Fokus liegt auf flexibler Nutzbarkeit, innovativen Ansätzen und effektiven, gegebenenfalls interaktiven Präsentationsmöglichkeiten. Die Messe Frankfurt will das beste Konzept auf der Prolight + Sound 2022 öffentlichkeitswirksam in die Realität umsetzen und übernimmt dabei sämtliche Kosten. Partner bei der Umsetzung ist die L&S GmbH. Bis 1. Oktober 2021 können kreative Köpfe ihre Ideen per E-Mail an anja.kind@messefrankfurt.com einreichen.

 

Die BIZLounge zeigt einen detaillierten Überblick über den neuen Wettbewerb. Im anschließenden Round Table diskutieren Mira Wölfel (Director Prolight + Sound), Timo Feuerbach (Geschäftsführer EVVC) und Tobias Berghaus (Geschäftsführer L&S) über den Einfluss des „Green Event“-Gedankens auf die Branche. So gibt es Antworten auf die Fragen, ob das Commitment für mehr Nachhaltigkeit auch zu Wettbewerbsvorteilen führt - und ob ein ressourcenschonendes Event sogar das Budget entlasten kann.

 

Ein weiterer wichtiger Themenbereich der BIZLounge sind technische Innovationen rund um Theaterlicht. Die Umstellung von Halogenleuchten auf LED ist in vollem Gange und wird die Branche auch weiterhin beschäftigen - mit allen künstlerischen Herausforderungen bezüglich des Lichtspektrums. Ein entscheidender Faktor für mehr Effizienz im Theaterbetrieb ist die Standardisierung von Datenformaten - mehr „Plug and Play“ heißt hier die Devise. Herbert Bernstädt, Specialist Lighting Technology der Adam Hall GmbH, stellt das Format GDTF als vielversprechenden Ansatz vor. In seinem Vortrag auf der BIZLounge gibt er darüber hinaus einen Einblick in Fernüberwachung und dezentralisierte Produktionen, die den Reise- und Personalaufwand im Theaterbetrieb wesentlich verringern und sowohl natürliche als auch finanzielle Ressourcen schonen können.

 

Bernstädt ist zudem Teil des anschließenden Round Tables zum Thema Theatertechnik, gemeinsam mit Randell Greenlee (Politik und Internationales, VPLT) sowie Olaf Winter (Technischer Leiter, Oper Frankfurt). Ein Schwerpunktthema ist die Auswirkung des technologischen Fortschritts auf die Beschäftigungsstruktur in der Theaterbranche: So lässt sich ein Trend hin zu weniger, aber besser ausgebildetem Personal erkennen. Muskelkraft ist fortan weniger entscheidend als technisches Know-how und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden. Kann diese Entwicklung langfristig zu mehr Diversity in bühnentechnischen Gewerken führen? Der Expertentalk auf der BIZLounge liefert Einblicke hierzu.

 

In einem weiteren Round Table, zur aktuellen Situation der Unternehmen der Entertainment-Technology-Industrie, berichten die CEOs der Firmen Artthea (Michael Schwabe), HOF (Björn Heinzmann), KS Beschallungstechnik (Dieter Klein) und SGM (Michael Herweg) über ihre Krisenstrategien und die bevorstehende Nachfrage-Explosion am Veranstaltungsmarkt. Wie organisieren Betriebe ihre Personalplanung in einer Zeit ohne konkrete Roadmap für den vollständigen Restart? Welchen Einfluss hatte (und hat) die Pandemie auf Lieferketten und Preise? Werden Streaming-Events und On-Site-Events zukünftig parallel existieren?

 

Im Manufacturers’ Forum stellt die Prolight + Sound BIZLounge zukunftsweisende Lösungen der Entertainment-Technology-Industrie vor. In Video-Showcases geben Unternehmen Einblicke in ihre Innovationen und erläutern die Vorteile für Professionals im Eventtechnik-Bereich. Beiträge kommen von Computerworks („Data Tag tips and tricks“), ETC („Fan-free moving lights - SolaFram Studio“; „The Advanced Research Group of ETC“), HOF („The Flying Stage Project“), Misto Art („The Birth story of theater production planning software“) und Robe („Noise levels of LED moving lights - how to measure it and pros/cons of different cooling concepts“; „Additive vs. subtractive colour mixing in stage lighting - advantages and disadvantages of each and Robe lighting’s approaches to optimize them“).

 

Die nächste Prolight + Sound soll vom 26. bis 29. April 2022 stattfinden. Weitere internationale Veranstaltungen des Messebrand Prolight + Sound umfassen die Prolight + Sound NAMM Russia (16. bis 18. September 2021, Sokolniki Exhibition and Convention Centre, Moskau, Russland), die Prolight + Sound Guangzhou (25. bis 28. Februar 2022, China Import and Export Fair Complex, Guangzhou, China) und die Prolight + Sound Middle East (September 2022, Dubai International Convention and Exhibition Centre).

 

(Foto: Antonia Felka)

 

www.prolight-sound.com

www.messefrankfurt.com

 

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft kritisiert politischen Stillstand

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft kritisiert politischen Stillstand

In der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) waren sich die Verantwortlichen in einem Punkt einig: Eine Entscheidung zur Festlegung von bundeseinheitlichen Rahmenbedingungen für Veranstaltungen und eine längst überfällige Öffnungsperspektive ist weder dringend noch notwendig. Damit haben alle Beteiligten deutlich gemacht, dass für sie die persönliche Begegnung von Menschen bei Veranstaltungen in der Reihe der Öffnungsschritte ganz am Ende steht. Diese Entwicklung sieht das Forum Veranstaltungswirtschaft - ein Zweckbündnis der maßgeblichen Branchenverbände BDKV, EVVC, VPLT, ISDV, Livekomm und FAMA - mit großer Sorge.

Der Beschluss transparenter Rahmenbedingungen für Großveranstaltungen wurde ein weiteres Mal vertagt. Dazu muss man wissen, dass bereits Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen als so genannte Großveranstaltung betrachtet werden. "Staatliches Handeln muss verhältnismäßig und für den Bürger nachvollziehbar sein", sagt Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). "Mangelt es an dieser Voraussetzung, handelt der Staat rechtswidrig und macht sich angreifbar".

Die Veranstalter haben angeboten, nur den drei Gs, also Geimpften, Getesteten und Genesenen den Besuch von Konzerten, Tagungen und sonstigen Events zu ermöglichen. "Damit würden Veranstaltungen sogar infektionssicherer als jedes Kaufhaus oder öffentliche Verkehrsmittel. Die Branche könnte damit dazu beitragen, dass sich Menschen testen lassen, die dazu ansonsten keine Veranlassung sehen", sagt Timo Feuerbach, Geschäftsführer des EVVC. Doch selbst zu diesem Angebot habe man bisher keinerlei Stellungnahme erhalten.

Die Veranstaltungswirtschaft fordert seit Monaten klare bundeseinheitliche gesetzliche Rahmenbedingungen. Nur so wären Veranstaltungen endlich wieder möglich und planbar. Die Genehmigung könnte unter Berücksichtigung möglicher Gefährdungen und entsprechender Schutzmaßnahmen erfolgen. Damit wären die Voraussetzungen für die Durchführung von Veranstaltungen für alle Beteiligten nachvollziehbar und Veranstaltungen auch ohne Abstandsregeln durchführbar. Das Forum Veranstaltungswirtschaft hat im Februar 2021 eine entsprechende Genehmigungsmatrix vorgestellt.

"Ministerpräsidenten und Bundesregierung haben leider in der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz entschieden, gar nichts zu entscheiden. Die Erarbeitung von Lösungen wurde an die Staatskanzleien der Länder delegiert, obwohl diese Entscheidungen schon in den letzten Monaten ohne weiteres möglich gewesen wären. Sie gefährden damit die Zukunft der Veranstaltungswirtschaft, Millionen von Arbeitsplätzen und stoßen zudem eine unnötige Grundsatzdiskussion zur Tauglichkeit des 'Föderalismus' in Krisenzeiten an. Es kann nicht sein, dass der sechstgrößte Wirtschaftszweig mit seinen zehntausenden kleinen und großen Unternehmen derart hintenanstehen muss. Die Dringlichkeit für eine wirkliche Perspektive sollte den Verantwortlichen nach weit über einem Jahr Lockdown bewusst sein. Veranstaltungen haben teils sehr lange Vorlaufzeiten. Wir benötigen daher jetzt verlässliche Vorgaben, um erfolgreich aus der Krise zu kommen", sagt Marcus Pohl, Vorstand des ISDV.

https://forumveranstaltungswirtschaft.org

Corona: Forum Veranstaltungswirtschaft geht auf Distanz zum FAMAB

Mit Sorge betrachten die Verbände des Forum Veranstaltungswirtschaft die aktuelle Planung einer "Bundeskonferenz für die Veranstaltungswirtschaft". Initiator ist der FAMAB Kommunikationsverband (jetzt fwd:), Fachverband für Messebauunternehmen, Marketing-/Eventagenturen, Messearchitekten und -designagenturen, Eventcatering-Unternehmen sowie jeweils deren Zulieferer. Dieser will damit das Ziel verfolgen, für die Veranstaltungsbranche ein "neutrales, organisationsübergreifendes" Format zu schaffen. Nicht noch einmal solle sie "die abgehängte Branche" und der "vergessene Wirtschaftszweig" sein, warnt der FAMAB. Wesentliche Voraussetzung für die Veranstaltung eines "Bundeskongresses" einer so vielschichtigen Branche ist es, dass die Initiatoren als Träger des Kongresses glaubwürdig sind und tatsächlich für die Gesamtbranche stehen. Ohne die Einbindung maßgeblicher Bereiche des Wirtschaftszweigs kann das nicht gelingen.

Das Forum Veranstaltungswirtschaft betrachtet das Projekt des Dienstleisterverbandes daher nicht nur mit Skepsis, sondern ist besorgt, dass der unkoordinierte Alleingang der Branche schaden könnte. Die Verbände halten ihre Branche weder für "abgehängt" noch für "vergessen". Auch vor Beginn der Pandemie waren sie seit Jahrzehnten in politische Entscheidungsprozesse eingebunden und wurden von der Politik auf Bundes- und Landesebene aber auch von der EU-Kommission gehört. "Durch den Zusammenschluss von nunmehr sechs großen Branchenverbänden im Forum Veranstaltungswirtschaft haben wir die Effizienz unserer Lobbyarbeit nochmals gesteigert. Das werden wir in den nächsten Monaten gemeinsam fortführen. Die angebotene Zusammenarbeit in diesem Rahmen lehnt der FAMAB jedoch ab", sagt Timo Feuerbach, Geschäftsführer des EVVC.

"Wir haben in den vergangenen Monaten umfangreiche Hilfsmaßnahmen angestoßen und an deren Umsetzung mitgearbeitet. Ohne unseren Einsatz hätte es beispielsweise die Sonderregelung für die Veranstaltungsbranche in den Überbrückungshilfen, wesentliche branchenrelevante Förderungen durch die November-/Dezemberhilfe, den aktuellen Sonderfonds für die Kulturveranstalter, den es demnächst auch für Messen und Kongresse geben soll, sowie die Verlängerung der Regelungen des Kurzarbeitergeldes nicht gegeben", ergänzt Linda Residovic, Geschäftsführerin des VPLT.

"Es ist daher völlig unverständlich, dass ein Verband jetzt versucht, sich im Alleingang und ohne jegliche vorherige Abstimmung mit den Verbänden unseres Forums als Sprachrohr für den gesamten Wirtschaftszweig aufzuführen", sagt Jens Michow, Präsident des BDKV. "Vor allem entspricht ein Branchenkongress, dessen Planung gerade mal vier Monate im Voraus gestartet wird, nicht dem Anspruch zielgerichteter Interessenvertretung und wird den Unternehmen und Menschen der so vielfältigen Branche nicht gerecht", sagt Karsten Schölermann, Sprecher Arbeitskreis Politik bei der LiveKomm. "Dies umso mehr, wenn er in eine Zeit fällt, in der die politischen Parteien vornehmlich mit der Regierungsbildung beschäftigt sein werden."

Die FAMAB-Konferenz soll eine "organisationsübergreifende breite Plattform" bieten, "in der die Branche in einem Teilhabeprozess ihre gemeinsamen Interessen bündelt und gemeinsame politische Forderungen formuliert". Die Auftaktveranstaltung soll bereits am 22. Juni, der Kongress im Oktober dieses Jahres stattfinden. Dazu will sich der FAMAB unter dem neuen Namen "fwd:" (Kürzel für forward/vorwärts) "neu erfinden", damit "die Kollegen in der Branche da angesprochen werden, wo sie stehen. Und nicht dort, wo sie laut gesetzter Verbandssatzungen stehen sollten."

Es wird suggeriert, dass durch die Einbindung bisher nicht organisierter Unternehmen und Personen sowie der Formulierung von Forderungen im Zuge einer Konferenz die kontinuierliche und oft mühsame inhaltliche Auseinandersetzung mit der Politik ersetzt und Einzelinteressen durchgesetzt werden können. Gerade die Corona-Pandemie hat jedoch gezeigt, wie wichtig die vertrauensvolle und nachhaltige Sacharbeit über die reine Kommunikation hinaus für die Branche ist, so die einhellige Meinung aller im Forum Veranstaltungswirtschaft vertretenen Verbände.

www.forumveranstaltungswirtschaft.org

Geht's noch? Wirtschaftsverband FAMAB heißt jetzt fwd:

Auf der heutigen außerordentlichen Mitgliederversammlung des FAMAB haben die anwesenden Teilnehmer des FAMAB mit einer Stimmenmehrheit von 98,4 Prozent den Neustart als "fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft" beschlossen. Die neue Branchenvertretung stehe für die Gesamtheit der Veranstaltungswirtschaft, heißt es. Somit unternimmt ein bislang ernst zu nehmender Verband nach dem Brand Ex-Desaster einen weiteren peinlichen Schritt, den wohl niemand innerhalb der Branche - und erst recht nicht außerhalb - verstehen dürfte. Wie konnte es dazu kommen? Der FAMAB klärt auf:

"Forward - kurz fwd: - ersetzt seit heute den bisherigen FAMAB Kommunikationsverband e.V. Ausgelöst von den kritischen wirtschaftlichen Entwicklungen durch die Pandemie und ihre Folgen für den Sektor will die neue Interessenvertretung auch über die Corona-Spätphase hinaus aktiv für bessere politische Rahmenbedingungen der Veranstaltungsbranche kämpfen. Eine Mehrheit der Menschen im Wirtschaftszweig ist sich einig: Ein Tätigkeitsverbot ohne wirtschaftliche Kompensation wie seit März 2020 darf sich nicht wiederholen. Wir dürfen nie wieder die vergessene Branche werden! Der symbolstarke Name Forward steht hierbei die Handlungs- und Denkrichtung: vorwärts!"  erläutert der Geschäftsführer von fwd:, Jan Kalbfleisch, die Lage.

Fürwahr keine neue Zielsetzung, aber nach den Vorreitern der Alarmstufe Rot und den Foren Veranstaltungs- und Musikwirtschaft zu spät, überflüssig und inhaltlich - mit Verlaub - anmaßend. Dies Verhalten haben allerdings in jüngster Vergangenheit bereits einige andere neue Gruppierungen mit überbordendem Stolz an den Tag gelegt. Zukunftweisende Beschlüsse nennt das Jörn Huber, Vorstandsvorsitzender des FAMAB, pardon, fwd:

"Unsere Mitglieder haben heute wirklich zukunftsweisende Beschlüsse getroffen. Dass die Mitgliederschaft eines arrivierten und weithin anerkannten Brancheverbands sich so eindeutig für die Öffnung hin zu einer gesamthaften Interessenvertretung ausspricht, darf nicht als selbstverständlich angesehen werden. Ich bin sehr stolz auf unseren Verband, danke unseren Mitgliedern und schaue mit positiver Anspannung in die Zukunft. Denn unsere Reise hat gerade erst begonnen".

Der alte neue - und kleine - Verband legt ein kaum zu schlagendes Selbstbewusstsein an den Tag, formuliert die Ziele anderer, längst vorhandener Gremien erneut und nimmt sie für sich in Anspruch - bis hin zu einer geplanten Bundeskonferenz, von der niemand wusste und die angesichts der oben erwähnten bereits existierenden und aktiv erfolgreich arbeitenden Verbände und Institutionen zum jetzigen Zeitpunkt auch niemand braucht. So heißt es:

"Die neue Institution steht in Bund, Ländern und Europa disziplinübergreifend für 150 Berufsgruppen der sechstgrößten Branche. fwd: setzt sich für die Zukunftssicherheit dieser Schlüsselbranche ein. Dabei wird ein neuer Weg eingeschlagen: eine starke Interessenvertretung ohne starre Vereinsregeln. So wird nicht nur die fachliche Bandbreite der Eventindustrie abgedeckt und repräsentiert, sondern es wird auch den 90 Prozent bisher nicht verbandlich engagierten Menschen der Branche eine flexible organisatorische Heimat geboten. Außerdem setzt sich fwd: für die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft ein, in der viele Verbände, Initiativen und Akteure des Wirtschaftszweigs zentrale Ziele und Forderungen formulieren, die politisch vorangetrieben werden sollen."

Aha. Doch es geht weiter mit der Aneinanderreihung von Phrasen, die inhaltlich doch an einen ehemaligen US-Präsidenten erinnern - fwd: first?

"Die neue Plattform mit ihren niedrigschwelligen Zugangsmöglichkeiten spricht alle Menschen der Branche gleichermaßen an - von Soloselbstständigen, Azubis und Studenten, Kleinbetrieben bis hin zu den großen mittelständischen Betrieben und Organisationen. fwd: erlaubt dank seinen agilen Strukturen effektiveres Mitarbeiten, sodass jeder aus der Branche genau so viel Engagement beitragen kann, wie er möchte. Diverse Mitgliedschaftsformen ermöglichen dies und bieten jedem das individuell gewünschte Maß an Partizipation. Diese Art von Netzwerk fördert den Wissenstransfer und die Formulierung politischer Forderungen."

Hochmut kommt vor dem Fall, und Angeberei war noch nie ein gutes Mittel der Wahl, insofern verwundern solche Aussagen nur:

"Eine bundesweite Organisation ist im föderalistischen Deutschland ebenso wichtig, wie starke lokale Zusammenschlüsse, die auf regionaler Basis besonders viel bewegen können. Deshalb werden Regionalgruppen von fwd: im Norden, Osten, Süden und Westen Deutschlands die Interessenplatzierung auch auf Orts- und Landesebene wahrnehmen. Mit der fwd:-Zentralorganisation wiederum ist die Branche befähigt, auch auf nationaler und internationaler Ebene Zeichen zu setzen."

Um dem Forward-Start Nachdruck zu verleihen, hat man drei "alte Bekannte" in den nun erweiterten Vorstand geholt: Christian Eichenberger (Party Rent Group), Tom Koperek (LK) und Christian Seidenstücker (Joke). Es wäre sicher interessant, zu erfahren, welcher Teufel - sorry - die drei geritten hat, nicht die etablierte Schiene (Alarmstufe Rot) beizubehalten bzw. den derzeit einzig sinnvollen Verbund (Forum Veranstaltungswirtschaft) zu unterstützen. Denn eins ist doch klar: Man sollte offensichtliche persönliche Eitelkeiten beiseite lassen und mit einer Stimme sprechen - und nicht mit immer neuen.

Kommentar: Stephan Kwiecinski

Für Neugierige:


https://forward.live/

OCA Alliance previews AES70-2021

The OCA Alliance offers a sneak peek of the latest version of the AES70 device control standard. The AES70-2021 release will be upwards-compatible from the current AES70-2018 and offers several enhancements for new and improved features along with a number of documentation upgrades for increased clarity, readability and precision.

 

The new Datasets feature is a mechanism for devices to exchange data blocks (datasets) with controllers. Data block size is limited only by implementation. AES70-2021 will specifically define several types of datasets. Furthermore, manufacturers will also be able to add their own datasets as required.

 

Because of the new Datasets feature, controllers can now manage device audio file recording, playback and storage. A new logging mechanism - also based in the Datasets feature - enables controllers to retrieve logs generated by a device, in any format and at any time.

 

The Command sets feature is a new mechanism for storing predefined control command sequences in devices and executing them on request, at scheduled times, or at specified positions in media streams.

 

AES70-21 also includes some enhancements to existing functionality: Streamlined media connection management (managing device media streaming connections is now more powerful and easier to program and implement); Connection negotiation support (there’s flexible new support for connection negotiation, the process by which controllers develop compatible transmitting and receiving settings for media stream connections); New support for managing presets (a new mechanism for storing and recalling device presets has been implemented that is capable of handling complex devices with tens of thousands of parameters).

 

In total, the new 2021 release numbers around 40 new or enhanced features and 15 documentation upgrades, making it easier to implement and manage, and more powerful. According to Bosch Communications senior scientist and OCA Chair, Jeff Berryman, AES70-2021 will provide some welcome useability improvements, making the route to adoption easier than ever. “As with any standard, the more widely it is adopted and used, the greater the benefit to all concerned and the industry at large”, says Bosch Communications senior scientist and OCA Chair, Jeff Berryman. “The 2021 release offers several enhancements and upgrades to make it more accessible, easier to implement and also improve performance. Combined with our recent lightweight implementation, we now have AES70 control solutions for every part of the spectrum, from the simplest to the most complex systems.”

 

AES70-2021 is scheduled for release during the second half of 2021 and will be downloadable from the OCA Alliance website.

 

www.ocaalliance.com

 

Corona: Statement IVW zur Verlängerung der Überbrückungshilfen bis 30.09.2021

Auch die Initiative Veranstaltungswirtschaft (IVW) äußert sich seit einigen Wochen öffentlich zum Denken und Handeln der Politik in Bezug auf die betroffenen Branchen. Da die "Presseinformationen" eher (öffentlichen) Briefen entsprechen, hat sich ET.Now entschieden, sie unkommentiert im Wortlaut zu veröffentlichen. Hier das Statement vom 9. Juni 2021:

"In den letzten Tagen war von verschiedenen Seiten zu erfahren, dass die Überbrückungshilfen nur bis Ende September verlängert würden. Auf Nachfrage in einzelnen Landeswirtschaftsministerien hieß es, dass man davon keine Info habe und davon ausgehe, dass der Bund dem Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 12.05.2021 folge, das Jahresende damit als Verlängerungsdatum gesetzt sei.

Offenbar ohne die Landesregierungen und Landeswirtschaftsminister zu informieren, hat das BMWi nun heute im Alleingang die Hilfen bis Ende September verlängert - und damit wird der Bundestagswahlkampf nun endgültig auf dem Rücken der durch die Pandemie wirtschaftlich hart Betroffenen ausgetragen, obwohl Herr Dr. Altmaier selbst letzte Woche noch angemerkt hatte, dass dies kein Wahlkampfthema werden dürfe.

Seit Wochen sind allen Seiten die Argumente für eine Verlängerung von Überbrückungs- und Neustarthilfe bis Jahresende und für eine deutliche Erhöhung der Neustarthilfe bekannt - zwischen Verbänden und Landesregierungen herrscht hier Konsens. Das BMWi gibt zudem eine 'Erhöhung' der Neustarthilfe auf 12.000 Euro bekannt. Bei genauerer Betrachtung ist das aber eine eine kaum haltbare Behauptung.

Denn während es bisher maximal 7500 Euro an Zuschüssen für sechs Monate gab, sei dieser Betrag nun auf 12.000 Euro für 9 Monate erhöht worden. Legt man das auf die Einzelmonate um, beträgt die eigentliche Erhöhung stolze 83,33 Euro je Monat. Die bisherige Höhe der Neustarthilfe ist mit 1250 Euro je Monat unter dem Existenzminimum und berücksichtigt nicht, dass Selbstständige alle Kosten, die bei einem Angestellten der Arbeitgeber trägt, selbst tragen müssen. Von einer Erhöhung kann man hier also nicht reden.

Gerade, was die Veranstaltungswirtschaft betrifft, ist allgemein bekannt, wie lange der Planungsvorlauf für Events ist. Dazu kommt, dass hohe Verluste entstanden und nicht ausgeglichen worden sind. Sogar der wissenschaftliche Dienst des Bundestages hat am 08.06.2021 in einer vielbeachteten Ausarbeitung das Fazit veröffentlicht, dass die bisherigen Hilfen absolut nicht ausreichend waren und sind. Der lange angekündigte 'Sonderfonds Kultur' wird nach Durcharbeitung der vorliegenden Version nicht die zuvor angedachte Wirkung einer Anschubhilfe für Kultur-Events entfalten - für wirtschaftsbezogene Veranstaltungen wie Messen gibt es derzeit überhaupt keine Förderungen.

Viele Betroffene werden auch nach Corona noch mit den wirtschaftlichen Folgen zu kämpfen haben - und zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht davon auszugehen, dass Ende September die pandemische Lage vorbei ist, wenn aktuell die Bundesregierung sogar vor einer möglichen vierten Welle nach dem Sommer gewarnt wird.

Unter den Gesichtspunkten ist das aktuelle Vorgehen des BMWi ein Affront. Herr Altmaier, stehen Sie zu Ihren Aussagen und halten Sie die Veranstaltungswirtschaft sowie alle anderen Betroffenen aus dem Wahlkampf heraus - verlängern Sie die Hilfen jetzt bis zum Jahresende und erhöhen Sie die Neustarthilfe deutlich!

Mehr als 2 Millionen Angehörige von Kultur-, Kreativ- und Veranstaltungswirtschaft werden ebenfalls im September wählen gehen - und sich beim Setzen ihres Kreuzchens genau daran erinnern, wie oft sie seit Anfang der Pandemie in Unsicherheit und Existenzängsten sitzen gelassen wurden."

www.ivw-ev.de

Corona: Statement IVW zu den Sonderfonds Kultur

Auch die Initiative Veranstaltungswirtschaft (IVW) äußert sich seit einigen Wochen öffentlich zum Denken und Handeln der Politik in Bezug auf die betroffenen Branchen. Da die "Presseinformationen" eher (öffentlichen) Briefen entsprechen, hat sich ET.Now entschieden, sie unkommentiert im Wortlaut zu veröffentlichen. Hier das Statement vom 8. Juni 2021:

"Fast sieben Monate wartet die Veranstaltungswirtschaft nun schon hoffnungsvoll auf die Ausgestaltung des Anfang November angekündigten "Sonderfonds Kultur" - auch der IVW e.V. hat in der Zwischenzeit mehrmals die Vorlage der Ausgestaltung gefordert. Mittlerweile liegt der Entwurf der "Webseite FAQ des Sonderfonds für Kulturveranstaltungen" unserer Fachgruppe Wirtschaftshilfen vor - und schnell ist klar: Alle FAQ zu den bisherigen Wirtschaftshilfen sind - trotz teils doppelter Seitenanzahl - in sich wesentlich schlüssiger und deutlich praxisorientierter.

Der Sonderfonds enthält zwei Instrumente - einen Wirtschaftlichkeitzuschuss, der Veranstaltungen mit pandemiebedingten reduzierten Zuschauerzahlen finanziell unterstützen soll und eine Ausfallversicherung, die bei Ausfall der Veranstaltung einen Teil der entstandenen Kosten ersetzen soll. Klingt erst einmal positiv - die Hoffnung auf eine praxisorientierte Umsetzung wird allerdings auf 35 Seiten ausführlich zerstört, auch wenn die Verfasser vier Mal den Begriff der "administrativen Vereinfachung" bemühen.

Hauptkritikpunkte sind:
1. Der mögliche wechselseitige Verlust der Antragsberechtigungen bei Inanspruchnahme der Wirtschaftshilfen (Überbrückungshilfe) - ein Risiko, das kein Veranstalter verantworten kann.
2. Der zeitlich versetzte Start von Wirtschaftlichkeitszuschuss und Ausfallversicherung - zudem ist der frühestmögliche Förderungszeitpunkt der 01.07.2021. Alle vorherigen Veranstaltungen fallen durch das Raster.
3. Beantragung der Zuschüsse erst nach Ablauf der Veranstaltung möglich (vorher nur Registrierung der Veranstaltung).
4. Sehr hoher bürokratischer Aufwand insbesondere für Tourneeveranstalter - ein bundesweites Antragsportal, Auszahlung bundesweit zentral über die Kasse Hamburg - aber jede Veranstaltung muss in dem Bundesland beantragt werden, in dem sie stattfindet.
5. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt erlauben Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen bei einer Inzidenz von unter 35 Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen, während der Sonderfonds bis Anfang August nur Veranstaltungen bis 500 Personen absichert.
6. Ausfallkosten und Mehrkosten werden zudem nur teilweise erstattet, was das Risiko einer Veranstaltung auf die Wertschöpfungskette verlagert - und damit der ohnehin seit Pandemiebeginn am Härtesten belasteten Gruppe der Soloselbständigen, Künstler und Freiberufler noch mehr abverlangt.
7. Die Herleitung der Antragsberechtigung über Art. 53 AVGO schließt so gut wie alle Veranstalter aus, die nicht in den letzten Jahren Kulturförderungen bezogen haben.
8. Clubs - obwohl Live-Spielstätten - sowie Mittelaltermärkte und Volksfeste sind ebenso wie der Zirkus nicht antragsberechtigt. Auch Konzerte werden nicht grundsätzlich gefördert.

Diese Punkte sowie weitere widersprüchliche Formulierungen und Absätze mit gegenteiligem Inhalt laufen in Summe dem ursprünglichen Zweck des Sonderfonds zuwider - Veranstaltern sollte doch die Vorplanung erleichtert werden, indem die Risiken abgefangen werden. Aber selbst wenn ein Veranstalter alle Anforderungen erfüllt, muss er - nach über 15 Monate ohne Einnahmen und mittlerweile ohne existierende Rücklagen - unbestimmte Zeit auf die Zuschüsse warten und solange alle Kosten vorfinanzieren.

Fazit: Der Sonderfonds Kultur hat nichts mit der Realität in der Veranstaltungswirtschaft hinsichtlich Organisation, Ablauf und Umsetzung eines Kultur-Events zu tun. Die Bundesregierung vertut damit vor der Bundestagswahl die große Chance, in unserer Gesellschaft den Stellenwert der Kultur hervorzuheben und als wesentlichen Bestandteil der deutschen Demokratie zu fördern."

www.ivw-ev.de

Corona: Virtual Showlight 2021 proves a success

Corona: Virtual Showlight 2021 proves a success

The first Virtual Showlight event, which was held on Tuesday 25 May 2021, proved to be a success story. With the full Showlight postponed due to the pandemic, VSL 2021 opened its virtual doors to an online audience in excess of 430 delegates. Students, educational establishments, venues and, of course, lighting designers from all genres of the industry - theatre, film and TV, architectural and events, and more - attended from almost fifty countries, and many have since returned to re-watch the Papers through Hubilo’s On Demand service.

 

Delegates were treated to a diverse range of subject matters from industry professionals. Topics included the illumination of a lighthouse on an island in the Bahamas, lighting a comic book movie, the remote lighting of a stage musical from half way around the globe, transforming a shipyard into an art gallery, and taking a spin on the ‘Strictly Come Dancing’ dance floor. Hamish Jenkinson, Mike Bauman, Ken Billington, Aaron Porter, Rob Halliday, Isabel Nielen, Floriaan Ganzevoort and Mike Evers, and David Bishop all delivered their papers with a wealth of knowledge, humour, imagery and video footage.

 

The panel discussion on the subject of diversity in the industry, chaired by Paule Constable, gave voice to young people who gave inspiring insights into their journeys into lighting, their plans to raise awareness going forward and the importance of free communication between colleagues to aid mutual understanding. Delegates responded en masse to the discussion of this important subject.

 

The Papers programme was interspersed with a series of Video Shorts - surprise pre-recorded bonus features - that tantalised the lighting tastebuds, with some giving a snapshot of papers that will be on offer when the full Showlight returns - hopefully in 2022.

 

In ‘Bohemian Rhapsody - What Happened to the Green…?’ Tony Simpson, lighting designer for theatre, opera, fashion, live events and feature film, gave an insight into the changes that can be made very quickly for stage and concert lighting within a feature film when trying to satisfy the differing demands of the creative team.

 

For ‘Lighting a Virtual Production - The New Techniques Used to Light a World-First CGI Show’, Ryan Metcalfe, producer of ‘Romeo & Juliet’ and Managing Director of Preevue, and lighting designer Elliot Smith gave a glimpse behind the virtual curtain at how this show was lit. Shot entirely on green screen, with the cast placed onstage in a fully virtual space in post-production, Smith’s job was to blend virtual and real lighting.

 

Jules Fisher and Peggy Eisenhauer, lighting design partners at Third Eye, entertained viewers with their discussion of the integration of theatrical and film lighting within the movie ‘Chicago’. Italian lighting designer Marco Miglioli talked about ‘Bringing Theatricality to Architectural Lighting’, illustrating his talk with some imagery of the artworks and architecture he has lit. And lighting director and Showlight favourite Bill Klages shared his ‘Favourite Moment in Lighting’ with a dreamy sequence from America’s TV special ‘Dance in America’, first shown in 1984, and featuring Mikhail Baryshnikov and a single key light.

 

The remainder of the day was given to networking in the sponsor breakout rooms and social lounges where delegates and manufacturers could meet and discuss products and concepts.

 

For those who were unable to attend the day, all Virtual Showlight papers, the panel discussion and Video Shorts will be available to view on the Hubilo platform at www.vsl21.hubilo.com until the end of June, and on the Showlight website thereafter. Like Virtual Showlight, viewing is free of charge, but donations to industry charities Backup and Behind the Scenes are encouraged via the Showlight JustGiving Page at http://www.justgiving.com/crowdfunding/virtualshowlight21 which will also remain open until the end of June.

 

At the end of the evening, the chairman, John Allen, expressed his thanks to all those involved in creating and attending the first Virtual Showlight and to those who donated to the industry charities Backup and Behind the Scenes. The total reached is now nearly £1,500. He also thanked Amanda Murray and her team at MaxLive Events for their help and guidance with the technical presentation.

 

Virtual Showlight has been supported by its sponsors whose donations have enabled Showlight to cover the cost of this virtual event, allowing the maximum of delegate donations to go direct to the charities. Robert Juliat is the headline sponsor, and is joined by Ayrton, ACT Lighting, Inc., Altman, Arri, Claypaky, Copper Candle, ETC, GLP, Robe, Vari-lite/Strand and Vectorworks. Virtual Showlight is also supported by media partner LSi, and by LSA and PLASA.

 

(Photos: Showlight)

 

www.showlight.org

 

Corona: Virtual Showlight 2021 proves a successCorona: Virtual Showlight 2021 proves a success

Gesetzliche Unfallversicherung VBG bietet gestreckte Beitragserhebung

Die gesetzliche Unfallversicherung VBG wechselt zur gestreckten Vorschusserhebung der Beiträge. Der Vorteil für Mitgliedsunternehmen mit einem Beitrag ab 5000 Euro pro Jahr: Die bisher in einem Betrag fällige Beitragszahlung verteilt sich ab 2022 auf vier Abschlagszahlungen. Für kleinere Unternehmen ändert sich nichts.

Die VBG führt die Vorschusserhebung ein. Der VBG-Vorstand hat in seiner Sitzung im Mai 2021 über das detaillierte Konzept und die Termine entschieden. Statt der Erhebung des Beitrags in einer Summe erfolgen die Zahlungen der Mitgliedsunternehmen mit einem höheren Beitrag zukünftig gleichmäßiger verteilt über das Jahr. "Mit der Umstellung auf die gestreckte Vorschusserhebung entsprechen wir einem Anliegen der Unternehmen mit einer hohen Beitragsbelastung", sagt Angelika Hölscher, Vorsitzende der VBG-Geschäftsführung.

Die Erhebung von gestreckten Beitragsvorschüssen ist ein gängiges Verfahren, das fast alle Berufsgenossenschaften bereits durchführen. "Es wird keine Mehr- oder Doppelbelastung der Unternehmen wegen der Umstellung auf das neue Beitragsverfahren geben", so Carsten Rogge-Strang, alternierender Vorsitzender des Finanzausschusses des Vorstands und Arbeitgebervertreter.

Wie funktioniert die gestreckte Vorschusserhebung?

Für Mitgliedsunternehmen mit einer Beitragssumme ab 5000 Euro im Jahr gilt: Die bisher im Mai in einem Betrag fällige Beitragszahlung verteilt sich nun auf vier Abschlagszahlungen. Diese werden jeweils zum 15. der Monate Februar, Mai, August und November des Beitragsjahres fällig. Der endgültige Beitragsbescheid im nachfolgenden Jahr berücksichtigt die gezahlten Abschlagsbeträge (Verrechnung von Differenzbeträgen). Die VBG wird die betreffenden Unternehmen im Juni 2021 gesondert informieren.

Für Unternehmen mit einem geringeren Beitrag ändert sich nichts: Die VBG erhebt den Vorschuss in einer Summe. Dieser wird zum 15. Mai eines Jahres fällig. Die VBG, als wesentlicher Teil der sozialen Sicherung, finanziert mit dem Beitrag ihrer Mitgliedsunternehmen die Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Rehabilitation und Entschädigung. Die VBG erwirtschaftet keine Gewinne.

www.vbg.de/vorschuss

LightingEurope calls on the EU to maintain the level of ambition set by MEP Schaldemose’s draft DSA report

The Digital Services Act (DSA) is the EU’s opportunity to upgrade the rules for eCommerce and make them fit for today’s reality. The eCommerce Directive was drafted twenty years ago, today eCommerce represents a substantial market which has grown even more with the current pandemic.

 

“The expectation of Europe’s lighting industry is that the EU finally addresses the unchecked availability of non-compliant products online and clearly allocates liability to an economic operator within the EU jurisdiction”, says Ourania Georgoutsakou, Secretary General of LightingEurope. “We very much welcome MEP Schaldemose’s proposals to finally close this legal gap, which the European Commission’s draft text did not address.”

 

“Products available online must apply with all EU rules”, continues Georgoutsakou. “We must allocate lability not just for product safety, but for all product requirements, e.g. when a product does not satisfy ecodesign or energy labelling rules, or does not contribute to waste recovery and recycling fees. The EU legal framework must prevent the listing and/or re-listing of non-compliant products and making them available to EU customers.”

 

LightingEurope calls on Members of the European Parliament and the Council to maintain this level of ambition throughout the negotiation process. LightingEurope will continue to assess the proposed amendments to the DSA and places its technical expertise at the disposal of EU institutions to help shape these new measures and create a fair and effective regulatory and business environment.

 

www.lightingeurope.org

 

Corona: Schleswig Holstein öffnet laut Studie zuerst

Langsam nehmen die Möglichkeiten der Wiederöffnung von Spielstätten wieder zu: Schleswig-Holstein geht voran und bietet der Veranstaltungswirtschaft echte Perspektiven für die zweite Jahreshälfte. Wie können künftig auch unter Pandemiebedingungen Großveranstaltungen stattfinden? Dieser Frage stellt sich das Amt Schenefeld mit einer vom Land Schleswig-Holstein geförderten Projektstudie für die "Erstellung von Hygienekonzepten für Großveranstaltungen".

Der vergangene Woche veröffentlichte Stufenplan der Landesregierung ermöglicht ab sofort steigende Veranstaltungskapazitäten und Schachbrett-Bestuhlungspläne in Innenräumen. Er gibt Verordnungsgebern, Genehmigungsbehörden und Veranstaltern darüber hinaus mit praxisnahen Umsetzungshilfen und Checklisten nützliche Werkzeuge für einen Neustart an die Hand. Dabei sieht der Stufenplan - eine fortgesetzt positive Entwicklung des Infektionsgeschehens vorausgesetzt - spä- testens ab Anfang August Veranstaltungen ohne Kapazitätsbeschränkungen im Freien und ab Anfang September auch in geschlossenen Räumen vor. Dies gilt ausdrücklich auch für Großveranstaltungen aller Art.

"Schleswig-Holstein ist das erste Bundesland, welches unserer Branche eine konkrete Perspektive für die Durchführung von Veranstaltungen bietet", sagt Prof. Jens Michow, Mitglied der Verbände-Allianz Forum Veranstaltungswirtschaft und geschäftsführender Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV). "Ministerpräsident Günther war geleitet von der Tatsache, dass staatliches Handeln rechtmäßig sein muss. An der Rechtmäßigkeit von Eindämmungsmaßnahmen fehlt es allerdings, wenn sie nicht mehr verhältnismäßig sind. Dann macht der Staat sich angreifbar. Ich erwarte, dass alle Bundesländer diesem Vorbild folgen."

Die schleswig-holsteinischen Veranstalter planen nun mit Hochdruck vor allem auch wirtschaftliche Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte. Wirtschaftlich sind Veranstaltungen allerdings nur, wenn gemietete Veranstaltungskapazitäten auch uneingeschränkt genutzt werden dürfen. Ansonsten stehen 100 % Kosten lediglich 25 % Einnahmen gegenüber", so Michow. "Erfreulich ist, dass dem Stufenplan auch zu entnehmen ist, ab wann auch große Messen, Volksfeste, Sportveranstaltungen und Festivals wieder möglich sein werden", ergänzt Linda Residovic, Geschäftsführerin des VPLT.

Die Projektstudie soll sowohl als Grundlage für künftige politische Diskussionen über weitere Öffnungsschritte als auch als Informationsquelle für die Veranstaltungswirtschaft genutzt werden. Sie liefert einen Handlungsrahmen, unter dessen Anwendung Großveranstaltungen auch zu Pandemiezeiten mit einem akzeptablen Restrisiko durchgeführt werden können. "Bei sehr hohem Organisationsgrad einiger Veranstaltungen kann dieses verbleibende Restrisiko bei entsprechenden Veranstaltungen sogar niedriger als das allgemeine Lebensrisiko der beteiligten Teilnehmer im öffentlichen Raum sein", sagt Michow.

Autoren der Projektstudie sind Marten Pauls, Verbandsmitglied sowie Infektionsschutz- und Hygienebeauftragter des BDKV, und Rechtsanwalt Daniel Schlatter, der eine Kanzlei für Veranstaltungsrecht führt und das Wacken Open Air als Veranstaltungsleiter begleitet. Unterstützt wurden die Autoren von Arbeitsgruppen aus der Veranstaltungsbranche, dem Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit - Sektion One Health in Bonn - sowie vom Lehrstuhl für Stochastik am Mathematischen Seminar der Christian-Albrecht-Universität in Kiel. Letzterer hat an der Entwicklung eines mathematischen Modells zur Berechnung der Auswirkungen verschiedener Testszenarien auf das Eingangsrisiko von Veranstaltungen mitgewirkt, das in der Studie enthalten ist.

Die Projektstudie mit allen Werkzeugen steht interessierten Anwendern zum kostenfreien Download zur Verfügung unter

www.kommunalesicherheit.de
https://forumveranstaltungswirtschaft.org/

Kern & Stelly wird offizieller Shure-Vertriebspartner

Kern & Stelly wird offizieller Shure-Vertriebspartner

Ab sofort ist die Kern & Stelly Medientechnik GmbH ein offizieller Vertriebspartner von Shure in Deutschland und Österreich und wird damit die vorhandenen Vertriebskanäle im Bereich Systems ergänzen. Kern & Stelly erweitert damit sein Sortiment um Audiolösungen für Konferenzräume, Sitzungssäle oder Auditorien, durch Decken- und Tischmikrofone sowie Drahtlossysteme.

Kern & Stelly wurde 2004 in Hamburg gegründet und gehört heute zu den größten Distributoren für Präsentations- und Medientechnik in Deutschland. Das Vertriebskonzept des Unternehmens ist zu.

100 % auf den Fachhandel ausgerichtet. Kern & Stelly ist Distributionspartner namhafter internationaler Hersteller und bietet seinen Fachhandelspartnern ein breites Sortiment an audiovisuellen Produkten wie Projektoren, Displays, Signalmanagement-Lösungen, Interaktive Whiteboards oder Dokumentenkameras. Im Mittelpunkt steht dabei stets die individuelle und persönliche Betreuung der Kunden durch das gesamte Kern & Stelly Team aus rund 130 Mitarbeitern.

www.kern-stelly.de

FAMA schließt sich Forum Veranstaltungswirtschaft an

Das Forum Veranstaltungswirtschaft, Allianz sechs maßgeblicher Verbände (BDKV, EVVC, ISDV, LiveKomm und VPLT) kann als weiteres Interessenmitglied den Messeverband FAMA (nicht zu verwechseln mit dem Wirtschaftsverband FAMAB) begrüßen.

Ziel der Allianz ist es, Netzwerke, Kompetenzen und Ressourcen zu bündeln, um damit und durch einen gemeinsamen Auftritt bei der politischen Lobbyarbeit noch schlagkräftiger zu sein. Der Zusammenschluss der wesentlichen Sektoren der Veranstaltungswirtschaft versteht sich ausdrücklich nicht als Dachverband. Jeder Partner vertritt die spezifischen Interessen seiner Mitglieder auch weiterhin unmittelbar. Die Schnittmengen der politischen Erwartungen der diversen Sektoren, wie der Kultur-, Kongress- und Tagungsveranstalter, Veranstaltungsstätten, Veranstaltungsdienstleister und Schaustellerbetriebe sowie Hersteller und Händler von Event-Technik, sind jedoch groß, und alle Teilbranchen sind eng miteinander verzahnt. Daher wird durch den Schulterschluss der Verbände die Wahrnehmung des Wirtschaftszweigs durch Politik und Öffentlichkeit erheblich erhöht.

Jüngst wurde zum vierten "Branchendialog der Veranstaltungswirtschaft" geladen. Im zweiwöchentlichen Rhythmus berichten die Verbandsvertreter in einem digitalen Round Table über die aktuelle Situation der Branche und stellen sich den Fragen der Branche. Themenschwerpunkte waren Ausfallabsicherung, Wirtschaftlichkeitshilfe, Gutscheinregelung, Neustart Kultur, Härtefallfonds/Härtehilfen, sowie Kurzarbeitergeld/Überbrückungshilfe III.

https://forumveranstaltungswirtschaft.org/

Locations Messe startet neue Plattform für Veranstaltungsplaner*innen

Locations Messe startet neue Plattform für Veranstaltungsplaner*innen

Die Fachmesse Locations startet am 1. Juni 2021 ihre digitale 365-Tage-Plattform ViLOCX. Gastgebende virtuelle Location ist in der Startphase die Motorworld München mit der Zenith-Halle.

 

Die neue Plattform soll als zeitlich und örtlich unabhängige Dauerausstellung der Tagungs-, Kongress- und Eventbranche eine Vielzahl an Ausstellungs- und Kommunikationsmöglichkeiten für mehr Interaktion und höhere Reichweite bieten. Neben einem Angebot an Locations, Hotels, Destinationen, Convention-Bureaus und Eventdienstleistern werden Anbieter auf ViLOCX ganzjährig ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren können.

 

„Natürlich freuen wir uns darauf, dass durch sinkende Inzidenzwerte unser Messebusiness langsam wieder hochfährt“, sagt Nicole Stegmann, Locations-Geschäftsführerin und Gründerin von ViLOCX. „Im New Normal werden zukünftig aber Produkte und Locations auch immer mehr virtuell vorgestellt und erlebbar gemacht, die digitalen Umsetzungsmöglichkeiten haben sich durch die Pandemie rasant weiterentwickelt. Deshalb ist es wichtig, schon jetzt mehr als schöne Prospektbilder und tote Information und Kommunikation zu zeigen. ViLOCX als Veranstaltungsort steht für gelebte, erlebnisorientierte Interaktion.“

 

Neben dem digitalen Showroom und Community-Networking soll das Hybridkonzept auf ViLOCX Meetingprofessionals und Locationbetreibern Verlässlichkeit in der Planung garantieren. Veranstaltungen können hier komplett virtuell oder hybrid stattfinden - mit eingeladenen Gästen, persönlichen Kontakten und Gesprächen. Eventplattform-Partner ist Allseated exVo.

 

Die Eröffnungsveranstaltung am 1. Juni 2021 beginnt um 11 Uhr mit einer Einführung und Begrüßung durch Nicole Stegmann und Allseated-Geschäftsführerin Sabine Reise. Es folgen 20-minütige Keynotes: Carsten Knieriem, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter bei What When Why - Emotion Engineering, wird über die Zukunft von Events und smarter Live-Kommunikation im New Normal sprechen. Dr. Christina Buttler, Director Strategy & Innovation bei der MCI Deutschland GmbH, stellt die neue MCI-Studie vor und gibt einen Ausblick auf Kongresse in der Zukunft. Anschließend können Fragen an die Referent*innen gestellt werden, zudem wird es einen Rundgang über die ViLOCX-Messe und einen Community-Austausch geben.

 

(Foto: Martin Stegmann)

 

www.locations-messe.de

www.vilocx.com

 

Corona: Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen

Das Bundeskabinett hat die Einrichtung eines 2,5 Milliarden Euro starken Sonderfonds für Kulturveranstaltungen beschlossen. Er wird vom Bundesministerium der Finanzen und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verantwortet, die auch die Umsetzung des Programms koordiniert. Umgesetzt wird der Sonderfonds über die Kulturministerien der Länder. Unternehmen der MI-Branche, die auch Kulturveranstaltungen wie beispielsweise Konzerte durchführen, sind antragsberechtigt.

 

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen mit zwei zentralen Bausteinen: zum einen mit einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen der Länder mit reduziertem Publikum stattfinden. Diese Hilfe steht für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 und für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Personen ab dem 1. August 2021 zur Verfügung. Durch eine Bezuschussung der Einnahmen aus Ticketverkäufen sollen die wirtschaftlichen Risiken reduziert und die Planbarkeit und Durchführbarkeit von Veranstaltungen verbessert werden.

 

Der zweite Baustein ist eine Ausfallabsicherung für größere Kulturveranstaltungen, die für die Zeit ab dem 1. September 2021 geplant werden. Dies betrifft Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucher*innen, die einen langen Planungsvorlauf benötigen. Im Falle Corona-bedingter Absagen, Teilabsagen oder Verschiebungen von Veranstaltungen soll ein Teil der Ausfallkosten durch den Fonds übernommen werden.

 

Beide Elemente des Sonderfonds sollen Kulturveranstaltungen fördern: Konzerte, Festivals, Opern, Tanz, Film, Theater, Musicals, Comedy, Lesungen und weitere Events. Für die Einordnung als Kulturveranstaltungen sind die Rahmenbedingungen von Art. 53 AGVO maßgeblich.

 

Es wird eine einheitliche IT-Plattform geben, über die Veranstaltungen registriert werden können. Die Freie und Hansestadt Hamburg betreut diese IT-Plattform für alle Länder. Um Rückfragen von Veranstalter*innen beantworten zu können, wird eine telefonische Beratungs-Hotline der Länder geschaltet. Das Land Nordrhein-Westfalen organisiert den Aufbau und die Betreuung dieser bundeseinheitlichen Hotline.

 

www.somm.eu

 

Corona: #AlarmstufeRot kritisiert unzureichende Hilfen für Wirtschaftsveranstaltungen

Corona: #AlarmstufeRot kritisiert unzureichende Hilfen für Wirtschaftsveranstaltungen

Bund und Länder haben heute nach Monaten die Wirtschaftshilfe und die Ausfallabsicherung für Events verkündet, dies jedoch nur für kulturelle Veranstaltungen.

 

„Wir begrüßen, dass die Kultusminister eine Wirtschaftlichkeitshilfe und Ausfallabsicherung beschlossen haben und der Bund nun den seit vielen Monaten angekündigten Sonderfonds für Kulturveranstaltungen beginnend am 1. Juli schließlich aktivieren will. Das hilft bei kleineren Kulturveranstaltungen und spannt ein wirtschaftliches Sicherungsnetz, sodass nun die Planung von solchen Anlässen starten kann“, sagt Sandra Beckmann (Foto), Mit-Initiatorin des Aktionsbündnisses #AlarmstufeRot, das sich für die finanzielle Rettung des Veranstaltungssektors einsetzt.

 

„Kultur-, Sozial- und Sportevents machen in Deutschland zusammen jedoch nur 12 Prozent aus. Die 88 Prozent Wirtschaftsveranstaltungen, die das dominierende Rückgrat bilden für die 100.000 Betriebe und für 1 Million Beschäftigte in der Veranstaltungswirtschaft werden hierbei von der Regierung jedoch immer noch nicht berücksichtigt“, so Beckmann weiter. „Auch hier ist dringend eine vergleichbare Lösung wie für Kulturevents nötig, damit Betriebe überleben und die Organisation von vorlaufintensiven Geschäftsveranstaltungen endlich schrittweise wieder anlaufen kann.“

 

Anders als die meisten anderen Wirtschaftszweige ist die Veranstaltungswirtschaft seit März 2020 im zweiten Lockdown-Jahr ohne Unterbrechung. Seither habe es laut #AlarmstufeRot keine politische Verlässlichkeit, keine Absicherung für den pandemiebedingten Veranstaltungsausfall und somit auch keine zielführenden Perspektiven für Überleben und Neustart des Sektors gegeben. Neben überbrückenden Wirtschaftsprogrammen könne ein Langzeitschaden nach Ansicht des Aktionsbündnisses nur mit einem verlässlichen Startdatum abgewendet werden, gekoppelt an eine staatliche Ausfallversicherung und die Deckung von Mindereinnahmen.

 

(Foto: Oliver Nauditt)

 

www.alarmstuferot.org

 

Corona: Grünes Licht für Modellprojekt des SC DHfK Leipzig

Corona: Grünes Licht für Modellprojekt des SC DHfK Leipzig

Die Stadt Leipzig sowie die zuständigen Ministerien der sächsischen Landesregierung haben das wissenschaftlich begleitete Modellprojekt „Sportveranstaltungen mit Besuchern in Leipzig“ des SC DHfK Handball und der Quarterback Immobilien Arena bewilligt.

 

Auch der Datenschutzbeauftragte des Freistaates Sachsen gab grünes Licht für das Pilotprojekt. Somit kann der SC DHfK Leipzig wieder Heimspiele mit Zuschauern in seiner Heimarena austragen. Bereits am kommenden Donnerstag beim Topspiel gegen den THW Kiel sind bis zu 1.000 Handballfans zugelassen.

 

Nachdem zu Saisonbeginn im vergangenen Oktober unter Einhaltung strenger Hygienekonzepte in einigen Hallen noch eine begrenzte Anzahl an Fans dabei sein durfte, waren seit November 2020 in der gesamten Handballbundesliga keine Zuschauer*innen mehr zugelassen. Um ab sofort wieder live dabei sein zu dürfen, müssen die Besucher*innen am Spieltag die vorgegebenen Hygieneregeln konsequent einhalten.

 

Alle Besucher*innen müssen unabhängig vom Impf- oder Genesenen-Status am Spieltag einen tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltest vorweisen. Als negatives Testergebnis werden ein PCR-Test sowie ein (kostenfreier) Schnelltest aus einem kommunalen oder privaten Testzentrum, zu denen auch das Testzentrum an der Quarterback Immobilien Arena zählt, akzeptiert.

 

Das Testzentrum an der Arena ist wochentags von 9 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und erweitert seine Testkapazitäten am Spieltag bis zum Anwurf. Neben der Testpflicht für alle Besucher*innen sollen Ticket-Personalisierungspflicht, Ausweispflicht, Sitzplatzpflicht und FFP2-Maskenpflicht für ein sicheres Heimspielerlebnis sorgen.

 

(Foto: Klaus Trotter Photography)

 

www.quarterback-immobilien-arena.de

 

Corona: Offener Brief an den Bundesarbeitsminister

Mit einem offenen Brief haben sich der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) sowie zahlreiche weitere Verbände und Interessengemeinschaften an Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD sowie an die Mitglieder des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages gewandt. Das Schreiben lautet wie folgt:

 

„Wir stellen fest, dass ein wichtiges Anliegen für Selbstständigkeit in einer unangemessenen Form politisch behandelt wird. Es geht um den Gesetzesentwurf für einen neuen Paragraphen 7a SGB IV (Statusfeststellungsverfahren) in Verbindung mit einem Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2019/882 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Barrierefreiheitsanforderungen für Produkte und Dienstleistungen und zur Änderung des Jugendarbeitsschutzgesetzes. 

Dieses hat zentrale Auswirkungen auf die formelle Feststellung des Erwerbsstatus von Selbstständigen und hiermit grundsätzlich darauf, ob und wie Selbstständigkeit in Deutschland möglich ist. Vor diesem Hintergrund gab es über die Legislatur hinweg einen kontinuierlichen Austausch zwischen den betroffenen Selbstständigengruppen mit allen Ebenen in den Fraktionen und dem Ministerium (z.B. drei Fachgespräche im BMAS). 

Umso widersprüchlicher und überraschender ist nun die kurzfristige und nahezu geheime politische Abwicklung dieses Gesetzesvorhabens. Wir kritisieren folgende Punkte: 1.) Die Kopplung an ein „unverdächtiges“ und damit nicht im Zusammenhang stehendes Vorhaben - Umsetzung des Barrierefreiheitsgesetzes (s.o.). 2.) Keine systematische Einbindung in das Vorhaben zur Reformierung des Statusfeststellungsverfahrens (§7a SGB IV) in dieser entscheidenden Phase. Wir sind als Betroffene nicht aktiv informiert worden, sondern haben zufällig davon erfahren. 3.) Selbst nach unserem kurzfristigen, konstruktiven Einbringen mit Stellungnahmen wurde uns wiederum offiziell keine Möglichkeit gegeben, zu diesem Verfahren gehört zu werden. Zu der öffentlichen Anhörung am 17. Mai 2021 waren nur DGB, DRV Bund, aber nicht betroffene Wirtschafts- und Selbstständigenverbände eingeladen. Dieses Vorgehen spottet jeglicher Qualität eines demokratischen Dialogprozesses und sendet ein bedenkliches Signal für die Beachtung der Relevanz von Selbstständigkeit in Deutschland! 

Daher fordern wir eine sofortige Einbeziehung in das laufende Verfahren oder dessen unverzüglichen Abbruch! Wir gehen von einer dem Anliegen angemessenen zeitnahen Rückmeldung aus.“

 

Unterzeichnet wurde der offene Brief von Peter Klotzki (Hauptgeschäftsführer des BFB Bundesverband der Freien Berufe), Dr. Andreas Lutz (Sprecher der BAGSV Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände und Vorstandsvorsitzender des VGSD Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.), Carlos Frischmuth (Vorstandsvorsitzender des Bundesverbands für selbstständige Wissensarbeit e.V.), Marcus Pohl (Sprecher der BAGSV Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände und 1. Vorsitzender der ISDV Interessengemeinschaft selbstständiger Dienstleisterinnen in der Veranstaltungswirtschaft e.V.), Jan-Peter Wahlmann (2. Vorsitzender der AGD Allianz Deutscher Designer e.V.), Franz Grömping (Geschäftsführer der AGEV Arbeitsgemeinschaft für Unternehmen aus dem Bereich EDV und Kommunikationstechnologie e.V.), Julia Rennau (Regionalsekretärin der AIIC Deutschland Association Internationale des Interprètes de Conférence e.V.), Anke Budde (Schatzmeisterin der ASR Allianz Selbständiger Reiseunternehmen - Bundesverband e.V.), Reiner Heard (Vorsitzender des Aticom Fachverband der Berufsübersetzer und Berufsdolmetscher e.V.), Frank Korte (für den BDFM Bundesverband der freien Musikschulen e.V.), Claudia Siebenweiber (Präsidentin des BDG Berufsverband der Deutschen Kommunikationsdesigner e.V.), Christian Lorenz (Vorstand Landesgruppe Saarland des BDP Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e.V.), Michael Forster (Hauptgeschäftsführer des BDS Selbständige in Bayern e.V.), Norma Keßler (Präsidentin des BDÜ Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V.), Stephan Gingter (Präsident des BDVT Bundesverband für Training, Beratung und Coaching e.V.), Silke Spahr (Geschäftsführerin des BFS Bundesverband Filmschnitt Editor e.V.), Guido Aras (2. Vorsitzender des BVFK Bundesverband der Fernsehkameraleute e.V.), Maren Richter (Vorsitzende des BVGD Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V.), Anke Voss (Präsidentin des BVR Bundesverband der Rentenberater e.V.), Pamela Gräbe (Geschäftsführerin der GSA German Stunt Association e.V./Bundesverband Deutscher Stuntleute), Lioba Geier (Bündnis DaF-/DaZ-Lehrkräfte), Heinrich Tenz (Vorstandsmitglied des DBITS Deutscher Bundesverband Informationstechnologie für Selbständige e.V.), Renate Schmidt (Deutscher Berufsverband für soziale Arbeit e.V.), Marei Strack (Vorstandsvorsitzende der DDIM Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V.), Jörg-Friedrich Gampper (Präsident des DVWO Dachverband der Weiterbildungsorganisationen e.V.), Rainer F. Streußloff (Vorstand von Freelens - Berufsverband der Fotografinnen und Fotografen e.V.), Andreas Keck (Vorsitzender German Mittelstand e.V.), Jana Riediger (Sprecherin der IKID Initiative Kulturschaffender in Deutschland e.V.), Catharina Bruns (1. Vorsitzende Kontist Stiftung für Citizen Entrepreneurship e.V.), Agnes Kick (Geschäftsführerin MBSR-MBCT Verband e.V.), Doris Schemmel (für den VFLL Verband der freien Lektorinnen und Lektoren e.V.) und Kenan Häberle (Stellv. Geschäftsführer des BVBC Bundesverband der Bilanzbuchhalter und Controller e.V.).

 

www.freie-berufe.de

 

ChainMaster launcht ersten Imagefilm

ChainMaster launcht ersten Imagefilm

Die ChainMaster GmbH mit Sitz in Eilenburg hat gemeinsam mit der in Leipzig ansässigen Produktionsfirma Sons of Motion Pictures einen ChainMaster-Imagefilm realisiert. Als Drehort wurde die Leipziger Quarterback-Immobilien-Arena genutzt.

 

Ein Puppenspieler diente zunächst als zündende Idee für den Film. Ein Auftritt einer Rockband aus der Sicht eines Kettenzuges bzw. dessen Innenlebens - verkörpert durch eine reale Person - bildet das Grobkonzept, welches mit Special Effects und einem fliegenden „Todesengel“ inszeniert wurde.

 

Insgesamt kamen für die Realisierung des Sets circa fünfzig ChainMaster-Elektrokettenzüge für den gesamten Bühnenbau zum Einsatz. Der Imagefilm ist auf der Firmenwebseite sowie auf der YouTube-Plattform von ChainMaster zu sehen.

 

(Foto: ChainMaster)

 

www.chainmaster.de

 

Yourope nach Restrukturierung mit Sitz in Bonn

Yourope nach Restrukturierung mit Sitz in Bonn
Yourope nach Restrukturierung mit Sitz in Bonn

Yourope - The European Festival Association ist seit April 2021 in Bonn ansässig. Die Organisation wurde 1998 in London gegründet und kurz darauf in Roskilde/Dänemark als Association registriert. Seit 2003 wird Yourope von St. Gallen (Schweiz) aus verwaltet.

 

Im Laufe der Jahre hat sich die Organisation zum wichtigsten Verband europäischer Festivals entwickelt. Heute vertritt Yourope 108 Festivals und assoziierte Mitglieder aus 26 europäischen Ländern. Darunter befinden sich das Roskilde Festival (Dänemark), das Sziget Festival (Ungarn), das Wacken Open Air (Deutschland) und Primavera Sound (Spanien). Das übergeordnete Ziel des Vereins ist es, die europäische Festivalszene im Ganzen zu stärken und weiterzuentwickeln.

 

„Die Bedeutung unserer Organisation wurde im vergangenen Jahr offensichtlicher denn je, denn gerade in Zeiten, in denen Großveranstaltungen pandemiebedingt unmöglich sind, wuchs noch einmal der Bedarf der Akteure in diesem Kulturfeld an Austausch, internationaler Kooperation und dem Sprechen mit einer gemeinsamen Stimme“, berichtet Youropes Vorsitzender Christof Huber. „Trotz dieser herausfordernden Zeiten ist es uns gelungen, unsere Organisation neu zu strukturieren, das Netzwerk zu erweitern und bewährte Kräfte noch enger an uns zu binden.“

 

Christof Huber, Director Festivals bei der Schweizer Gadget ABC Entertainment Group und verantwortlich für die Yourope-Memberfestivals OpenAir St. Gallen und SummerDays, wird in Zukunft dem Vorstand von Yourope vorsitzen. Hubers bisherige Position als General Secretary wird von Holger Jan Schmidt übernommen. Dieser war bis dato Anchorman und Koordinator von Yourope nachhaltigkeitsbezogener Arbeitsgruppe GO Group (Green Operations Europe) sowie Take A Stand, der Initiative für Soziales Engagement des Verbandes. Schmidt leitet ab sofort auch das neue Office in Bonn, wo Yourope nunmehr als eingetragener Verein registriert ist.

 

Yourope wird somit Teil der Bürogemeinschaft des in Bonn ansässigen Compentence Networks rund um Schmidts Bonn Promotion Dept. (BN*PD) und das IBIT (Internationales Bildungs- und Trainingszentrum für Veranstaltungssicherheit), das seit Jahren seine Expertise im Steering Committee der YES Group (Yourope Event Safety Group) einbringt.

 

„Wir sind seit achtzehn Jahren Mitglied von Yourope - erst mit unserem Festival, der Rheinkultur, und seit zehn Jahren als Associated Member mit dem Bonner Competence Network. Ich identifiziere mich mit dieser Institution von Anfang an und habe mit und für Yourope ganz Europa bereist, um über Festivals zu sprechen, um Festivals die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen, und vor allem, um Festivals und ihre Philosophie kennenzulernen und zu erleben“, so Schmidt.

 

Fotos: Christof Huber, Holger Jan Schmidt. (Copyright: Rob Lewis Photography/Volker Lannert)

 

www.yourope.org

 

Corona: Video der Wirtschaftskammer Kärnten geht viral

Hannes Dopler, Sprecher des Beirats der Wirtschaftskammer Kärnten (Österreich) für die Branchen Eventtechnik, Eventagentur, Catering, Infrastruktur, Konzertveranstalter, Dekoration, Location, Feuerwerkstechnik, Clubkonzerte und Hochzeitsplanung, sowie Beirats-Geschäftsführer Markus Polka haben knapp einhundert Kärntner Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Veranstaltungswirtschaft zu einem Videodreh im Strandbad Klagenfurt eingeladen.

 

„Das Veranstaltungsverbot, die Lockdowns und die fehlende Perspektive machen der gesamten Branche schwer zu schaffen. Seit über einem Jahr ignoriert man uns mehr oder weniger. Mit dieser Video-Aktion möchten wir einmal mehr darauf aufmerksam machen und hoffen, dass ein zusätzlicher visueller Reiz mehr auslöst als Gespräche“, erklärt Dopler den Hintergrund.

 

Konkret geht es in dem Video, das von der Firma Mediapool aufgenommen wurde, darum, dass die eingeladenen Unternehmerinnen und Unternehmer mit Matratzen nacheinander umkippen, um so den Domino-Effekt zu signalisieren, der jetzt schon die Kärntner Wirtschaft erschüttert und noch härter zu spüren sein wird, wenn nicht rasch Planungssicherheit - also konkrete Termine für Öffnungen oder Saisonstarts - herrscht.

 

Die Videoproduktion wurde unter Einhaltung Corona-konformer Sicherheitsstandards durchgeführt. Die Teilnehmenden waren verpflichtet, vor dem Betreten des Strandbad-Geländes einen COVID-Selbsttest durchzuführen. Erst nach einem negativen Ergebnis durfte das Strandbad betreten werden. Während der gesamten Aktion war das Tragen von FFP2-Masken verpflichtend. Das Video ist auf YouTube und anderen Social-Media-Kanälen zu sehen.

 

www.fama.de

 

Bundeswirtschaftsministerium legt Auslandsmesseprogramm 2022 fest

Bundeswirtschaftsministerium legt Auslandsmesseprogramm 2022 fest
Bundeswirtschaftsministerium legt Auslandsmesseprogramm 2022 fest

Kleine und mittlere Unternehmen aus Deutschland können bei ihren Auslandsmessebeteiligungen im nächsten Jahr wieder mit staatlicher Unterstützung rechnen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat dafür jetzt das Auslandsmesseprogramm 2022 festgelegt.

 

Insgesamt sind 296 Bundesbeteiligungen in 56 Ländern geplant - so viele German Pavilions wie nie zuvor seit der erstmaligen Umsetzung im Jahr 1949. Über das Programm wurde auf der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises für Auslandsmessebeteiligungen beim AUMA - Verband der deutschen Messewirtschaft am 29. April 2021 entschieden. Die Sitzung fand Corona-bedingt als Videokonferenz statt.

 

Die Regionen Süd-, Ost- und Zentral-Asien bleiben auch im Jahr 2022 die wichtigsten Zielregionen: 128 Beteiligungen sind dort insgesamt geplant, darunter 60 in China inklusive Hongkong. Weitere Zielregionen sind die europäischen Länder außerhalb der EU (47 Messen, davon 36 in Russland), Nordamerika mit 35 Beteiligungen, der Nahe und Mittlere Osten mit 25, Lateinamerika mit 19 und Afrika mit 28 Messebeteiligungen. Weitere German Pavilions sollen bis zum Herbst aufgenommen werden.

 

Für das Auslandsmesseprogramm 2022 hat das Bundeswirtschaftsministerium zunächst einen Etat von rund 45,1 Mio. Euro bereitgestellt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat die Beteiligungskonditionen vor dem Hintergrund der aktuell besonders schwierigen Lage für die Wirtschaft deutlich verbessert. Zudem wurde das Auslandsmesseprogramm um zwölf geplante German Pavilion in der EU erweitert.

 

(Fotos: AUMA)

 

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